Allerlei Strickerei
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    BrigitteR




    Blogeinträge (Tag-sortiert)

    Tag: Artyarn

    Tour de Fleece 2021

    Während der diesjährigen Tour de Fleece ist mein Projekt ein Kilo finnischer Wolle zu verspinnen. Ich hatte damit kurz vor der Tour schon begonnen und eine Spule war schon fast voll. Inzwischen sind 3 Spulen ganz voll und eine weitere wird heute voll. Dann muss ich entweder mit dem Verzwirnen anfangen oder die Singles auf anderen Spulen zwischenlagern.
    Das Spinnen dauert länger als ich dachte, denn das kadierte Flies ist nicht immer leicht auszuziehen und es sind mehr Pflanzenrückstände drin, als man auf den ersten Blick erkennen kann. Ein bißchen mühsam. Aber die Farbe gefällt mir nach wie vor so gut, dass ich auf jeden Fall alles verspinnen werde.
    Meine ganz persönliche Tour de Fleece wird dazu sicher eine Verlängerung brauchen.


    Zwischen durch brauchte ich etwas Abwechslung und habe zwei kleine Stränge Artyarn gesponnen. Ich hatte noch Reste auf einigen Spulen und so habe ich ein wildes Coilgarn gezwirnt. Den Single, den ich dazu verwendet habe, habe ich auf meinem Jumbo E-Spinner gesponnen. Der E-Spinner und ich sind keine Freunde geworden und so durfte er in eine neues Zuhause umziehen. Ich spinne einfach lieber unplugged und habe damit die Kontrolle über die Geschwindigkeit, kann sie viel einfacher und schneller beeinflussen als an einem E-Spinner. Gerade beim Spinnen von Artyarn finde ich das wichtig.


    Ein anderes Garn ist ebenfalls aus einem Rest auf der Spule entstanden. es ist nicht so schön wie das Coilgarn, wird aber sicher auch Verwendung in einem Webprojekt finden.


    Brigitte 10.07.2021, 11.53 | (0/0) Kommentare | PL

    kurzer Zwischenbericht ;-)

    Und was macht Frau Allerlei Strickerei so?
    Naja, offenbar vieles - außer Bloggen :-(

    Aber hin und wieder setze ich mich ans Spinnrad und ab und zu nehme ich auch Stricknadeln in die Hand.
    So sind mit und mit 3 Paar Socken fertig geworden und ich habe 2 schöne Stränge gesponnen.
    Auf weitere Socken habe ich jetzt wirklich keine Lust mehr und stricke erst mal ein Paar Handschuhe und spinne weiter.

    Die Socken werden allesamt verschenkt.


    Gesponnen habe ich 2 Kammzüge von Regenbogenwolle - himmlische Wolle gibt es da.
    Die Färbung heißt Hognkong und es ist eine Mischung aus Cheviot, Milchseide und schwarzem Bambus.
    Da ich den Farbverlauf bewusst nicht wollte, habe ich das Garn fractal gesponnen. Dazu habe ich einen Kammzug zu meinem ersten Single gesponnen und den zweiten Kammzug mehrfach längs geteilt und zum zweiten Singel versponnen. Miteinander verzwirnt ergibt das ein Garn, in dem die Farben nicht verwischen und doch keinen Farbverlauf bilden. Ich mag das sehr.


    In diesem Jahr habe ich mir zu Weihnachten ... naja, eigentlich schon zur Vorweihnachtszeit ... einen Adventskalender der Regenbogenwolle geschenkt und jeden Morgen darf ich, nun schon seit dem ersten Dezember, ein güldenes Beutelchen öffnen und einen Kammzug herausnehmen ... bisher war nicht ein einziger dabei, der mir nicht gefällt.


    So darf es in den kommenden Tagen noch weiter gehen. Die Kammzüge sammele ich brav und darf dann das Jahr 2018 zum Verspinnen nutzen.

    Im Oktober habe ich das Westerwälder Wollfest besucht. Ein nettes, kleines, nicht überlaufenen Wollfestival. Eintritt frei und kein Gedränge. Das hat mir gefallen.
    Neben ein paar Kleinigkeiten habe ich bei Frau Filzlinge einen Kammzug aus einem Wolle-Leinen Gemisch gekauft.
    Daraus habe ich ein Supercoil Garn gesponnen und zum ersten Mal *TADAAA* ist es mir gelungen und es sieht so aus, wie ich es haben wollte.



