Allerlei Strickerei
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    BrigitteR


    Blogeinträge (themensortiert)

    Thema: Weben

    ein Geschenk

    Mein aufmerksamer Sohn hat mir aus einem Werkzeugnachlass, der bei seinem Arbeitgeber in der Werkstatt ankam, zwei sehr gut erhaltene Schiffchen mitgebracht.
    Passende Pappspulen habe ich schon gefunden.

    Die sind bestimmt praktisch, wenn ich mal irgendwann die volle Breite meines Webrahmens ausnutzen will.

    Guck mal Frau Sockentrolli, Schiffchen hab ich schon


    Brigitte 12.11.2015, 18.39 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

    Webversuche

    Zwischendurch probiere ich immer mal wieder ein paar Techniken am Webrahmen aus. Es macht großen Spaß und ich freue mich wie Bolle, wenn es klappt.


    Brigitte 09.11.2015, 16.03 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

    Low-Tech

    Ich liebe diese einfachen, kleinen Tools, die das Handarbeiten ohne Strom und Software unterstützen.
    Dieses hier macht astreine Fransen


    Brigitte 04.11.2015, 11.39 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

    gewebt

    Mein zweiter Webversuch ist gestern Abend fertig geworden.
    Ich habe handgesponnene Wolle verwebt (noch ein Kilo Space, das schon länger fertig gesponnen war ) und konnte selbst feststellen, dass ich im Laufe der recht langen Kette, die ich aufgezogen hatte, immer bessere Ränder gewebt habe.
    Außerdem habe ich mich an ein paar einfachen Mustern ausprobiert, mit deren Bild ich erst nicht zufrieden war. Wahrscheinlich passte die Wolle einfach nicht zum Muster.
    Ab der Hälfte habe ich einfache Strukturmuster mit Hilfe des Pickup Sticks gewebt, die mir viel besser gefallen.
    Ich werde den recht langen und breiten Schal vielleicht tatsächlich tragen, wenn ich die Fransen ordentlich gedreht habe.

    Als nächstes möchte ich mich an was Gestreiftem oder Karriertem probieren. Dieses Mal werde ich Sockenwolle verweben.

    Brigitte 30.10.2015, 12.43 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

    angewebt

    Inzwischen habe ich auch Zeit gefunden, meinen Webrahmen zu testen ... oder besser: meine Fähigkeiten am Webrahmen.

    Sie sind mäßig, was zu erwarten war, da ich noch nie zuvor ernsthaft versucht habe, zu weben. Die Weberei in meiner Schulzeit an diesen kleinen, DIN A4 großen Webrahmen, mochte ich nie und auch in meiner Zeit an der Ganztagsschule habe ich immer vermieden, das tun zu müssen.

    Daher habe ich für den ersten Versuch ein billiges Garn genommen, das ich noch in meinem Vorrat hatte.
    Einfach nur uni geradeaus zu weben schien mir zu eintönig, weshalb ich in unregelmäßigen Abständen Streifen gewebt habe.


    Man kann gut erkennen, dass die Kett nicht gut aufgezogen war, die Streifen sind eher Bögen als Streifen. Ich war zu ungeduldig und habe alleine versucht, die Kette auf den Kettbaum zu wickeln ... mit mäßigem Ergebnis.
    Die Ränder sind sehr verbesserungsfähig, das übe ich fleißig. Zum Ende des Probestückes sind sie schon etwas gleichmäßiger geworden.
    Naja, es war der erste Versuch und dafür ist es doch ganz ok.

    Für den zweiten Versuch habe ich ein handgesponnenes Garn gewählt, dass ich schon sehr lange habe und aus dem ich wahrscheinlich nie etwas gestrickt hätte.
    Diese Mal musste Herr Allerlei Strickerei mir beim Aufwickeln der Kette helfen. So kann ich es auf ihn schieben, wenn die Spannung nich gleichmäßig sein sollte.

    Weil ich wieder nicht einfach nur geradeaus weben möchte, probiere ich ein paar einfache Muster aus dem Buch 'The Weavers Idea Book' aus und achte mehr auf die Ränder. Die Kette ist etwas länger als die des ersten Versuchs und ich beabsichtige, dieses zweite Probestück zu tragen ... wenn auch nur im Haus zum Wärmen der Schultern beim Stricken oder Spinnen oder Weben.
    Aber ich warte das Ergebnis ab.

    Auch hier sieht es, unterhalb des Lochmusters, etwas schief aus, darüber ist es wieder besser ... ich werde noch viel üben müssen.


    Für den nächsten Versuch fische ich schon in meinem reichhaltigen Sockenwollvorrat nach uni Knäueln verschiedener Farben. Ich will ein farbig gestreiftes Tuch weben ... das zumindest ist mein Plan und es ist immer gut, einen Plan zu haben :-)

    Bleibt noch zu erwähnen, dass ich sicher irgendwann auch die korrekten Begriffe für all die Einzelteile und Vorgänge rund ums Weben lernen und dann auch anwenden werde. Vorerst weiß ich nur was Kette und Schuss sind und vorerst reicht mir das auch :-)

    Weben macht Spaß ... wer hätte das gedacht ?!

    Brigitte 16.10.2015, 11.50 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

    Ob ich das kann?

    Ich möchte weben!

    Schon vor mehr als einem Jahr hatte ich die Idee, mir ein Webgerät (Webrahmen oder -stuhl) anzuschaffen, ich habe mich zu einem Kurs angemeldet ... und wieder abgemeldet.
    Der Gedanke, der Wunsch, war noch nicht reif genug.

    Dennoch habe ich die Idee nicht ganz verworfen. Im Laufe des Jahres habe ich mich immer wieder dabei ertappt, wie ich Videos zum Thema gesucht und auch angeschaut habe ... Stunden kann man damit verbringen. Dabei habe ich einiges über die unterschiedlichen Möglichkeiten der verschiedenen Geräte erfahren und konnte so immer mehr das ausschließen, was ich nicht will.
    Ich will keinen Webstuhl aber reicht mir ein Webrahmen?
    Einen wirklich reifen Gedanken hatte ich immer noch nicht entwickelt.

    Im Sommer habe ich mir eine Charkha angeschafft und seitdem spinne ich immer wieder Baumwolle und bin mit meinen Fortschritten recht zufrieden. Was aber mache ich mit der Baumwolle, wurde ich schon öfter gefragt.  Ich kaufe mir einen Webrahmen und verwebe sie, habe ich irgendwann geantwortet und das gar nicht sooo ernst gemeint :-)
    Der unreife Gedanke hat sich wieder in den Vordergrund gedrängt und ich habe wieder Stunden mit der Suche und dem Anschauen von Videos verbracht, habe in Weberforen gelesen und Informationen gesammelt ... für diese Möglichkeiten liebe ich das Internet!

    ... bis ich dann Bilder von EcoPrints fand, die mich total fasziniert haben. Wunderschön bedruckte Stoffe, Schals, Kleidungsstücke ... traumhaft. Das aus handgesponnener, handverwebter Baumwolle herzustellen hat für mich etwas Ideales.
    Ich schwafele hier rum,  habe noch nie gewebt und lange noch nicht genug Baumwolle gesponnen um einen Schal daraus weben zu können, jaja, aber dieser Gedanke hat mich sehr ... hmm ... ergriffen, ja vielleicht ist das das richtige Wort dafür.
    Ich habe gezielter gesucht und gelesen und immer mehr über die Möglichkeiten erfahren, die ein Webrahmen bietet. Das, was mir vorschwebt, könnte ich auf einem entsprechend ausgerüsteten Webrahmen durchaus machen.

    Dann kam die Vorbereitung auf den Herbstmarkt und der Herbstmarkt selbst und ich hatte kaum Zeit an was anderes als Handschuhe zu denken ... und muss es auch immer noch, weil ich Aufträge abarbeiten muss.
    Der Markt ist für mich derart gut gelaufen, dass ich schon einen Tag später, nach kurzen Preisvergleichen (und zwei Stunden YouTube Videos *gg*), einen Webrahmen bestellt habe. Ich habe mich für eine 80 cm Kromski Harfe entschieden und sie mit Standfuß, 3 Gatterkämmen, einer Halterung für einen zweiten Gatterkamm und einer Tasche zum Wegpacken gekauft.
    Schnell geliefert und aufgebaut steht sie nun seit ein paar Tagen in unserem Wohnzimmer und ich schleiche drum herum. Durch Urlaubs- und Krankheitsvertretung hatte ich in dieser Woche keine Zeit, war abends viel zu müde und hatte nicht das Gefühl, die nötige Ruhe zu haben, um mich mit dem neuen Gerät vertraut zu machen. In der kommenden Woche wird das anders und ich werde mich langsam herantasten, damit ich bald meine selbstgesponnene Baumwolle verweben kann.

    Ich freu mich drauf!

    Brigitte 11.10.2015, 11.47 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

    Traumseide, beinahe Albtraumseide

    Ich möchte ein Tuch stricken.
    Weil ich gerade vom zweifarbigen Patentmuster so angetan bin, soll es ein Tuch in eben diesem Muster werden.
    Garn Nr. 1 hatte ich im Vorrat, das dazu passende Garn Nr. 2 musste noch gefunden werden.
    Also auf ins Wolllädchen.

    Ich bin ja mitunter eine zutiefst unentschlossene Person. Da tue ich mich schonmal schwer, bei der Suche nach der passenden Farbkombination, dem passenden Material usw. ... So auch bei diesem Vorhaben.
    Als nach einigem Hin und Her, nach Beratung durch meine Begleitung und die Verkäuferin, das richtige Material in der richtigen Farbe endlich gefunden war (ich habe mich für Traumseide entschieden), ich bezahlt hatte (was kein preiswertes Vergnügen war) und mich in Richtung Heimat aufmachte, beschlichen mich bereits erste Zweifel. Ich kenne das von mir, nichts Neues also und es beunruhigt mich auch nicht. Würden diese Zweifel ausbleiben, wäre ich wahrscheinlich eher beunruhigt ;-)
    Also, ruhig bleiben und zur Abwechslung mal eine Maschenprobe stricken.
    Dem Stricken der Maschenprobe ging in diesem Fall das Wickeln das Strangs zu einem Knäuel voraus. Meine übliche Vorgehensweise für diesen Vorgang ist eine Kombination aus Schirmhaspel und Wollwickler ... das geht ratzfatz ... normalerweise!
    Diese Mal nicht!
    Wahrscheinlich lag es an der Mischung aus flutschigem Material und einem gewissen Maß an Ungeschick meinerseits ... jedenfalls wurde aus dem beabsichtigten Knäuel ein riesiger Knoten ALBTRAUMSEIDE !!!

    Die Seide fiel zum Teil einfach von der Haspel und wickelte sich am anderen Ende nicht um den Knäuelhalter sondern um die darunterliegenden Zahnräder und alles hing irgendwann einfach fest, noch bevor ich richtig bemerkt hatte, was da eigentlich vor sich ging.

    Ein Foto von Haspel und Wickler mit dem Seidenstrang wäre hier echt schön aber ich war ganz und gar nicht in der Stimmung für ein Bild.

    Erstens: Verzweiflung.
    Zweitens: Ruhe bewahren.
    Drittens: Knotenmutter spielen.

    Also fing ich an, die einzelnen Enden und die Verhedderung dazwischen von den Geräten zu nehmen und auf den Tisch zu legen und ihnen irgendwie einen Anschein von Ordnung zu geben.
    Mein Sohn saß daneben und meinte zuerst, ich soll das doch alles einfach abschneiden und die verhedderten Stellen in den Müll werfen. Aber dazu war mir das Material einfach zu teuer ... und so unentschlossen ich oft bin, so geduldig kann ich beim Lösen von Knoten sein. Irgendwie ist es so ähnlich wie eines dieser Knobel- oder Geduldsspiele, die ich ja auch gerne mag.

    Kurz und gut: ich habe 2 Stunden entknotet, entwirrt und manchmal auch gezerrt und schließlich lag ein ordentlich gewickeltes Knäuel vor mir auf dem Tisch. Verlust: nicht ein einziger Zentimeter!
    In diesem zwei Stunden war ich nicht ansprechbar. Ich habe mich schweigend und hochkonzentriert diesem grauenvollen Gehedder gewidmet.
    Mein Sohn hat das still bewundert.

    Ein Foto von meinem Siegesgrinsen wäre hier schön aber ich habe mir einen Kaffee gemacht und nicht daran gedacht.

    Ok. Geschafft.
    Auf zur Maschenprobe!
    Als ich die ersten 6 Reihen der kleinen Maschenprobe gestrickt hatte, waren mir, ganz unabhängig von meinen Zweifeln und der stressigen Knotensituation, zwei Dinge sofort klar: ich hatte mich absolut für die richtige Farbe entschieden aber genauso absolut für das falsche Material.

    Ein Foto von meiner Zornesfalte wäre hier schön aber zu diesem Zeitpunkt wäre wahrscheinlich auch das schiefgegangen.

    Das war der Punkt, an dem ich das ordentlich gewickelte Knäuel Albtraumseide beinahe zum Spielen für den Hund freigegeben hätte.

    Aber nein, sagt in solchen Fällen mein Wollsammlerinnenherz, das teure Zeug kannst du doch nicht einfach so vergeuden!
    Ich habe mich an den PC gesetzt und meine umfangreiche Mustersammlung durchsucht und tatsächlich ein passendes Muster für die AlbTraumseide gefunden. Die ersten Reihen sind gestrickt und alles passt!

    Alles gut?
    Nein!

    Ich hatte kein passendes Material zu dem Garn für das Tuch im zweifarbigen Patent.

    Glücklicherweise ist heute Samstag und der kleine Wollladen in unserer kleinen Stadt hatte bis 14 Uhr geöffnet.
    Mit Garn Nr. 1 im Einkaufskorb bin ich in den Laden gegangen, fand Garn Nr. 2, ausnahmsweise durchaus entschlossen, und freue mich nun auf das Stricken des Patentmusters. Die Farbe ist fast identisch mit der Traumseide aber das Material passt viel besser zu Garn Nr. 1.

    Fotos von all dem wären echt klasse ... die kommen, wenn beide Tücher fertig sind.
    Versprochen!

    Brigitte 27.06.2015, 15.14 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

    Frau Allerlei Strickerei strick noch

    ... selbst wenn sie nur stoisch an der Dienstagsfragen-Tradition festhält uns sonst wenig zu sehen ist.
    Wahrscheinlich liegt es an der Arbeit, die mich ebenso beschäftigt wie sie mir Freude macht.
    Ich arbeite viel und habe zwischendurch immer genug zu tun, da lohnt es kaum, die geringen Strickfortschritte zu beschreiben oder zu zeigen.

    Zur Zeit bin ich voll auf Schal!
    Ich stricke einen Schal und sehe schon den nächsten interessanten Kandidaten, kaum dass er eine halb fertig ist.
    So könnte ich einen Schal nach dem anderen stricken ... dabei denke ich durchaus schon wieder an den nächsten Herbstmarkt ... hoffentlich findet der auch statt, denn sonst sitze ich auf all den Schals ... und in der Handschuhbox ist gähnende Leere, die könnte aufgefüllt werden. Aber all das geht recht langsam weil immer wieder die Arbeit dazwischen funkt, und ich bin nicht traurig darüber. Ich hatte noch nie so viel Spaß an der Arbeit.

    Manchmal komme ich nicht zum Stricken, weil gesponnen wird oder ich einen Ausflug in Sachen Wolle mache. So habe ich den Wollmarkt in Euskirchen besucht und das neue Wollgeschäft in Aachen erkundet. Der Wollmarkt in Euskirchen war wieder sehr schön und den Inhabern des neuen Wollgeschäfts in Aachen wünsche ich viel Erfolg. Ich bin dort sehr freundlich bedient worden, was man nicht von allen Wollläden in Aachen sagen kann ... Eingeweihte wissen, was ich meine ;-))


    Aber jetzt habe ich ein Stündchen Pause und setze mich mit Strickzeug und Kaffee auf die Terrasse und genieße Wärme und Ruhe.

    Brigitte 10.06.2015, 12.56 | (0/0) Kommentare | PL

    Schal - optimal

    Gestern Abend habe ich, trotz anderer angefangener Projekte, ein weiteres angeschlagen.
    Ich brauche etwas für unterwegs, einfach aber keine Socken.

    Dieser Schal/dieses Tuch ist wirklich einfach zu stricken und trotzdem ganz und gar nicht langweilig.
    Das Muster hat man spätestens nach der dritten Wiederholung im Kopf und ab dann ist es das ideale Begleitstrickzeug.
    Und diese kurzen Musterwiederholungen sind für mich immer ein Ansporn. Solche Projekte werden meistens schneller fertig als andere weil ich immer noch einen Rapport stricke ... nur noch einen .. und vielleicht noch einen ... und, was soll's, einer geht noch.

    Endless Rainbow ... das macht Spaß.

    Brigitte 29.05.2015, 08.28 | (0/0) Kommentare | PL

    fertig ... war ja schon angekündigt ;-)

    Seit Samstag ist nun mein Laneway, von mir auch Das Ewige Grün genannt, fertig.

    Ich mag es, obwohl mich während des Strickens doch erhebliche Zweifel beschlichen hatten. Wahrscheinlich lag das an der Dauer, dem gelegentlichen Zorn üner das reißende Garn und der Langeweile beim ständigen gatt rechts Stricken.
    Aber nun ist es geschafft und ich bin froh und trage das grüne Kleid, denn es ist deutlich mehr ein Kleid als eine Tunika geworden, heute schon.

    Da lob ich mir das pünktlich kühler werdende Klima doch sehr, auch wenn ich mich über den gestrigen Sonnentag gefreut habe.





    Modell
    Laneway von Veera Välimäki

    Material
    Donegal von Lang Yarns
    450 gr - NS 3,5mm


    Brigitte 10.03.2015, 17.00 | (5/2) Kommentare (RSS) | PL