Allerlei Strickerei
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    BrigitteR




    Blogeinträge (Tag-sortiert)

    Tag: weben

    eine neue Herausforderung

    Wie in beinahe jedem Jahr, habe ich mir auch in diesem Jahr ein Geburtstagsgeschenk gemacht. Ich habe mir einen Bandwebrahmen geschenkt.
    Schon länger habe ich damit geliebäugelt und nun ist ein Inkle Loom bei mir eingezogen.


    Ich möchte gerne Bänder weben, mit oder ohne Brettchen. Wie immer, bevor ich mit etwas Neuem beginne, schaue ich im Vorfeld viele Video Tutorials, lese in Büchern, in Foren und Blogs und stimme mich quasi ein. Manchmal entscheide ich mich nach den ersten Videos auch wieder dagegen aber in diesem Fall nicht.
    Ein paar Videos und Kapitel in Büchern später habe ich damit begonnen, eine Kette aufzuziehen. Ich fange mit dem Brettchenweben an.


    Ein paarmal habe ich mich richtig vertan und musste nochmal von vorne anfangen. Aber irgendwann war die Kette aufgezogen, alle Brettchen so geschärt, wie die Anleitung vorgab und ich konnte mit dem Weben beginnen. Ich war richtig froh, als nach den ersten paar Reihen tatsächlich das beabsichtigte Muster zu erkennen war.


    Die Ränder sind noch nicht sehr schön, ich muss üben.
    Aber ehrlich ... mein erstes angefangenes Band gefällt mir schon gut :-)


    Der Webbrief zu dem Muster ist von Flinkhand.

    Brigitte 06.08.2021, 13.52 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

    Gewebtes

    In den vergangenen Wochen habe ich etwas gewebt. Das mache ich viel zu selten.
    Ich wollte schon lange etwas "Sinnvolles" weben, etwas, das man auch brauchen kann. Also habe ich ein paar kleine Gästehandtücher gewebt. Sicher kann man sich über den Sinn von Gästehandtüchern streiten aber jetzt liegen sie in der Gästetoilette neben dem Handwaschbecken und werden tatsächlich benutzt. So habe ich mir das vorgestellt ;-)
    Es sind ein paar Webfehler drin und das Format ist anders als bei den handelsüblichen Gästehandtüchern aber das stört mich nicht ... wobei ... die Webfehler stören mich schon. Ich schiebe es auf die mangelnde Praxis der Weberin.


    Drei Handtücher und einen Waschlappen später hatte ich noch reichlich von dem Garn übrig und kurzentschlossen eine Kette auf meinen kleinen 4 Schaft Tischwebstuhl gezogen.



    Es gibt viele Muster, die ich gerne ausprobieren möchte und eines davon habe ich nun in einem Tischläufer umgesetzt.
    Nun bin ich wirklich kein Fan von Tischwäsche. Die Tischdecken in diesem Haus kann man tatsächlich an einer Hand abzählen und jetzt muss man die zweite Hand dazu bemühen :-)
    Nachdem ich die ersten Mustersätze gewebt hatte, war ich etwas entäuscht, denn zwischen dem Bild zur Anleitung und meinem Gewebe gab es doch einen deutlichen Unterschied.

     

    Nachdem ich das fertige Stück aber gebadet hatte konnte ich mich mit dem Ergebnis versöhnen. 



    Es sieht jetzt so aus wie beabsichtigt, die Ränder sind gesäumt und der Tischläufer liegt, na klar, auf dem Tisch.

    Vielleicht werde ich durchs Weben doch noch zum Fan von Tischwäsche.

    Brigitte 07.03.2021, 14.41 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

    angewebt

    Inzwischen habe ich auch Zeit gefunden, meinen Webrahmen zu testen ... oder besser: meine Fähigkeiten am Webrahmen.

    Sie sind mäßig, was zu erwarten war, da ich noch nie zuvor ernsthaft versucht habe, zu weben. Die Weberei in meiner Schulzeit an diesen kleinen, DIN A4 großen Webrahmen, mochte ich nie und auch in meiner Zeit an der Ganztagsschule habe ich immer vermieden, das tun zu müssen.

    Daher habe ich für den ersten Versuch ein billiges Garn genommen, das ich noch in meinem Vorrat hatte.
    Einfach nur uni geradeaus zu weben schien mir zu eintönig, weshalb ich in unregelmäßigen Abständen Streifen gewebt habe.


    Man kann gut erkennen, dass die Kett nicht gut aufgezogen war, die Streifen sind eher Bögen als Streifen. Ich war zu ungeduldig und habe alleine versucht, die Kette auf den Kettbaum zu wickeln ... mit mäßigem Ergebnis.
    Die Ränder sind sehr verbesserungsfähig, das übe ich fleißig. Zum Ende des Probestückes sind sie schon etwas gleichmäßiger geworden.
    Naja, es war der erste Versuch und dafür ist es doch ganz ok.

    Für den zweiten Versuch habe ich ein handgesponnenes Garn gewählt, dass ich schon sehr lange habe und aus dem ich wahrscheinlich nie etwas gestrickt hätte.
    Diese Mal musste Herr Allerlei Strickerei mir beim Aufwickeln der Kette helfen. So kann ich es auf ihn schieben, wenn die Spannung nich gleichmäßig sein sollte.

    Weil ich wieder nicht einfach nur geradeaus weben möchte, probiere ich ein paar einfache Muster aus dem Buch 'The Weavers Idea Book' aus und achte mehr auf die Ränder. Die Kette ist etwas länger als die des ersten Versuchs und ich beabsichtige, dieses zweite Probestück zu tragen ... wenn auch nur im Haus zum Wärmen der Schultern beim Stricken oder Spinnen oder Weben.
    Aber ich warte das Ergebnis ab.

    Auch hier sieht es, unterhalb des Lochmusters, etwas schief aus, darüber ist es wieder besser ... ich werde noch viel üben müssen.


    Für den nächsten Versuch fische ich schon in meinem reichhaltigen Sockenwollvorrat nach uni Knäueln verschiedener Farben. Ich will ein farbig gestreiftes Tuch weben ... das zumindest ist mein Plan und es ist immer gut, einen Plan zu haben :-)

    Bleibt noch zu erwähnen, dass ich sicher irgendwann auch die korrekten Begriffe für all die Einzelteile und Vorgänge rund ums Weben lernen und dann auch anwenden werde. Vorerst weiß ich nur was Kette und Schuss sind und vorerst reicht mir das auch :-)

    Weben macht Spaß ... wer hätte das gedacht ?!

    Brigitte 16.10.2015, 11.50 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

    Ob ich das kann?

    Ich möchte weben!

    Schon vor mehr als einem Jahr hatte ich die Idee, mir ein Webgerät (Webrahmen oder -stuhl) anzuschaffen, ich habe mich zu einem Kurs angemeldet ... und wieder abgemeldet.
    Der Gedanke, der Wunsch, war noch nicht reif genug.

    Dennoch habe ich die Idee nicht ganz verworfen. Im Laufe des Jahres habe ich mich immer wieder dabei ertappt, wie ich Videos zum Thema gesucht und auch angeschaut habe ... Stunden kann man damit verbringen. Dabei habe ich einiges über die unterschiedlichen Möglichkeiten der verschiedenen Geräte erfahren und konnte so immer mehr das ausschließen, was ich nicht will.
    Ich will keinen Webstuhl aber reicht mir ein Webrahmen?
    Einen wirklich reifen Gedanken hatte ich immer noch nicht entwickelt.

    Im Sommer habe ich mir eine Charkha angeschafft und seitdem spinne ich immer wieder Baumwolle und bin mit meinen Fortschritten recht zufrieden. Was aber mache ich mit der Baumwolle, wurde ich schon öfter gefragt.  Ich kaufe mir einen Webrahmen und verwebe sie, habe ich irgendwann geantwortet und das gar nicht sooo ernst gemeint :-)
    Der unreife Gedanke hat sich wieder in den Vordergrund gedrängt und ich habe wieder Stunden mit der Suche und dem Anschauen von Videos verbracht, habe in Weberforen gelesen und Informationen gesammelt ... für diese Möglichkeiten liebe ich das Internet!

    ... bis ich dann Bilder von EcoPrints fand, die mich total fasziniert haben. Wunderschön bedruckte Stoffe, Schals, Kleidungsstücke ... traumhaft. Das aus handgesponnener, handverwebter Baumwolle herzustellen hat für mich etwas Ideales.
    Ich schwafele hier rum,  habe noch nie gewebt und lange noch nicht genug Baumwolle gesponnen um einen Schal daraus weben zu können, jaja, aber dieser Gedanke hat mich sehr ... hmm ... ergriffen, ja vielleicht ist das das richtige Wort dafür.
    Ich habe gezielter gesucht und gelesen und immer mehr über die Möglichkeiten erfahren, die ein Webrahmen bietet. Das, was mir vorschwebt, könnte ich auf einem entsprechend ausgerüsteten Webrahmen durchaus machen.

    Dann kam die Vorbereitung auf den Herbstmarkt und der Herbstmarkt selbst und ich hatte kaum Zeit an was anderes als Handschuhe zu denken ... und muss es auch immer noch, weil ich Aufträge abarbeiten muss.
    Der Markt ist für mich derart gut gelaufen, dass ich schon einen Tag später, nach kurzen Preisvergleichen (und zwei Stunden YouTube Videos *gg*), einen Webrahmen bestellt habe. Ich habe mich für eine 80 cm Kromski Harfe entschieden und sie mit Standfuß, 3 Gatterkämmen, einer Halterung für einen zweiten Gatterkamm und einer Tasche zum Wegpacken gekauft.
    Schnell geliefert und aufgebaut steht sie nun seit ein paar Tagen in unserem Wohnzimmer und ich schleiche drum herum. Durch Urlaubs- und Krankheitsvertretung hatte ich in dieser Woche keine Zeit, war abends viel zu müde und hatte nicht das Gefühl, die nötige Ruhe zu haben, um mich mit dem neuen Gerät vertraut zu machen. In der kommenden Woche wird das anders und ich werde mich langsam herantasten, damit ich bald meine selbstgesponnene Baumwolle verweben kann.

    Ich freu mich drauf!

    Brigitte 11.10.2015, 11.47 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL