Allerlei Strickerei
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    BrigitteR




    Blogeinträge (Tag-sortiert)

    Tag: total versponnen

    Blending Board getestet

    Gestern Abend habe ich das Blending Board ausprobiert und ich muss sagen, es macht Spaß, damit zu arbeiten.


    Aus verschiedenen Grüntöne, ein wenig Gelb und grüner und naturfarbener Seide habe ich Rollags gedreht. Eines wiegt nur 12 Gramm und ich würde sicher nicht die Wolle für einen ganzen Pullover auf dem Board mischen, aber für kleinere Projekte oder mein aktuelles Vorhaben, Artyarn spinnen zu wollen, reicht das aus.
    Vielleicht kann man das Board auch mit mehr Fasern befüllen und aus einer Befüllung zwei oder drei Rollags drehen. Für den ersten Versuch wollte ich aber auf Nummer Sicher gehen.


    Morgen werde ich die Rollags verspinnen und bin gespannt, wie das Garn aussehen wird.

    Brigitte 17.05.2014, 22.50 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

    gespannt - entspannt

    Camino Bubbles ist fertig und trocknet vor sich hin - gespannt.

    Derweil spinne ich den letzten Kammzug der Shetlandwolle und denke über ein neues Projekt nach - entspannt.

    Brigitte 15.05.2014, 09.37 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

    nicht mein allererster Artyarn Test

    So, nachdem der neue Rechner läuft und ich bis auf ein funktionierendes Bildbearbeitungsprogramm alles habe, kann ich mich wieder der Wolle widmen.
    Heute früh habe ich meine Spulen geleert und alles, was fertig war, verzwirnt, damit ich später einen zweiten ArtYarn Versuch machen konnte.
    Mein erster Versuch ist ohne Bild in die Tonne gewandert, weshalb ich schon gescholten wurde, deshalb zeige ich den zweiten ;-)

    Ich habe versucht zu beherzigen, was Jacey Boggs, die Autorin des Buches über Textured Yarns, sagt: Wenn du dich ans Rad setzt um ein gutes Textured Yarn zu spinnen, brauchst du eine Absicht und Geschicklichkeit/ Spinnerfahrung.


    Das Foto habe ich mit dem Handy gemacht.
    Mein neues Betriebssystem versteht sich jetzt auch mit dem Handy ;-)


    Okay .. ich hatte eindeutig eine Absicht und gewisse Spinnerfahrung.

    Auf der Haspel sieht es zwar nach einem einigermaßen gelungenen Versuch aus, aber es ist hoffnungslos überdreht.

    Wie bin ich vorgegangen?
    Ich habe eine industriell hergestelltes Garn (der dunkle Faden) auf dem Spinnrad mit etwas mehr Drall versehen, indem ich es gegen den Uhrzeigersinn vom Knäuel auf eine Spule "gedreht" habe.
    Dann habe ich in die gleiche Richtung einen unregelmäßigen Faden gesponnen. Dazu habe ich etwas Space-Kammzug genommen, weil man die dicken Garnstellen einfach so ins Rad laufen lassen kann.
    Beides habe ich dann im Uhrzeigersinn miteinander verzwirnt, mit relativ geringer Übersetzung, damit es wenig Drall hat.

    Irgendwas habe ich falsch gemacht, denn es hat viel zuviel Drall ... und im Moment weiß ich nicht warum.
    Wahrscheinlich war die Übersetzung immer noch zu groß und ich hätte den größten Wirtel nehmen sollen und die Flügelbremse etwas straffer einstellen müssen.
    Wahrscheinlich habe ich auch immer noch zu schnell getreten.
    Das langsame und gleichmäßige Treten fällt mir deutlich schwerer, als schnelles Treten ... üben, über, üben!

    Mein Garn ist alles andere als 'balanced' und ich vermute, dass meine Spinnerfahrung oder meine Geschicklichkeit zu wünschen übrig lassen :-(

    Ich übe weiter. War ja erst der zweite Versuch.

    Brigitte 01.05.2014, 19.34 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

    rumspinnen

    Vor ein paar Wochen habe ich meinen Vorrat an Spinnwolle gesichtet.
    Puh ... da muss was passieren!
    So viel Wolle, schöne Wolle und auch solche, deren Farbkombination mich an meinem Geschmack zweifeln lässt. Naja ... Fehlkäufe, die wir wohl alle kennen.

    Was mache ich nun?
    Einfach drauf los spinnen und das Gesponnene dann wieder bunkern?
    Spinnen und direkt verstricken?
    Spinnen und die Wolle verkaufen oder gleich die unversponnene Wolle verkaufen oder tauschen?

    Ich habe hin und her überlegt, im Internet rumgelungert und hier und da geguckt und der Gedanke, es vielleicht mal mit dem Spinnen sogenannten Artyarns zu versuchen, wuchs und wuchs.
    Also wieder im Internet rumlungern und hier und da gucken und ... ein Buch bestellen :-)



    Sehr schön, was die Autorin so spinnt. Sie nennt es "textured Yarn" und es trifft genau meine Vorstellung von dem, was ich gerne spinnen möchte. Denn das soll durchaus zur Weiterverarbeitung geeignet sein
    Kann ich das auch und reicht die sehr theoretische Anleitung durch das Buch?
    Es liegt eine DVD bei, die ich gleich anschauen wollte ... leider scheint sie defekt zu sein und ich konnte nur das erste Kapitel anschauen ... also doch Theorie?
    Ne, dann lieber gleich Praxis, denn was ich im ersten Kapitel der DVD noch mitgekriegt habe war der eindringlich betonte Satz der Autorin: "What you have to do when intending to spin textured yarn is practice, practice, practice." So, oder so ähnlich ;-)
    Klar, das hat schon meine Oma gesagt: "Üben, üben, üben!"
    Also los!

    Ich habe mir etwas Wolle zurechtgelegt, mein altes Louet S 10 entstaubt und angefangen mit wenig Drall dickes Garn zu spinnen. Dabei musste ich feststellen, dass das nach all der dünnen Spinnerei gar nicht mehr so einfach ist :-)
    Unbeholfen kam ich mir vor, wie damals, als ich zum ersten Mal versuchte zu spinnen. Beim Anbilck des Ergebnisses musste ich wirklich lachen ... zur Weiterverarbeitung war das nämlich ganz und gar nicht geeignet und ich habe es entsorgt.
    Das Echo der Worte meiner Oma "üben, üben, üben ..." im Ohr habe ich gleich noch einen Versuch gemacht und einen S Faden versucht gleich mit einem Z Faden zu umspinnen ... wieder war das Ergebnis sehr lustig ... und sah so ganz anders aus als das gleiche Garn der Autorin.
    Aber ich gebe nicht auf. Ich WILL das lernen!

    Was mache ich, wenn's nicht so fluppt, wie ich es mir denke? Ich stricke Socken ... und lungere im Internet rum, dieses Mal auf den bekannten Videoplattformen, und schaue Videos zum Thema ... und stricke weiter Socken.

    Am letzten Tag vor den Ferien, den ich glücklicherweise schon frei hatte, bin ich nach MG zur Wollfabrik gefahren. Dort werden ab und zu Artyarn Workshops angeboten und ich wollte mich erkundigen und Wolle kaufen .. klar .. brauch ich auch dringend.

    Als ich durch den Laden geschlendert bin, hier und da geschaut und gefühlt habe, viel mir das Regal mit den Ersatz- und Ausbauteilen für Spinnräder ins Auge.
    Dort lag das:



    Das ist ein Spinnflügel für dicke Garne, wie gemacht für mein Vorhaben und immer wieder bin ich bei meiner "Artyarn Recherche" auf diese Spinnflügel gestoßen, die es für beinahe jedes Spinnrad gibt.
    Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, mir einen anzuschaffen für eines meiner Räder. Aber für welches? Da konnte ich im Internet keine Hinweise finden. Der eine bevorzugt das, der andere jenes man findet immer zu allem einen positive und eine negative Meinung.
    Wirklich aufschlussreiche Information fand ich allerdings keine.
    So dachte ich, ich müsste mein Traditional komplett umbauen und das bei jedem Wechsel der Spinnflügel wieder tun, will heißen, jedesmal zum Schraubenzieher greifen. Das wollte ich nicht.
    Ein Jumbo-Flyer für das alte, etwas wackelige S 10 schien mir keine gute Investition.
    Ich hatte den Jumbo-Flyer für mein Joy ins Auge gefasst und bin in der Wollfabrik, beim Offline-Shopping, anders beraten worden und konnte sehen, das ich beim Traditional nicht jedes Mal zum Schraubenzieher greifen muss, wenn ich wieder mit dem normalen Spinnflügel spinnen will. Es gibt Adapter und Wirtel und Spule passen selbstverständlich auch auf den großen Spinnflügel.

    Gekauft!
    Und hier ist er nun, der Jumbo-Flyer für mein Traditional ... zum Vergleich liegt der normale Flyer dahinter.



    Den nächsten Artyarn Workshop in der Wollfabrik mache ich mit und vielleicht finde ich vorher noch einen, der in meiner Nähe stattfindet.
    Wär doch gelacht, wenn ich das nicht hinkriege.
    Und solange beherzige ich den Satz der Autorin meines neuen Buches.

    Practice, practice, practice!

    Wenn die Ergebinsse nicht mehr ganz so lustig sind, traue ich mich vielleicht, sie vorzuzeigen.

    Brigitte 17.04.2014, 11.49 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

    total versponnen

    Oftmals, wenn man das Spinnen erlernt, entwirft man am Anfang "Designergarne", relativ dick und ungleichmäßig. Zudem handelt es sich dabei oft um kleine Mengen verschiedener Garne.
    Was habt Ihr mit Euren ersten Garnen gemacht? Gibt es ein perfektes Projekt dafür?

    Danke an die Frage, Jessica.

    Es gab kein passendes Projekt für diese Sorte Garn, daher habe ich es zu Strängen gewickelt und weggepackt. Irgendwo, tief unten in meinem Vorrat, liegen sie immer noch und warten auf ihre endgültige Bestimmung.
    Die ganz frühen Versuche habe ich sogar gnadenlos entsorgt.

    versponnene Fragen gibt es bei Tinka

    Brigitte 14.01.2008, 07.27 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

    total versponnen

    Gibt es einen Geheimtipp, um das Klappern von Spulen zu beseitigen bzw. wenigstens zu verringern?

    Mein Geheimtipp heißt Melkfett. Darauf bin ich aber auch nicht von alleine gekommen. Die Barocken Spindeln haben mir Melkfett empfohlen, als ich mich über klappernde Spulen beklagt habe.
    Seitdem fette ich den Dorn immer etwas ein, bevor ich die Spule aufstecke und es klappert nichts.

    versponnene Fragen gibt's bei Tinka

    Brigitte 29.12.2007, 10.10 | (0/0) Kommentare | PL

    total versponnen - besser spät als nie ;-)

    Heute mal eine Frage zur Spinnradpflege und Wartung. Wie pflegst Du Dein Spinnrad? Ölst Du es regelmäßig? Wenn ja, womit? Was wendest Du sonst noch an? Ich denke da z.B. an Wachs etc? Wie pflegst Du das Holz?

    Meine beiden Ashford Räder werden regelmäßig geölt. Dazu verwende ich Nähmaschinenöl, was sich bestens bewährt hat. Den Dorn streiche ich vor dem Spinnen immer mit etwas Melkfett ein. So laufen die Spulen schön ruhig und nichts klappert oder schleift.
    Da beide Räder lackiert sid, braucht das Holz keine besondere Pflege - abgesehen von gelegentlichem Staubwischen, wenn ich sie länger nicht genutzt habe.

    Mein Louet behandele ich ähnlich. Allerdings öle ich es wesetnlich weniger, als die anderen Räder.

    versponnene Fragen gibt es bei Tinka

    Brigitte 30.11.2007, 13.29 | (0/0) Kommentare | PL

    total versponnen

    Früher waren die Menschen Jäger und Sammler - SpinnerInnen sind glaube ich vor allen Dingen noch immer Sammler ( mir geht es jedenfalls so). Also, Hand aufs Herz - was hast Du schon alles an Wolle zum Spinnen angesammelt? Reicht noch ein Karton dafür oder wurde schon das Gästezimmer zweckentfremdet?

    Also .. ja, ich bin eindeutig eine Sammlerin und habe eine stattliche Sammlung an Spinnwolle zusammen gesammelt. Ein Karton reicht sicher noch dafür aus ... ein sehr sehr großer Karton müsste es allerdings schon sein.
    Bis ich einen passenden gefunden habe, ist es tatsächlich der ursprünglich als Gästezimmer geplante Raum, der zum Wolllager umfunktioniert wurde. Neben der Spinnwolle lagert hier auch die bereits versponnene Wolle und das gekaufte Strickgarn.

    versponnene Fragen gibt's bei Tinka

    Brigitte 10.11.2007, 11.35 | (0/0) Kommentare | PL

    total versponnen

    Hast Du schon einmal eine Faser gehabt, die Dir gar nicht lag und sich nicht das gewünschte Ergebnis beim Spinnen einstellte?

    Ich habe einen recht kläglichen Versuch mit Tussahseide hinter mir. Das Zeug war mir viel zu flutschig und ich habe es nicht so verspinnen können, wie ich mir das vorgestellt hatte.
    Nach dem gescheiterten Versuch habe ich es nicht noch einmal probiert.
    Die Seide liegt schon seit mindestens 2 Jahren in einem Beutelchen in meinem Vorrat und wartet auf ihre große Stunde.
    Ich trau' mich aber immer noch nicht so recht.

    versponnene Fragen gibt es bei Tinka

    Brigitte 09.11.2007, 10.37 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

    total versponnen

    Heute einmal zur Theorie - Hast Du Bücher zum Thema Spinnen und wenn ja, wenn welche sind das und was kannst Du weiterempfehlen?

    Als ich mit dem Spinnen anfing, habe ich mir ein paar Bücher gekauft, von denen ich mir Rat erhoffte.

    Von Annette Arnold habe ich "Spinnen - von der Rohwolle zum Pullver". Ich glaube, ich habe nur einmal kurz durchgeblättert.

    Von Christel und Heinz Diekmann steht das Heft "Garne spinnen" in meinem Regal - das hat mich auch nicht weiter gebracht.

    Das "Ashford-Spinnbuch" von Anne Field dagegen fand ich schon hilfreich. Ich habe eine der sehr raren deutschen Ausgaben zu einem Spottpreis ergattern können und finde vor allem die Bilder in dem Buch sehr anschaulich, die mir z.B. das Navajozwirnen deutlich gemacht haben.

    Das war's aber auch schon und ich stimme Angela zu, die eine Spinngruppe empfiehlt.

    versponnene Fragen gibt es bei Tinka

    Brigitte 29.10.2007, 07.47 | (0/0) Kommentare | PL