    Den coiled Effekt habe ich etwas anders erzielt, als ich es in meinem ersten Artyarn Workshop gelernt habe. Das ging viel schneller, weshalb es wohl auch unter dem Namen Quick Coils in einem Buch zu finden ist.


    Durch das Leinen wirkt das fertige Garn ein wenig struppig, was mir sehr gefällt. Es sind ca 120 gr, die allerdings nur 80 m Lauflänge haben, was der Zwirntechnik geschuldet ist.

    Ich wünsche euch entspannte, vorweihnachtliche Tage :-)

    Brigitte 14.12.2017, 15.45 | (0/0) Kommentare | PL

    Farbe gegen Langeweile und Chaos auf der Spule

    Der heutige Sonntag war wie gemacht zum Spinnen.
    Nachdem ich am Morgen damit begann, ein grau-braunes Garn, dass ich auf einer Spule des Country Spinners hatte, weiter zu spinnen, fragte ich mich - nicht zum ersten Mal - warum ich mir dieses langweilige Zeug überhaupt noch antue. Mehr als 300 Gramm habe ich davon noch und ich weiß sowieso nicht, was ich daraus noch machen soll.
    Ich färbe es einfach und sehe, was daraus wird!

    Das, was schon auf der Spule war, habe ich zu einem Navajo-Zwirn gemacht und es gleich mit ins Farbbad gelegt.
    Ich habe aus den beiden Farben, die ich habe, einen schönen Rotton gemischt und Kammzug und fertig gesponnenes Garn reingelegt.
    In der Zwischenzeit konnte ich eine Spule des selben Materials verzwirnen. Ein deutlich dünnerer Faden.
    Auf dem Bild sind die Ergebnisse zu sehen. Oben das dicke Garn vom Country Spinner (30m/50gr), in der Mitte der dünnere, ungefärbte Faden (106m/70gr) und unten ein Stück des gefärbten Kammzuges, der nun nicht mehr langweilig graubraun ist.

    Auf dem Bild ist ganz gut zu erkennen, dass das fertig gesponnene Garn und der Kammzug die Farbe ganz unterschiedlich angenommen haben. Den Kammzug habe ich vor dem Färben in warmes Wasser mit etwas Babyshampoo gelegt, während ich das Garn noch verzwirnt habe. Das habe ich dann ohne Shampoo nur kurz gewässert vor dem Färben.


    Zwischendurch, während ich den Färbeprozess bewacht habe, konnte ich ein paar Locken waschen, dich ich auf dem Euskirchener Wollmarkt gekauft habe. Ich habe das noch nie gemacht und möchte gerne, dass die Locken auch Locken bleiben, also habe ich ein paar davon einzeln von Hand gewaschen. Das werde ich bestimmt nicht mit  dem ganzen Beutel machen. Das Ergebnis finde ich ganz hübsch. Die Locken will ich auch färben aber erst, wenn ich noch ein paar andere Farben habe. Bisher habe ich nur zwei Rottöne.



    ... und dann war da noch das Bouclé Garn.
    Seit Dezember hatte ich dieses türkisfarbene Mohair auf einer Spule. Die beiden anderen Fäden, die ich für das Bouclégarn brauche, waren auch schon länger fertig. So habe ich die Zeit, in der die gefärbte Wolle trocknete, alles verzwirnt und versucht, ein für mich zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.
    Zunächst sah es einfach nur nach Chaos auf der Spule aus und in mir wuchs die Skepsis.


    Aber nachdem dieses schlaufige Zeug noch einmal mit einem glatten Faden verzwirnt war, gefiel es mir ganz  gut (90m/50gr). Ich weiß zwar nicht, ob ich das nochmal mache, denn Bouclégarn ist nicht mein Lieblingsgarn und irgendwie auch total out ... obwohl mich das eigentlich weniger interessiert ... aber ich versticke es überhaupt nicht gerne!
    Mal sehen, wozu ich das benutzen werde .

    Ein sehr produktiver Sonntag war das ... und noch ist er nicht vorbei :-)

    Brigitte 26.07.2015, 20.20 | (0/0) Kommentare | PL

    ich mag diese dunklen Töne

    Ich hatte noch etwas dick und dünn Gesponnenes auf einer Spule und habe es mit einem grünen Garn umzwirnt. Das gefällt mir :-)


    Eigentlich wollte ich Coils üben, was man an dem einsamen Coil an der unteren Bildmitte erkennen kann, doch nach wenigen Metern fand ich es zu schade, dass grüne Garn zu verstecken.

    So gefällt es mir viel besser und Coils übe ich ein andres Mal :-)

    Brigitte 18.12.2014, 10.25 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

    wieder ein Test

    Ich teste wieder ... oder vielmehr: ich bereite einen Test vor.
    Denn ich möchte Bouclé Garn spinnen. Dazu bin ich beim ArtYAarn Workshop leider nicht mehr gekommen. Jetzt muss ich das anhand der Theorie lernen und mir dabei die Erklärungen von Claudia ins Gedächtnis rufen, die sie einer anderen Kursteilnehmerin gegeben hat, als diese Bouclé gesponnen hat.

    Eine der idealen Fasern fürs Bouclé sei Mohair, hat sie gesagt, also spinne ich jetzt Mohair ... so dünn ich kann, als Z-Single... und stelle fest, das Mohair nicht meine Lieblingsfaser ist und es wahrscheinlich auch nicht mehr wird. Locken sind ok aber Kammzug .... extrem glatt ... obwohl, hach, dieser Glanz .. schon schön ...


    Wenn der Kammzug komplett versponnen ist, werde ich noch zwei dünne Fäden Merino in einem ähnlichen Farbton spinnen.
    Ab jetzt sagen meine theoretischen Hilfen zwei unterschiedliche Sachen.
    Claudia schreibt, dass man zwei S-Singles spinnen soll, während Frau Anderson schreibt, dass man einen Z und einen S-Single braucht *haarerauf*
    Da ich den Ehrgeiz habe, meine Singles für das Garn wirklich selbst zu spinnen und nicht auf Konengarn zurückgreifen will, wovon ich sowieso nur eine einzige in naturweiß habe, komme ich wohl um den Versuch nicht herum.
    Aber erst mal muss der Mohair-Kammzug versponnen werden.

    Brigitte 14.12.2014, 17.23 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

    Art Yarn Workshop

    Am Wochenende habe ich einen Artyarn Workshop besuch. Das wollte ich schon lange machen und am Samstag früh habe ich dann zwei Spinnräder, alle meine Spulen und das sonstige Equipment ins Auto gepackt und bin losgefahren.
    Trübes Wetter, keine Sonnenstrahl zu sehen, da war die Aussicht auf ein Wochenende voller Farbe und Wolle doch sehr vielversprechend.

    Der Workshop war klasse. Claudia, die Kursleiterin, spinnt herrliche Garne und wenn sie sich ans Spinnrad setzt und mit Leichtigkeit das macht, was ich gerne tun möchte, dann ist es eine Freude, ihr dabei zuzusehen.
    Sie erklärte und zeigte die Technik und dann war man selbst an der Reihe. Wolle aus dem reichhaltigen Wollbuffet aussuchen, wenn nötig ein Batt kardieren, Fasern und Farben kombinieren und dann ab ans Spinnrad.

    "Brigitte, langsam treten.", den Satz habe ich an den zwei Workshoptagen oft gehört :-))


    Mit meinen Ergebnissen bin ich ganz zufrieden. Sicher, das muss ich noch üben, damit es genau so wird, wie ich es gerne hätte aber ich bin hoch motiviert.
    Jetzt heißt es üben ... das langsame Treten und die Handbewegungen und vor allem meine Geduld.

    Ich habe Corespun geübt, dass dann zu einem Spiralgarn gezwirnt wurde (grün), Supercoils, die ich unbedingt noch besser hinkriegen will orange-braun), Wölkchengarn, das mir so noch zu "unordentlich" ist (pink), Candystripes, für die ich dringend noch langsamer Treten üben muss, damit mein Single nicht so viel Drall hat (blau) und ganz zum Schluss hatte ich noch Zeit, ein paar Meter Coils zu spinnen, die mir nicht gelungen sind (petrol), aber da war ich auch gedankelich schon auf der Heimfahrt.

















