Allerlei Strickerei
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BrigitteR


Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Stricken

Inka Jacke - fix und fertig

Nach einer gefühlten Ewigkeit ist meine Inka Jacke endlich fertig.
Da meine Schwester sich angesichts der Aufgabe schlicht geweigert hat, den Reißerschluss einzunähen (O-Ton: Ich hab schon so viele Reißverschlüsse eingenäht und keinen davon gerne) , musste ich das doch von Hand machen.
Ich bin keine gute und daher auch keine schnelle Näherin und so einen Reißverschluss empfinde ich immer als besondere Schikane ... weshalb es auch tagelang gedauert hat, bis alles in trockenen Tüchern war.
Festgesteckt, geheftet, genäht, Beleg gestrickt, wieder genäht ... *uff* ... und irgendwie wirft es doch leichte Wellen.
*Pfüh* ... trag ich sie halt offen !

Im Prinzip bin ich mit dem Endergebnis zufrieden.
Die Jacke könnte 2-3 cm mehr "positive ease" vertragen. Da sie das nicht hergibt werde ich wohl selbst dafür sorgen müssen und die üblichen 2-3 kg .... ach ja ... vielleicht sorgt der neue Job ja dafür, dass ich weniger Beruhigungsschokolade essen muss ;-)


Die Ärmel knubbeln etwas unterm Arm, was am Schnitt liegt. Ich hätte das vermeiden können, hätte ich eine Armkugel gestrickt. Hab ich nicht gemacht, also meckere ich auch nicht über Geknubbel unter den Armen.
Und wenn ich die Arme ausstrecke, geht's auch ;-)


... naja .. oder auch nicht. Hmm ... diese im 90° Winkel angesetzten Ärmel mochte ich noch nie ... aber ich wollte ja nicht meckern.

Hier noch ein paar Details.



Ordentlicher Halsausschnitt, ordentliches Bündchen,
ordentlicher Reißverschlussbeleg ;-))

Modell
Inca Jacket von Marianne Isager

Material
Isager Hochlandwolle

400 gr - NS 3 mm

Farbe und auch Wolle sind abweichend von der Anleitung. Ich habe mit Isager Hochlandwolle in den Farben Ocean, Sky, Sand und Charcoal gestrickt. Die Worte klingen schon so nach harmonischem Urlaub, Grillen am Strand, Sommer, Sonne ...  und die Farben gefallen mir viel besser als das etwas braunlastige Original.
Für die Kontraststreifen und das Bündchen konnte ich Reste von Jamieson Garn verwenden. Das ist zwar etwas dicker aber es fällt nicht auf.
Die Ärmel habe ich satte 10 cm länger gestrickt, als in der Anleitung angegeben und, wie man sieht, war diese Entscheidung goldrichtig.

Jetzt freue ich mich auf kühlere Tage, an denen ich das gute Stück ausführen kann , dann hoffentlich mit dem angestrebten "positive ease".

Brigitte 21.07.2014, 11.03 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL

Inka Jacke

Der Reißverschluss fehlt ... nur noch der Reißverschluss, dann ist sie endlich fertig. Und den näht mir heute meine Schwester ein.

Brigitte 19.07.2014, 10.14 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Sonntag

Gestern Abend habe ich den zweiten Ärmel der Inka Jacke endlich abgekettet und erst mal alles beiseite gelegt. Den nächsten Schritt, das Aufschneiden der Steeks, wollte ich doch lieber bei Tageslicht machen.

Also habe ich nach Kurzweil gesucht und mir ist das Garn eingefallen, dass ich im letzten Sommer in Hamburg gekauft habe. Ito Tetsu, dieses dünne Seidengarn mit dem Edelstahlfaden. Ich habe schon einige Zeit hin und her überlegt, was ich damit tun soll und gestern Abend kam mir eine Idee, an deren Umsetzung ich nun werkele. Kann ganz schön werden ... oder auch nicht. Wir werden sehen.
Das Material ist gewöhnungsbedürftig und ich habe nur einen kleinen Testzipfel gestrickt.



Heute früh sind wir dann erst mal ins nahegelegene Ausland gefahren, nach Belgien, wo es in Aubel einen schönen Wochenmarkt gibt, ja, am Sonntag.
Wir haben etwas eingekauft und Fritten gegessen ... muss man in Belgien einfach tun :-)
Auf der Fahrt ist mir aufgefallen, dass das WM Fieber bei den Belgiern ungebrochen ist. Beflaggung und entsprechende Schmuck an den Häusern war allgegenwärtig. Das schönste Bekenntnis zur kleinen und mitunter zerrissenen Nation habe ich in Kelmis gesehen ... und meinen Mann zum Stopp überredet, damit ich ein schnelles Handyfoto machen konnt.

Unsere Tochter meinte, wir sollten klingeln und die Besitzer auffordern, die Autos umzuparken ... nene, lieber nich ;-)



Nach Ausflug und Stärkung habe ich die Nähmaschine aufgestellt und die Steeks abgenäht. Mir ist immer noch mulmig, wenn ich anschließend zur Schere greifen muss. Es hat alles geklappt und ich kann mich ans Ausarbeiten geben.


Jetzt hocke ich mich vor die Glotze und warte ab, ob mein Nachbar wieder so viel Grund hat, zur Vuvuzeela zu greifen, wie beim Spiel am Dienstag.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag Abend.

Brigitte 13.07.2014, 20.35 | (0/0) Kommentare | PL

Tour de Fleece - kleine Pause

Meine Inkajacke sorgt nun für eine Tourpause.
Sie liegt schon seit einiger Zeit unbeachtet herum und ich will sie nun endlich fertig stricken. Bevor ich neue Wolle für eine neue Jacke spinne soll fertig werden.
Viel gibt es nicht mehr zu tun. Noch 40 Runden Ärmel sind zu stricken und dann muss ich die Steeks und den Halsaussschnitt nähen und aufschneiden ... davor gruselt mich immer ein bisschen aber mit reparierter Nähmaschine sollte das kein Problem sein.



Heute kaufe ich, für alle Fälle, schon mal einen Reißverschluss und dann sehen wir, ob ich es am Wochenende schaffe.

Brigitte 12.07.2014, 10.11 | (0/0) Kommentare | PL

Geheimnis gelüftet

Das im Mai begonnene Geheimprojekt ist gestern verschenkt worden und ich kann nun die Bilder zeigen und meinen kleinen Bericht dazu schreiben.

Ich habe den Spinnbeutel von Bea Zäch gestrickt.
Ein Mitglied unserer Spinngruppe hat geheiratet und was liegt da näher, als etwas zu verschenken, dass mit dem Hobby zu tun hat.

Den Beutel habe ich aus handgesponnener Wolle verstrickt, die schon länger in meinem Vorrat lag. Zwei unterschiedliche Fasern. Die helle Wolle ist heimisches Fuchsschaf, die dunkle Wolle ist Merinowolle. Da von Anfang an geplant war, den Beutel nach dem Stricken zu filzen, hätte ich wohl besser einheitliches Material verwenden sollen, zumal man den Filzvorgang in der Waschmaschine nicht sehr beeinflussen kann.

Die Anleitung ist gut geschrieben und lässt keine Fragen offen. Wenn man mit mehreren Farben stricken kann und weiß, wie man die Spannfäden beim Stricken einwebt, kann man auch diesen Beutel stricken.
Ich habe beim Stricken öfter mal in mich hineingegrummelt, weil die beiden Fäden sich beim Stricken schon derart ineinander verhakt haben, dass ein flüssiges Stricken nicht möglich war. Das liegt aber am Material oder an meiner Technik - oder an beidem ;-) und nicht etwa an der Anleitung.
Es war eine kleine Geduldsübung und da der Satz "Geduld ist eine Übung." einer meiner Lieblingssätze ist, habe ich ihn wie ein Mantra immer wieder leise gemurmelt, wobei ich aufpassen musste, mich nicht zu verzählen.
Hat geklappt :-))

So sah der fertige Beutel vor dem Filzen aus, einmal rundherum fotografiert.
Mit einer Höhe von 50 cm und dem stattlichen Umfang von 100 cm ist er sehr groß geworden.


Macht aber nix, sollte ja noch gefilzt werden. Und das wurde er.
Selbstverständlich hatte ich zuvor ein Probeläppchen gestrickt und in der Waschmaschine gefilzt. Doch, was soll ich sagen, das Probeläppchen ist ganz anders verfilzt als der Beutel. Es ist deutlich weniger geschrumpft.
Als der Beutel den Waschgang hinter sich hatte, stand ich mit ziemlich verdattertem Gesicht davor und war ratlos. Er sah anders aus, als ich mir das vorgestellt hatte, deutlich anders!
Sicher lag es wieder an meiner Materialwahl. Merinowolle filzt anders als Fuchsschaf ... tja.
Außerdem war das Ganze extrem verfusselt.
Ehrlich, ich war richtig sauer auf mich selbst. Sauer wegen meines Übermutes den Beutel einfach der Waschmaschine zu überlassen und meines Unvermögens, die unterschiedlichen Eigenschaften der Fasern zu berücksichtigen und ich war kurz davor, das Teil resigniert in die Tonne zu kloppen, wie man hier im Rheinland sagt.
Wenn es nicht eine solche Geduldsübung gewesen wäre, hätte ich wohl so oder so ähnlich reagiert. Aber ich musste ja noch den langen Tragegriff stricken und wollte dem Beutel noch eine Chance geben.
Also habe ich ihn erst mal ausgestopft und in Sichtweite zu meinem bevorzugten Strickplatz aufgestellt.
So hatte ich ihn immer wieder vor Augen und habe im Laufe der Tage und mit zunehmendem Abstand zu meinem Filzschock, immer mehr Gefallen an dem Beutel gefunden.
Nur die Fussel .... schrecklich!
Da ich nicht zimperlich im Beseitigen von ungewünschten Effekten bin, habe ich den Beutel kurzentschlossen rasiert. Mein Fusselrasierer (fluff razor *gg*) vom Kaffeeröster hat mir gute Dienste geleistet und nach der Rasur gefiel der Beutel mir besser.

Nachdem auch der Tragegriff fertig, gefilz und selbstverständlich anschließend auch rasiert war, war ich durchschnittlich zufrieden mit dem Beutel.
Gestern haben wir ihn mit Spinnfasern befüllt und verschenkt.
Die Beschenkte hat sich gefreut und ich wurde, nachdem ich meine Bedenken bezüglich des Endergebnisses äußerte, ermahnt, weniger kritisch mit mir selbst zu sein.
Neben der Geduld eine weitere Übung ...

Und hier ist nun der fertige Beutel, mit dem ich inzwischen meinen Frieden gemacht habe ;-))
Nach dem Filzen ist der Beutel 38 cm hoch und hat 64 cm Umfang.


Modell
Spinnbeutel vom Bea Zäch

Material
Fuchsschaf und Merinowoll
handgesponnen

ein Geschenk

Brigitte 24.06.2014, 10.35 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

kurze Zwischenmeldung

Gestern Abend habe ich den Body der Inkajacke fertiggestellt.
Der erste Ärmel ist angeschlagen. Glatt rechts und einfarbig ... das sollte nicht so lange dauern ;-)

Brigitte 20.06.2014, 11.30 | (0/0) Kommentare | PL

auch wenn es nicht so aussieht ...

... aber im Hause Allerlei Strickerei wird doch noch ab und zu gestrickt.

Mein Geheimprojekt ist fertig. Davon gibts demnächst auch Bilder und einen kleinen Bericht.

Die Inka Jacke ist noch unvollendet, obwohl die Nähmaschine nun repariert ist und ich eigentlich keinen Grund für eine Pause mehr habe. Ich werde wohl die Arbeit daran wieder aufnehmen. Schließlich will ich sie ja auch anziehen.

Ein paar Sockenaufträge warten darauf, gestrickt zu werden ... ich habe so gar keine Lust aufs Sockenstricken, weshalb ich die vor mir her schiebe und schiebe und schiebe ... aber bald sind ja Ferien.

Nebenher muss ich an den Herbstmarkt denken, der im September stattfindet. Auch dafür sollte ich noch ein paar Kleinigkeiten stricken. Handschuhe sind gut gegangen im letzten Jahr und ich bin schon bei der Musterauswahl - einfach und schnell zu stricken müssen sie sein.

Zur Zeit stricke ich Miss Winkle von Martina Behm.
Ein schönes, einfaches Projekt, dass mich beim Fernsehen begleitet ;-)


Ich verarbeite etwas von einem handgesponnenen Space Kammzug. Gut abgelagerte Jahrgangswolle ;-))

Euch allen einen schöne Woche.

Brigitte 16.06.2014, 09.09 | (0/0) Kommentare | PL

ein bißchen Zwischendurchgeplapper

Ich stricke und spinne vor mich hin. Dabei wird nichts wirklich fertig, jedenfalls nicht im Mai.
Von den 3 grünen Rollags habe ich die ersten zwei versponnen.
Mit dem Blending Board muss ich noch etwas üben. Obwohl ich mich bemüht habe, die Fasern gleichmäßig auf dem Board zu verteilen, sind manche Stellen etwas dicker geworden als andere. Diese dickeren Stellen machen das Rollag etwas fester, was sich dann nicht ganz so flüssig ausziehen lässt beim Spinnen.
Vor allem die Seide der ausgezogenen Hankies knubbeln an manchen Stellen, denn die Ränder der Hankies sind relativ dick und fest und ließen sich schlecht gleichmäßig ziehen.

Ich habe versucht, einen ziemlich dünnen Faden zu spinnen, aus dem ich später einen Navajozwirn machen möchte. Vielleicht lasse ich ihn aber auch auf der Spule und versuche nochmal mein ArtYarn-Glück ;-)
Auf dem Bild kann man die dickeren Seidenstellen gut sehen :-(


Neben der Spinnerei wächst die Inkajacke stetig weiter. Vorder- und Rückenteil sind bald fertig. Es fehlen noch zwei Musterstreifen, dann beginne ich mit den Ärmeln.
Ich habe nur die Armausschnitte mit Steek gestrickt. Den Halsausschnitt werde ich, ganz nach Isagermanier, abnähen und ausschneiden. Das habe ich bei Pacific auch gemacht und es hält immer noch ... und da meine Nähmaschine nun repariert ist, wage ich dieses Experiment erneut.



Das muss aber noch etwas warten, weil ich zwischendurch ein geheimes Projekt fertigstellen werde und das ist etwas aufwändiger, als ich vermutet hatte.
Es gibt ein kleines Ausschnittbild auf dem man hoffentlich nichts erkennen kann.
Ich verstricke handgesponnenes Fuchsschaf und hangesponnene Merinowolle.
Das Projekt wird noch etwas gefilzt, weshalb ich lockerer stricke als üblich.


Und bitte, wer trotzdem erkannt hat, was es werden soll ... bitte keine "Ich weiß, es wird eine ... " Kommentare :-))
Danke.

So, nun werde ich mich dem Haustier und dann der Hausarbeit widmen, bevor ich wieder zu den Nadeln greife.

Euch allen ein schönes Wochenende und vielleicht sehen wir uns ja in Euskirchen auf dem Wollmarkt.

Brigitte 30.05.2014, 09.02 | (0/0) Kommentare | PL

Bubble Blue(s)

Ich wollte auch so ein Foto, wo der Schal vor strahlend blauem Himmel flattert ... leider ist der Himmel nicht blau und der Wind nicht stark genug, um den Schal flattern zu lassen, also habe ich ihn zwischen zwei Gartenstühle gehängt und mich drunter gelegt zum fotografieren.
Das gibt dann halt ein Gegenlichtbild und alles, was hier auch nur im Ansatz blau aussieht, ist nachträglich bearbeitet :-(


In voller Länge ist das gute Stück dann an der üblichen weißen Wand zu sehen. Da stimmen dann auch die Farben.


Modell
Camino Bubbles von Kieran Foley

195 x 35 cm

Material
Filigran von Zitron

NS 3,5 mm - 100 gr

Brigitte 15.05.2014, 12.10 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

Inka Jacke auf dem Wartegleis

Meine Nähmaschine ist defekt und ich musste sie zur Reparatur bringen ... ein Erlebnis für sich.
Dem Nähmaschinen Reparateur, der sich selbst zuvor telefonisch als Koryphäe regelrecht anpries, entglitten die Gesichtszüge, als ich meine 20 Jahre alte Quelle Nähmaschine schließlich auf seinen Reparaturtisch stellte. Das sei ja nichts Schönes und ob ich nicht ein Markengerät kaufen wolle, war seine Anmerkung.
Daraufhin entglitten wohl meine Gesichtszüge und ich fragte nach, ob er sowas nicht reparieren könne. Das kann die selbsternannte Koryphäe nicht auf sich sitzen lassen und will es sich mal ansehen, was er nun tut.
Viel kann es nicht sein und ich werde die Reparatur bezahlen und hoffe, dass er mir beim Abholen nicht wieder ein Markengerät aufschwatzen will.

Derweil ist meine Inkajacke auf dem Wartegleis, weil ich die Steeks nähen muss und das doch lieber mit der Nähmaschine mache, als von Hand.

Solange stricke ich ein Ausweichprojekt, das schon lange auf meiner Wunschliste steht und auch schon einige Zeit angefangen herumliegt.
Camino Bubbles von Kieran Foley, ein sehr schönes wie einfaches Muster, bei dem durch simple Fallmaschen ein schöner Effekt erzielt wird.
Ist bald fertig und muss dann natürlich noch gespannt werden.
Ein kurzweiliges Ausweichprojekt ... das Fallenlassen der Maschen breitet mir eine schier diebische Freude ;-)

Brigitte 11.05.2014, 11.40 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL