Allerlei Strickerei
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    BrigitteR




    der letzte Rest

    Das ist er nun, der letzte Rest des ungeliebten, 1 kg schweren Vlieses.
    Etwa 20 Gramm sind noch zu spinnen, dann ist es fertig. Bis auf die ersten 80 Gramm habe ich alles mit dem langen Auszug gesponnen. Ich kann nicht sagen, dass ich den langen Auszug beherrsche - eher beherrschte er mich in den vergangenen Tagen.
    Auch weiß ich nicht, ob ich es richtig gemacht habe weil ich keinen Vergleich und auch keine Anleitung hatte. Jedenfalls hat es geklappt und ich bin froh, dass das Vlies nun in veränderter Form zu meinem Wollvorrat gehört.



    Brigitte 07.02.2007, 11.49| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Spinnen

    kein Foto

    Schon gestern habe ich im Garten die Schneeglöckchen entdeckt.
    Mein erster Impuls war, die Kamera zu nehmen, ein Bild zu machen und es zu bloggen. Da ich genau das aber schon im letzten und auch im vorletzen Jahr gemacht habe, erspare ich es euch und mir.
    Wer unbedingt ein paar Schneeglöckchen sehen will, kann das HIER oder HIER tun :-)

    Dabei ist mir aufgefallen, dass sie in diesem Jahr nun auch nicht sooo viel früher blühen als im letzten und vorletzten Jahr.

    Brigitte 06.02.2007, 17.34| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Dies und Das

    die verstrickte Dienstagsfrage

    Ich bin gerade beim Sockenstricken. Dabei hab ich schon 2 verschiedene Bündchen probiert und bin etwas unsicher. Entweder die klassische 1M re und 1M li im Wechsel - Variante, oder 2M re und 2M li, oder was völlig anderes?
    Wie macht ihr eure Bündchen und wieso gerade auf diese Art
    (außer die Anleitung will es so)? Welche Erfahrungen habt ihr
    mit den unterschiedlichen Varianten gemacht?"


    Mein Standardbündchen ist 2re 2li.
    Ich stricke die Bündchen so, weil sie mir am besten gefallen.
    Manchmal stricke ich den ganzen Schaft bis zur Ferse 1re 1li. Das ist die Variante, die eigentlich am besten sitzt und am wenigsten leiert. Ich gestehe aber, dass ich meisten zu faul bin, das so zu machen. Glatt rechts geht einfach schneller ;-)

    es fragte das Wollschaf

    Brigitte 06.02.2007, 17.23| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Frage - Antwort

    neue Bücher - neue Versuchungen

    Gestern sind mein Bücher angekommen und sofort ertappe ich mich dabei, wie ich meinen Vorrat inspiziere und nach passenden Garnen für die verschiedenen Projekte suche, die mir ins Auge gefallen sind.
    Ich suche das passende Garn zum passenden Muster und könnte gleich loslegen und stricken, stricken, stricken.

    Aber nein - sage ich und hau' mir auf die Fingerchen - nicht schon wieder der Versuchung erliegen und zahllose angefangene Projekte herstellen. Das führt bei mir bekanntlich zu Strickfrust und Ribbelwahn.
    Ich bleibe diszipliniert und stricke nicht mal eine Maschenprobe.

    Die Bücher sind nun an manchen Stellen mit diesen nützlichen kleinen gelben Zettelchen markiert, damit ich auch nächste Woche noch weiß, was mich heute in Versuchung geführt hat.

    Brigitte 04.02.2007, 13.23| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Stricken

    Gedanken zum Stash-knitting - oder: Die Katze beißt sich in den Schwanz!

    Seit das Spinnen mit dem langen Auszug so wunderbar klappt komme ich vom Spinnrad nicht los. Das ungeliebte Vlies wird immer kleiner und wenn es gut läuft, d.h. wenn ich nicht gestört werde, füllen sich die Spulen beinahe von selbst.
    Beim Spinnen kann man wunderbar seinen Gedanken nachgehen - manchmal auch nachhängen ;-) - und schon so manche Idee kam mir bei diesem meditativen Tun.

    Gestern saß ich wieder am Spinnrad und freute mich über die bereits fertigen Stränge des rotsfarbenen Vlieses, da traf mich die Erkenntnis, dass ich gerade dabei bin, meinen Strickwollevorrat zu vergrößern.
    Jedes Stückchen Faden, dass ich produziere, will schließlich verstrickt werden.

    Betrachte ich Spinnwolle und Strickwolle getrennt, so kann ich das fertige Garn zwar als Minus bei der Spinnwolle verbuchen, jedoch als Plus bei der Strickwolle.

    Betrachte ich beides nicht getrennt, komme ich auch nicht wirklich weiter. Denn solange ich spinne, kann ich nicht stricken. Mein Vorrat an Strickwolle kann in dieser Zeit nicht reduziert werden, wird jedoch aktiv vergrößert. Es dient dem Stash-knitting nicht wirklich, wenn ich zwar darauf verzichte, Garn zu kaufen, es jedoch gleichzeitg selbst herstelle. Rein rechnerisch bleibt es eine neutrale Größe, denn das, was ich verspinne ist zwar versponnen, aber immer noch nicht endgültig verarbeitet - es ist also noch da und weder Plus noch Minus - man könnte auch sagen, es ist eine Nullnummer.

    Das ist die Stelle, an der sich die Katze in den Schwanz beißt.

    Wirklich weiter käme ich nur, wenn ich das versponnen Garn zu einer Art Zwischenspeicher rechnen würde. Es gilt dann als versponnen, also als Minus beim Spinnvorrat und ich tue einfach vorübergehend so, als wäre es gar nicht da. Ende September veröffentliche ich dann meine Statistik und habe fleißig Vorräte abgebaut, sowohl bei der Spinn- als auch bei der Strickwolle.
    Und im Oktober, wenn das Vorratsverarbeitungsgedöns vorbei ist, krame ich das gesponnene Garn aus dem Zwischenspeicher und freue mich :-))

    Albernes Ich!

    Das war die Stelle, an der ich so ganz für mich alleine schmuzelnd am Spinnrad saß ... und einfach weiter gesponnen habe, völlig außer Acht lassend, wohin ich das wunderschöne rostfarbene Garn rechnen werde, wenn es fertig ist.

    Man sagt nicht umsonst: du spinnst ;-))

    Brigitte 02.02.2007, 07.20| (10/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Stricken

    Eifelwanderung

    Gestern brach ich in Begleitung meiner Tante zu einer Eifelwanderung auf. Die Route, angegeben mit 13 km, sollte laut Beschreibung "einfach und ohne nennenswerte Steigungen" sein.
    Doch als die Beschreibung verfasst wurde, war von "Kyrill" noch keine Rede und so hat sich unsere Route um geschätzte 5-6 km (gefühlte 15-16 km) verlängert. Am Anfang der Tour waren die Wege schlecht erkennbar oder nicht begehbar. Wir mussten über viele umgestürzte Bäume klettern oder sie umgehen. Sicher war mancher Baum mit Wegmarkierung bei den umgestürzten, denn Wegmarkierungen waren nur sehr spärlich zu finden.
    Unser Ziel, das sogenannte Vennhorn, einen alten Grenzstein, erreichten wir trotzdem.


    Unsere vierbeingen Begleiter hatten am Querfeldein einen Heidenspaß auch wenn einer der beiden hinterher alles andere als weiß war.


    Viel später als geplant kamen wir zu Hause an, müde und schmutzig - aber glücklich :-)

    Brigitte 01.02.2007, 08.07| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Dies und Das