Allerlei Strickerei
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3
Zusatzseiten
    Mein Blog enthält nicht kommerzielle Werbung.
    Ich nenne Marken und Designer.
    Dadurch habe ich keinerlei finanziellen oder materiellen Vorteil.
    2019
    <<< Juli >>>
    Mo Di Mi Do Fr Sa So
    01020304050607
    08091011121314
    15161718192021
    22232425262728
    293031    
    kleine Weblog Statistik
    Einträge ges.: 1879
    ø pro Tag: 0,3
    Online seit dem: 29.03.2004
    in Tagen: 5593




    BrigitteR




    Karl-Ottos neue Kleider

    Habt ihr sie noch, eure erste Puppe?
    Ich schon.

    Vor 47 oder 48 Jahren hat meine Tante sie mir geschenkt.
    Es ist eine echte Hummel Puppe und sie hat den merkwürdigen Namen Karl-Otto.

    Wie kam die Puppe zu diesem Namen?
    Ich gehöre zu der Generation, die in ihrer Kindheit nur gegen Pocken und Kinderlähmung geimpft wurden und die üblichen Kinderkrankheiten mitgemacht haben.
    Mumps, Masern, Röteln, Keuchhusten, Windpocken ... ich hatte alles.
    Als ich Mumps hatte (und meine Geschister auch, wir hatten immer alles gleichzeitig - meine arme Mutter!) schenkte meine Tante mir und meiner Schwester diese Puppen. Sie lagen in einem Bettchen aus Draht, meines mit hellgelbem, das meiner Schwester mit hellblauem Blümchenstoff bespannt. Das Bettchen gibt es nicht mehr - kaputtgespielt!
    Lange Zeit hatten beide Puppen keine Namen, erst als meine Schwester mit Scharlach ins Krankenhaus musste (Scharlach ist mir erspart geblieben) und sie dort auf der Quarantänestation zwei Jungs kennen lernte, die ebenfalls an Scharlch erkrankt waren, bekamen die Puppen ihre Namen. Sie wurden nach den beiden Jungs benannt, die meine Schwester sehr beeindruckt haben müssen.
    Karl-Otto und Ernst-Albert.
    Als Jüngere habe ich mich wahrscheinlich dem Diktat der älteren Schwester gebeugt.

    Was für Namen!! Aber heutzutage heißen viele Kinder auch ganz komisch und, wer weiß, vielleicht heißen sie schon bald wieder Karl-Otto oder Ernst-Albert?!

    Karl-Ottos erstes Hemdchen war, passend zum Bettchen, aus hellgelbem Stoff und hat dem dauernden An- und Ausziehen nicht lange standgehalten. Deshalb strickte meine Tante ihm und seinem Spielgefährten allerliebste Garnituren aus dünner Wolle.
    Kleine Hosen mit Hosenträgern und kurzärmelige Jäckchen mit Druckknöpfen für den Sommer, Strumpfhosen, Pullis mit langem Arm und Mützen für den Winter. Einzelteile der alten Garnituren habe ich verwahrt.



    Karl-Otto und Ernst-Albert wurden viel bespielt. Sie sind klein und robust, konnten leicht transportiert und gereinigt werden.

    Irgendwann aber kam auch für Karl-Otto die Zeit, in der er wenig beachtet wurde. Ich war schließlich kein Baby mehr, das mit Puppen spielt! Er fristete sein Puppendasein abwechselnd auf Regalbrettern und in Umzugskisten, seine Kleidung war dem Mottenfraß preisgegeben.
    Erst als ich in das Haus einzog, in dem wir immer noch wohnen, befreite ich ihn aus einer Kiste und setzte ihn neben eine seiner Schwestern, die beiden einzigen Puppen, die meine Pubertät überlebt haben ;-)
    Meine Tante bekam den Auftrag, ihn einzukleiden und seitdem saß er da.

    Vor kurzem, beim Staubwischen, musste ich feststellen, dass seine Kleidung mal wieder Löcher hat. Teppichkäfer, diese fiesen, kleinen Gesellen, haben an der Hose genagt.

    Also suchte ich hübsche Sockenwollreste und strickte.
    Da der Herbst vor der Tür steht, fällt die neue Garderobe etwas wetterfester aus ;-)


    Brigitte 12.09.2012, 11.14| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Reste, Kleinkram, fertig,

    die verstrickte Dienstagsfrage

    Ponchos sind auch dieses Jahr total in. Gestrickt oder gehäkelt, dass ist in diesem Fall egal. Habt ihr euch schon einen gestrickt oder steht das noch auf der Wunschliste?
    Oder ist so ein Poncho nicht praktisch und euer Ding?


    Ich habe noch keinen Poncho gestrickt und werde auch keinen stricken.
    Ponchos sind absolut nicht mein Geschmack ... dann lieber eine schöne Jacke.

    es fragte das Wollschaf

    Brigitte 11.09.2012, 08.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Frage - Antwort | Tags: Dienstagsfrage

    die verstrickte Dienstagsfrage

    Verstrickt Ihr lieber elastische oder unelastische Garne? Und sucht Ihr Projekte manchmal einzig und allein danach aus, ob sie mit Eurer Lieblingsbeschaffenheit zu vereinbaren sind?

    Ich verstricke gerne unelastische reine Wollgarne, wobei die immer noch ausreichend Elastizität besitzen, um komfortabel verarbeitet werden können.
    Baumwolle und Leinen, die ja auch recht unelastisch sein können, je nachdem wie sie versponnen sind, verarbeite ich nicht ganz so gerne.
    Es kommt schon vor, dass ich mir Projekte unter diesem Gesichtspunkt aussuche. Schließlich arbeite ich lieber mit Materail, das mir gefällt und das ich gerne verarbeite.
    Das liegt auch daran, dass solches Material häufiger in meinem Vorrat vorkommt ... viel häufiger als  Superwash Merino ... manchmal so elastisch wie Gummiband ;-)

    es fragte das Wollschaf

    Brigitte 04.09.2012, 07.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Frage - Antwort | Tags: Dienstagsfrage

    Zeitvertreib

    Gestern Abend habe ich mit Draht gestrickt. Das wollte ich schon lange mal ausprobieren und als mir beim Räumen zwei Rollen Draht in die Hände gefallen sind, habe ich es versucht.
    Das Ergebnis könnte man durchaus noch verfeinern aber für's erste Mal ist es ganz gut geowrden, finde ich.



    Ja, ich weiß, eine Libelle hat viel größere Augen und die Flügel sind leicht überdimensioniert ... aber mir gefällt sie und ich habe endlich ein passendes Objekt für diesen Bilderrahmen gefunden, den ich vor Jahren beim schwedischen Möbelhaus gekauft habe.



    Den Körper der Libelle habe ich nach dieser Anleitung gestrickt.

    Ich wünsche euch ein schönes Wochenden und suche nun einen schönen Platz an der Wohnzimmerwand ;-)

    Brigitte 01.09.2012, 10.02| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Kleinkram, Reste, fertig,