    Stets übe deine Kunst,
    ist sie dir gleich bekannt:
    Das Denken stärkt den Sinn,
    das Üben stärkt die Hand.
    (MartinOpitz)

    Brigitte 08.12.2014, 10.52 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

    ArtYarn - ein neuer Versuch

    Heute hatte ich einen ruhigen Tag und konnte im Wohnzimmer meiner Woll-Leidenschaft nach Herzenslust nachgehen - Schlachtfeld, hätte meine Mutter das, was ich da veranstaltet habe, genannt.
    Ich habe Batts kardiert und einen weiteren Artyarn Versuch gemacht und dieses Mal ist das Garn so geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte.
    Ein kleines Erfolgserlebnis!

    Meine DarkBatts, ich habe viel schwarze Wolle und dunkle Farben verarbeitet aber auch Seide, Sarifäden, Leinen, Alpaka und ganz wenig Angelinafasern  miteinander kardiert, fand ich sehr schön. Sie haben nicht so lange gehalten, weil ich sie sofort weiter verarbeitet habe.
    Ich habe mich mal wieder im Corespinning versucht, das heißt, ich habe die Fasern sich um einen fertigen, industriell hergstellten Faden wickeln lassen. Gleichzeitig ist das restliche Mohairgarn meiner grünen Weihnachtsbaum-Tunika als Autowrap mitgelaufen.
    Bisher ist mir solches Garn immer nur hoffnungslos überdreht gelungen. Dieses Mal habe ich den Kernfaden auf eine Spindel gewickelt und diese beim Spinnen frei baumeln lassen, sodass der überfüssige Drall sich gleich wieder ausdrehen konnte. Das habe ich in einem Forum gelesen - ein guter Tipp und so kam meine schöne Golding Spindel mal wieder zum Einsatz.
    Mein Kernfaden ist ein recht dünnes Bouclégarn, wovon ich eine dicke Kone habe.



    Das Spinnen geht langsam - da kommt die Geduld ins Spiel, die mir oftsmals fehlt - denn mann kann immer nur kurze Stücke spinnen, eben genau so viel, wie man die Spindel herunterhängen lassen kann, denn dann muss man wieder etwas abwickeln.















    Ich lasse das fertige Garn erst mal auf der Haspel und entscheide morgen, ob es noch ein Wasserbad braucht.

    Brigitte 16.11.2014, 23.12 | (0/0) Kommentare | PL

    ausprobieren

    Weiterhin probiere ich unterschiedliche Dinge am Spinnrad aus. Dabei merke ich, dass mir oft die Geduld fehlt.
    Wenn ich mir hingegen Zeit lasse und in Ruhe und mit einer genauen Absicht das Spinnen vorbereite, dann sind die Ergebniss viel besser als beim 'schnell mal für ein Viertelstündchen ans Spinnrad setzen'.

    Die sehr niedrigen Übersetzungen des Country Spinners sind sehr hilfreich wenn ich langsam arbeiten muss, einfach weil mir die neuen Handgriffe noch nicht so gelingen, wie es mit mehr Übung hoffentlich der Fall sein wird.

    Für meinen letzen Versuch habe ich mir zwei Siongles gesponnen, einen etwas dickeren mit recht wenig Drall und einen dünneren mit mehr Drall. In den dünneren Faden habe ich farbige Stapel eingesponnen und diese die mit sehr wenig Drall ins Rad laufen lassen.

    Beides habe ich mit einer kleinen Übersetzung verzwirnt und dabei versucht, die dicken, bunten Stellen um den Faden laufen zu lassen und sie unmittelbar vor dem Einzugsloch zu kleinen Haufen zusammen zu schieben.


    Das hat mal mehr und mal weniger gut geklappt aber wenigstens ist das Garn nicht mehr soo überdreht, wie bei meinem erster Versuch.

    Brigitte 14.11.2014, 11.06 | (0/0) Kommentare | PL

    Ich hab's getan!

    Nein, nicht noch ein Tattoo aaaber noch ein Spinnrad - und zwar eins, dass ich schon laaange haben wollte. Seit es in überarbeiteter und verbesserter Form  auf den Markt kam und seit ich übe, dickere Garne und Artyarn zu spinnen, wollte ich das Ding haben.

    Gestern kam es an und ...



    ... nach dem Aufbau



    ... konnte ich gleich loslegen.


    (Der liegende Buddha im Hintergrund soll mich stets daran erinnern,
    dass Geduld eine Übug ist ... auch und gerade beim Spinnen!)


    Ich habe einfach etwas rumprobiert, mich im Corespinning versucht und ein paar Locken eingesponnen, ein Autowrap Yarn mit einem glänzenden Viskosefaden ausprobiert und den eher kläglichen Versuch gemacht, Coils zu spinnen *haarerauf* ... so teste ich die Flügelbremse, die Geschwindigkeit, das langsame Treten ... und irgendwann soll mein Artyarn ausgeglichen sein. Das kriege ich schon hin!
    Die ersten Versuche sind immerhin schon schön bunt :-)

    Das Rad läuft leicht und leise und langsam.
    Klasse!
    Die ersten Versuche sind auf der wirklich gigantischen Spule ...


    ... und ich probiere einfach noch ein bisschen weiter. Einige Wollsorten aus meinem Vorrat, die ich sicher nie und nimmer zu Pullovergarn verarbeiten werde, werden nun zu Übungszwecken auf dem neuen Rad verarbeitet.

    Brigitte 05.11.2014, 12.21 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

    nicht mein allererster Artyarn Test

    So, nachdem der neue Rechner läuft und ich bis auf ein funktionierendes Bildbearbeitungsprogramm alles habe, kann ich mich wieder der Wolle widmen.
    Heute früh habe ich meine Spulen geleert und alles, was fertig war, verzwirnt, damit ich später einen zweiten ArtYarn Versuch machen konnte.
    Mein erster Versuch ist ohne Bild in die Tonne gewandert, weshalb ich schon gescholten wurde, deshalb zeige ich den zweiten ;-)

    Ich habe versucht zu beherzigen, was Jacey Boggs, die Autorin des Buches über Textured Yarns, sagt: Wenn du dich ans Rad setzt um ein gutes Textured Yarn zu spinnen, brauchst du eine Absicht und Geschicklichkeit/ Spinnerfahrung.


    Das Foto habe ich mit dem Handy gemacht.
    Mein neues Betriebssystem versteht sich jetzt auch mit dem Handy ;-)


    Okay .. ich hatte eindeutig eine Absicht und gewisse Spinnerfahrung.

    Auf der Haspel sieht es zwar nach einem einigermaßen gelungenen Versuch aus, aber es ist hoffnungslos überdreht.

    Wie bin ich vorgegangen?
    Ich habe eine industriell hergestelltes Garn (der dunkle Faden) auf dem Spinnrad mit etwas mehr Drall versehen, indem ich es gegen den Uhrzeigersinn vom Knäuel auf eine Spule "gedreht" habe.
    Dann habe ich in die gleiche Richtung einen unregelmäßigen Faden gesponnen. Dazu habe ich etwas Space-Kammzug genommen, weil man die dicken Garnstellen einfach so ins Rad laufen lassen kann.
    Beides habe ich dann im Uhrzeigersinn miteinander verzwirnt, mit relativ geringer Übersetzung, damit es wenig Drall hat.

    Irgendwas habe ich falsch gemacht, denn es hat viel zuviel Drall ... und im Moment weiß ich nicht warum.
    Wahrscheinlich war die Übersetzung immer noch zu groß und ich hätte den größten Wirtel nehmen sollen und die Flügelbremse etwas straffer einstellen müssen.
    Wahrscheinlich habe ich auch immer noch zu schnell getreten.
    Das langsame und gleichmäßige Treten fällt mir deutlich schwerer, als schnelles Treten ... üben, über, üben!

    Mein Garn ist alles andere als 'balanced' und ich vermute, dass meine Spinnerfahrung oder meine Geschicklichkeit zu wünschen übrig lassen :-(

    Ich übe weiter. War ja erst der zweite Versuch.

    Brigitte 01.05.2014, 19.34 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL