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    BrigitteR




    Blogeinträge (Tag-sortiert)

    Tag: total versponnen

    total versponnen

    Ich hab mir neulich 3 Spulen für mein Spinnrad nachbestellt. Wie ist das bei Euch? Wieviele habt Ihr so und reicht Euch das ? Oder sind immer irgendwie alle Spulen besetzt?

    Aktuell sind meine Spulen (12 an der Zahl) frei, was aber eher die Ausnahme ist.
    Neu gekaufte Fasern MUSS ich anspinnen - dumme Angewonheit - und dazu braucht es viele Spulen.
    Spulen kann man nie genug haben.

    versponnene Fragen gibt's bei Tinka

    Brigitte 22.09.2007, 15.08 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

    total versponnen

    Spinnräder sind Herdentiere - Trifft das bei Euch auch zu? Wieviele und was für Spinnräder habt Ihr? Habt Ihr ein absolutes Traumrad?

    Ja, eine kleinere Herde wohnt auch bei mir.
    Begonnen hat alles mit dem Kauf eines Louet S10, dass ich bei ebay ersteigert habe. An diesem Rad habe ich das Spinnen gelernt und bis heute nutze ich es. Alledings beinahe ausschließlich zum Zwirnen.

    Kurz nach dem Louet kaufte ich ein Kromski Symphonie, dass ich allerdings wieder verkaufen musst, da ich mit dem Doppeltritt Probleme hatte. Es lag nicht am Rad, sondern an meinem linken Fuß, der das nicht mitgemacht hat.

    Ein Ashford Traditional ersetzt das Kromski Rad und die Anatomie dieses Rades passt besser zu meiner Anatomie :-)

    Neben den beiden eher stationären Rädern befindet sich ein Ashford Joy in meinem Besitz. Mit dem kleine Rad spinne ich sehr gerne.

    Hmm .. habe ich ein Traumrad? Ja, sogar zwei bis drei.
    Da wäre zunächst das Schacht Reeves, wunderschön, doch leider unerschwinglich für mich. Auch das Lendrum Saxony, dem Schacht ähnlich, gefällt mir ausgesprochen gut. Leider auch eher unerschwinglich.
    Das Kromski Polonaise gefällt mir auch ganz gut. Es sollte allerdings helles Holz sein, denn diese Mahagoniebeize trifft meinen Geschmack ganz und gar nicht und würde auch nicht in unsere Wohnung passen ... und wie ich gesehen habe, gibt es das Rad auch ungebeizt .... Verlockung, böse Verlockung!!

    versponnene Frage gibt es bei Tinka

    Brigitte 02.09.2007, 11.24 | (0/0) Kommentare | PL

    total versponnen

    Macht Ihr beim Spinnen (und evtl. auch beim Stricken) Sommerpause oder spinnt Ihr den Sommer über auch?"

    Das Spinnen überkommt mich meist anfallsartig und völlig unabhängig von der Jahreszeit.
    Oft stehen meine Räder wochenlang ungenutzt in der Ecke und ich stricke lieber.
    Ein Spinnanfall trifft mich meist, wenn ich eine neue Wolllieferung erhalten habe oder wenn  ich auf einem kleinen Spinntreffen war.

    Wenn ich so überlege .. es wäre langsam wieder Zeit für einen Spinnanfall.

    versponnene Fragen gibt es bei Tinka

    Brigitte 25.08.2007, 10.16 | (0/0) Kommentare | PL

    total versponnen

    Spinnst Du projektbezogen? Sprich, überlegst Du Dir erst, was Du stricken (weben, häkeln..) möchtest und spinnst dementsprechend Garn oder spinnst Du zuerst "drauf los" und entscheidest später, was aus der Wolle werden soll?

    Ich spinne nicht projektbezogen.
    Zwar kommt es vor, dass ich ein bestimmtes Projekt im Auge habe, wenn ich mit dem Spinnen beginne, meist verliere ich es aber während des Spinnens wieder aus den Augen. Ich spinne nicht sehr schnell und so entwickeln sich während des Spinnens immer wieder neue Ideen, was ich aus dem fertigen Garn machen könnte.

    Ein einziges Mal habe ich rein projektbezogen gesponnen. Das war die Wolle für den Aran Afghan.

    versponnene Fragen gibt es bei Tinka

    Brigitte 13.08.2007, 12.07 | (0/0) Kommentare | PL

    total versponnen

    Was verspinnst Du am liebsten? Direkt aus der Flocke? (gewaschen/ ungewaschen), Vlies, Kardenband, Kammzug...? Was magst Du gar nicht verspinnen?

    Ich verspinne alles gerne, wenn es gewaschen ist. Ungewaschene Wolle mit hohem Lanolinanteil macht zwar wunderbar weiche Fingerchen, sorgt aber auch für einen sehr schafigen Geruch in der Wohnung.
    Das Spinnen direkt aus der Flocke habe ich noch nicht ausprobiert.

    Was ich gar nicht verspinnen mag .. hmmm ... bisher haben mich eigentlich nur meine Seidenspinnversuche an den Rand des Wahnsinns gebracht. Vielleicht sollte ich die Seide nochmal aus den Tiefen des Wollvorrats hervorholen und einen neuen Versuch starten.
    Nach dem ersten missglückten Versuch mit der Seide habe ich mich an Baumwolle auch noch nicht rangetraut. Was aber nicht bedeutet, dass ich es nicht mögen würde, wenn ich es denn könnte :-))

    versponnene Fragen gibt es bei Tinka

    Brigitte 07.08.2007, 14.03 | (0/0) Kommentare | PL

    total versponnen

    Eine schöne Idee, die Fragen für SpinnerInnen, die es hier gibt. Ich habe sie bei Angela gefunden.

    Wie bist du zum Spinnen gekommen?

    In den 80ern hatte eine Freudnin sich ein Spinnrad gekauft, was mich als begeisterte Strickerin sehr faszinierte. Selbst Garn herstellen, das wäre wunderbar gewesen. Sie ließ mich das Spinnen probieren, war aber selbst noch so unerfahren, dass sie mir wenig zeigen konnte und ich kaum einen halben Meter fingerdickes, knüppelhartes Garn produzierte.
    Wenig erfolgreich und dennoch, meine Begeisterung war geweckt.

    Ein Spinnrad konnte ich mir nicht leisten. Zu dieser Zeit studierte ich und hatte ein knappes Budget. Eine Handspindel? Dazu war ich zu ungeduldig (was sich bis heute nicht geändert hat).
    So schlief der Wunsch nach einem Spinnrad ein und ich blieb bei gekauftem Garn, das damals an allen Ecken günstig zu haben war.

    Als ich vor einigen Jahren damit begann, das Internet zu nutzen und dadurch auch ebay für mich entdeckte, fand ich beim Stöbern ein Spinnrad. Genau das gleiche, auf dem ich meinen ersten und einzigen kläglichen Versuch unternommen hatte. Ein Louet S10.

    Sofort war der Wunsch nach einem Spinnrad wieder da.
    Ich suchte nach Leuten in meiner Nähe, die mir möglicherweise das Spinnen beibringen könnten und wurde fündig.
    Nach einem Nachmittag Spinneinführung bei einer netten Schafhalterin, kam ich mit einer Handspindel und etwas Wolle nach hause. Meine Versuche waren mehr als kläglich und dienten wohl eher zur Erheiterung der Famile.
    Drei Tage probierte ich es.
    Drei Tage fiel die Spindel auf den Boden, drei Tage hob ich sie wieder auf.
    Am Abend des dritten Tages warf ich die Spindel in die Ecke. Frust machte sich breit und mit ihm die Erkenntnis "Ich kann es nicht."
    Ich gab auf.

    Drei Monate später kaufte ich ein Spinnrad. Es war ein S10 und ich habe es, allen Ratschlägen zum Trotz, bei ebay gekauft. Zusammen mit dem Rad kaufte ich 3 Kilo grobe Schafwolle.
    Ich begann wieder mit den Spinnversuchen und siehe da, nach drei Tagen hatte ich den Dreh raus. Meine Fäden wurden immer dünner und gleichmäßiger und ich immer zufriedener.

    Seitdem ist mein Vorrat an Spinnwolle gewachsen, ich besitze drei Spinnräder und spinne immer noch nicht gerne mit der Handspindel.

    Brigitte 30.07.2007, 08.52 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL