Allerlei Strickerei
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    BrigitteR




    Strickst du mir einen Loop?

    ...war die Frage. "Am besten einen ganz bunten aus allen Resten, die du so hast."

    Ok! Resteverwertung ist immer gut.
    Inspiriert von Color on Color aus Scarf Style, habe ich drauf los gestrickt. Einen Haufen Sockenwollreste auf dem Tisch, bewusst nicht farblich sortiert, 3,5 mm Nadeln und ausschließlich kraus rechts ... das ging schnell und hat Spaß gemacht. Die Fäden habe ich gleich eingewebt, was das Vernähen gespart hat und so war ich recht schnell fertig.

    Ein kunterbunter Loop ist entstanden, der immer wieder anders aussieht, wenn man ihn um den Hals schlingt. Ich nenne ihn "Lazy Leisure Loop".

    Mal sieht er so aus ...


    und mal so ...



    Ich habe etwa 200 gr Reste verwertet. Der Loop hat einen Umfang von 120 cm.


    Hoffentlich gefällt er der Empfängerin so gut wie mir.
    Ich überlege, für mich auch einen zu stricken. Das ging schnell und es ist ein gutes Projekt für Krimiabende.

    Brigitte 25.02.2014, 12.58| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Schal, fertig, Reste,

    fertig

    Material
    Gründl Sockenwolle von Aldi
    Gr. 42
    ein Geschenk

    Brigitte 18.02.2014, 15.19| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Socken, fertig,

    fertig

    Material
    JaWoll von Lang
    50 gr - NS 2,5 mm

    Brigitte 16.02.2014, 08.59| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Handschuhe, fertig,

    off topic - Die Sache mit dem Fleisch

    Ist es nur eine Phase, ein Aufspringen auf einen gerade in Fahrt geratenen Zug oder das späte Reifen einer Erkenntnis, die Umsetzung lange empfundenen Missbehagens oder einfach nur Geschmacksache?
    Was auch immer es ist, es beginnt zu wirken - bei mir.
    Denn seit einiger Zeit vergeht mir der Appetit auf Fleisch zunehmend.

    Die sich häufenden, sogenannten Lebensmittelskandale, die eigentlich keine sind, sondern viel mehr Resultate aus einem Skandal, der viel früher beginnt, tragen dazu bei, dass ich Gemüse, Salat und Co. den Vorzug gebe.
    Ein Igitt-Gefühl hat sich in mir breit gemacht - ganz unabhängig von der Moraldiskussion, die dem Thema Fleischverzehr anhaftet.
    Auf Wurstwaren verzichte ich schon länger, habe aber mit und mit festgestellt, dass ich auch kein Fleisch mehr essen mag.
    Zwar will ich mich nicht als reinen Vegetarier bezeichen, weil ich diesem kategorischen Ausschluss skeptisch gegenüber stehe oder vielleicht meine eigene Konsequenz nicht überprüfen will und keine Lust habe, jedes Warenetikett zu lesen, dennoch esse ich fast ausschließlich vegetarisch.

    Schon seit mehr als einem Jahr beziehe ich eine Gemüsekiste über einen Bio-Hof und bin auch meistens zufrieden mit dem Angebot. Klar, in der jetzigen Saison gibt es viel Kohl, nicht so meine Vorliebe, aber immer noch besser als Schweinegulasch aus dem Supermarkt und mit der Zeit lernt man leckere Varianten kennen ... wozu gibts denn das Internet, wenn nicht auch dazu, sich Rezepte zu beschaffen ... ein schier unerschöpflicher Fundus!

    Gemüse gibt es bei mir in allen möglichen Varianten. Gedünstet, geschmort, gekocht, überbacken, gegrillt oder roh. Oft ohne die sogenannte  "Sättigungsbeilage" wie Reis, Kartoffeln, Nudeln und Co.

    "Ja, was isst du denn überhaupt noch?" oder "Wirst du denn satt?" sind Fragen, die mir gelegentlich gestellt werden, wenn das Thema Essen/Ernährung ins Gespräch einfließt.

    Sicher werde ich satt und ich finde, man sieht mir das auch an ;-)

    Ich esse Tofu, Tempeh oder Seitan zum Gemüse, wenn mir nach der "Fleischersatzbeilage" ist und kann nicht verstehen, was mich jahrelang die Nase rümpfen ließ, wenn ich das Wort Tofu nur gehört habe.

    Vor ein paar Tagen habe ich, zusammen mit meiner Tochter, zum ersten Mal Seitan selbst gemacht. (Dazu gibt es reichlich Anleitungen im Internet, auch als Video bei YouTube.) Daraus haben wir hinterher "Vegyros" gemacht. Natürlich schmeckt es anders als das Gyros vom Griechen aber es ist nicht angegammelt und Pferd ist auch garantiert nicht drin. Es war gut und wir werden weiter mit Rezepten aus selbst hergestelltem Seitan experimentieren.


    Das ist zwar etwas aufwändig aber durchaus lohnend ... und außerdem viel preiswerter als Fleisch. Das der weitgehende Verzicht auf Fleisch den ökologischen Fußabdruck deutlich verkleinert und die persönliche CO2 Bilanz verbessert, ist ein Nebeneffekt, den ich persönlich zwar nicht spüre, der mir aber angenehm ist. Aus dem gleichen Grund vermeide ich es, zu fliegen oder  unnötige Kurzstrecken mit dem Auto zu fahren.

    Ich will hiermit niemanden überzeugen, nein, das Missionarische liegt mir nicht, sondern nur von meinen eigenen Gedanken schreiben, die mich gerade sehr umtreiben.

    ... und jetzt stricke ich weiter ... Wolle vom Schaf ...  nicht vegan.

    Brigitte 14.02.2014, 15.20| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Dies und Das | Tags: Essen

    die verstrickte Dienstagsfrage

    Der Satz: "DAS geht ja mal gar nicht…", der fällt ja auch unter StrickerINNEn, auch wenn wir ja sonst ein tolerantes  Völkchen sind.

     

    Was habt Ihr denn so als absolutes  NO GO in Sachen Maschenwerk?

     

    Habt Ihr eine Abneigung dagegen, Kaffeehausgardinen zu häkeln oder die berühmte Klorollenhülle?

     

    Würdet Ihr NIEMALS auf den Wahnsinn verfallen, Socken zu stricken?

     

    Hat sich da was in Vorlieben und Abneigungen geändert?

    Häkeln, liebes Wollschaf, da du die Kaffeehausgardine ansprichts, häkeln ist nicht meine große Leidenschaft und diese Gardinen ... nun ja, wer's mag ?!

    Ansonsten bin ich, was die Handarbeiten anderer angeht, sehr tolerant. Übrigens auch mir selbst gegenüber.

    Es muss mir nicht alles gefallen, was andere stricken oder häkeln und manchens findet sich für mich wirklich im Bereich jenseits jeder Kritik wieder. Dennoch muss ich das nicht bewerten und solange ich nicht gezwungen bin, solches zu tragen oder mir die Wohnung damit zu dekorieren bleibt mein Standardsatz in diesem Zusammenhang der selbe, wie bereits oben erwähnt : Nun ja, wer's mag?!

    Dabei hat sich meine Schmerzgrenze, was handgearbeitete Grausamkeiten angeht, deutlich verschoben. Ich sehe das meist unter dem rein technischen Aspekt, ganz nach dem Motto: Man muss alles mal ausprobiert haben!
    So stricke ich z.B. wirklich sehr gerne Spitzendeckchen, würde sie aber nicht auf meinen Tisch legen. Ich habe Gemüse gestrickt und es nicht als Dekoration verwendet *grusel*, trotzdem hat mir das Stricken großen Spaß gemacht.
    Sicher habe ich auch schon Kleidungsstücke oder Accessoires gestrickt, die andere StrickerInnen schrecklich fanden aber auch da kann ich sagen "Sie müssen es ja nicht tragen."  ;-)

    Es gibt andere, wichtigere Dinge, über die man sich aufregen kann (aktuell komme ich gerade von einer Teambesprechung ... *hüstel*, von Politik, Globalisierung, Massentierhaltung, Wasserprivatisierung, NSA, Frau Schwarzer, Herrn Hoeneß und dem ADAC, Weltklima usw. ... will ich gar nicht erst anfangen), da muss ich mich nicht über den vermeintlich schlechten oder sagen wir besser "anderen" Geschmack meiner strickenden Mitmenschen brüskieren. Denn was jemand strickt, tut mir nicht weh.

    In diesem Sinne: Strickt, was ihr wollt ... solange es euch Spaß macht!

    Ich tu' das auch ;-)


    es fragte das Wollschaf

    Brigitte 11.02.2014, 11.35| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Frage - Antwort | Tags: Dienstagsfrage

    eine Knopffrage

    In vielen Blogs und Forenbeiträgen kann man von selbstgemachten Knöpfen lesen. Bei den Verkaufsplattformen kann man sie, in unterschiedlichster Form und Farbe und aus verschiedenen Materialien, kaufen.

    Knöpfe aus Fimo, Metall, Glas, Horn, gefilzte und gehäkelte, umnähte, umhäkelte oder umwebte Knopfskelette in allen möglichen Größen, Formen und Farben.
    Bis auf einen mäßig gelungenen Versuch, Knöpfe herzustellen, habe ich meine bisher gekauft.
    Nun lag im Materialschrank der Schule ein Horn, die Abwurfstange eines Rothirschen aus dem nahegelegenen Tierpark, das niemand mehr brauchte und das allen nur im Weg war. Kurze Frage meinersteits und klar Antwort der Chefin: "Nimm mit!"


    Jetzt liegt es hier und mein Mann hatte sofort übelste Befürchtungen, ich würde die Rustikalisierung unseres Hauses vorantreiben. Zunächst ließ ich ihn auch in dem Glauben, ich würde eine neue Lampe für den Tisch oder einen Garderobenhaken daraus herstellen wollen ... sehr lustig wie er die Stirn in Falten wirft und mich ungläubig ansieht, zweifelnd, ob er mich nach all den Jahren wirlich kennt  ;-))
    "Aber nein, ich hatte die Idee, Knöpfe herzustellen.", beschwichtigte ich ihn und die bevorsteheden Knopfproduktion und damit einhergehende Zerstörung des beunruhigenden Gegenstandes entspannte seine Gesichtszüge.

    Wie aber macht man Knöpfe aus einem Horn?
    Einfach in Scheibchen sägen und polieren?
    Die Spitzen absägen und Löcher reinbohren um Knebelknöpfe daraus zu machen?
    Ist das innen hohl oder gilt das nur für Kuhhörner.
    Schwer ist es ja ... was muss so ein armes Tier alles auf dem Kopf herumschleppen um die Damen seiner Art zu beeindrucken :-)

    Die Hornknöpfe, die ich bisher in der Hand hatte, sahen nicht so aus, als hätte jemand einfach so eine Geweihstange in Scheibchen geschnitten. Die sind nicht innen weiß und außen braun, sondern unten weiß und obendrauf braun ... hmmm ... gestanzt?

    Hat jemand von euch schon Hornknöpfe hergestellt oder ist das eine so hohe Kunst, dass es nahezu vermessen ist, es einfach so ausprobieren zu wollen?

    Außer dem diffusen Plan habe ich keinerlei Vorstellungen, wie ich es am besten angehen soll und bin froh um jede Anregung oder Hilfestellung.

    Brigitte 08.02.2014, 11.34| (7/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Dies und Das

    Green-eyed Goddess

    Schon seit ein paar Tagen ist mein neuer Schal fertig und erst heute finde ich Zeit, ein paar Fotos im Regen zu machen.
    Wir hatten in den Weihnachtsferien ein wenig um- und aufgeräumt, blöd, wenn man sich nicht merken kann, was man wohin geräumt hat (muss am Alter liegen *seufz*) ...  und so musste ich tatsächlich das Stativ für die Kamera suchen.
    Jetzt habe ich es gefunden und räume es nun an einen Platz, an dem ich es garantiert wieder finde ... obwohl ich das beim letzten mal sicher auch geglaubt habe.

    Ojo de Dios heißt der Schal, den ich gestrickt habe und ich war vom ersten Bild, das ich im Newsletter von Knitting Daily gesehen hatte, sehr angetan. Das Stricken, teilweise modular, hat Spaß gemacht und warm ist er auch. Ich hadere etwas mit der Farbe, wobei ... auf den Fotos gefällt sie mir dann doch.


    Lang und breit ist der Schal und man kann ihn gut als Schultertuch benutzen.



    Modell
    Ojo de Dios von Vanessa Ewing
    aus Interweave Knits Winter 2014

    Material
    Medio von Lana Grossa
    NS 6 mm - 350 gr

    Brigitte 07.02.2014, 13.31| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Schal, fertig,

    die verstrickte Dienstagsfrage

    Ich lese immer mal wieder von "twined knitting" und kann mir nicht recht vorstellen,
    warum ich beim zweifarbig-Stricken die Wolle erstmal auf ein Knäuel wickeln soll..
    Beispiel
    Was ist das genau?
    Was ist so anders daran?


    Ich glaube, hier liegt ein Missvertändnis vor.
    Das Twined Knitting ist nicht zwingen zweifarbiges Stricken, sondern vielmehr eine Technik, bei der mit zwei Fäden gestrickt wird, die auch die gleiche Farbe haben können.
    Dabei ist es sicher von Vorteil, wenn man beide Fäden zu einem Knäuel wickelt, da man beim Strickn nach jeder Masche den Faden wechselt. Die Fäden werden dabei auf der Rückseite miteinander verdreht. Das gibt dem Gewebe mehr Festigkeit und es wird dichter.

    ... das will ich schon lange mal ausprbieren.

    es fragte das Wollschaf

    Brigitte 04.02.2014, 11.14| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Frage - Antwort | Tags: Dienstagsfrage