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BrigitteR


Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Spinnen

ein besseres Foto

Meinen letzten Artyarn Versuch habe ich doch noch gebadet und bin nun, da das Garn fertig und trocken ist, sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Deshalb gibt es heute ein besseres Foto, ohne Blitz und bei Tageslicht.

Ein neues Batt habe ich auch kardiert, um bald einen weiteren Versuch zu machen.

Brigitte 18.11.2014, 12.27 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

ArtYarn - ein neuer Versuch

Heute hatte ich einen ruhigen Tag und konnte im Wohnzimmer meiner Woll-Leidenschaft nach Herzenslust nachgehen - Schlachtfeld, hätte meine Mutter das, was ich da veranstaltet habe, genannt.
Ich habe Batts kardiert und einen weiteren Artyarn Versuch gemacht und dieses Mal ist das Garn so geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Ein kleines Erfolgserlebnis!

Meine DarkBatts, ich habe viel schwarze Wolle und dunkle Farben verarbeitet aber auch Seide, Sarifäden, Leinen, Alpaka und ganz wenig Angelinafasern  miteinander kardiert, fand ich sehr schön. Sie haben nicht so lange gehalten, weil ich sie sofort weiter verarbeitet habe.
Ich habe mich mal wieder im Corespinning versucht, das heißt, ich habe die Fasern sich um einen fertigen, industriell hergstellten Faden wickeln lassen. Gleichzeitig ist das restliche Mohairgarn meiner grünen Weihnachtsbaum-Tunika als Autowrap mitgelaufen.
Bisher ist mir solches Garn immer nur hoffnungslos überdreht gelungen. Dieses Mal habe ich den Kernfaden auf eine Spindel gewickelt und diese beim Spinnen frei baumeln lassen, sodass der überfüssige Drall sich gleich wieder ausdrehen konnte. Das habe ich in einem Forum gelesen - ein guter Tipp und so kam meine schöne Golding Spindel mal wieder zum Einsatz.
Mein Kernfaden ist ein recht dünnes Bouclégarn, wovon ich eine dicke Kone habe.



Das Spinnen geht langsam - da kommt die Geduld ins Spiel, die mir oftsmals fehlt - denn mann kann immer nur kurze Stücke spinnen, eben genau so viel, wie man die Spindel herunterhängen lassen kann, denn dann muss man wieder etwas abwickeln.















Ich lasse das fertige Garn erst mal auf der Haspel und entscheide morgen, ob es noch ein Wasserbad braucht.

Brigitte 16.11.2014, 23.12 | (0/0) Kommentare | PL

ausprobieren

Weiterhin probiere ich unterschiedliche Dinge am Spinnrad aus. Dabei merke ich, dass mir oft die Geduld fehlt.
Wenn ich mir hingegen Zeit lasse und in Ruhe und mit einer genauen Absicht das Spinnen vorbereite, dann sind die Ergebniss viel besser als beim 'schnell mal für ein Viertelstündchen ans Spinnrad setzen'.

Die sehr niedrigen Übersetzungen des Country Spinners sind sehr hilfreich wenn ich langsam arbeiten muss, einfach weil mir die neuen Handgriffe noch nicht so gelingen, wie es mit mehr Übung hoffentlich der Fall sein wird.

Für meinen letzen Versuch habe ich mir zwei Siongles gesponnen, einen etwas dickeren mit recht wenig Drall und einen dünneren mit mehr Drall. In den dünneren Faden habe ich farbige Stapel eingesponnen und diese die mit sehr wenig Drall ins Rad laufen lassen.

Beides habe ich mit einer kleinen Übersetzung verzwirnt und dabei versucht, die dicken, bunten Stellen um den Faden laufen zu lassen und sie unmittelbar vor dem Einzugsloch zu kleinen Haufen zusammen zu schieben.


Das hat mal mehr und mal weniger gut geklappt aber wenigstens ist das Garn nicht mehr soo überdreht, wie bei meinem erster Versuch.

Brigitte 14.11.2014, 11.06 | (0/0) Kommentare | PL

Fasern aus Algen - Seacell

Ich habe mir eine kleine Auswahl an pflanzlichen Fasern zum Ausprobieren besorgt und bin nun sehr gespannt, wie sie sich beim Spinnen und Mischen verhalten.

Neben schwarzem Bambus und Bananenfaser



bin ich besonders neugierig auf Seacell, einer Faser aus Algen.


Ehrlich, ich bilde mir ein, das riecht nach Fisch, wenn man die Tüte öffnet :-))

Brigitte 13.11.2014, 20.19 | (0/0) Kommentare | PL

Ich hab's getan!

Nein, nicht noch ein Tattoo aaaber noch ein Spinnrad - und zwar eins, dass ich schon laaange haben wollte. Seit es in überarbeiteter und verbesserter Form  auf den Markt kam und seit ich übe, dickere Garne und Artyarn zu spinnen, wollte ich das Ding haben.

Gestern kam es an und ...



... nach dem Aufbau



... konnte ich gleich loslegen.


(Der liegende Buddha im Hintergrund soll mich stets daran erinnern,
dass Geduld eine Übug ist ... auch und gerade beim Spinnen!)


Ich habe einfach etwas rumprobiert, mich im Corespinning versucht und ein paar Locken eingesponnen, ein Autowrap Yarn mit einem glänzenden Viskosefaden ausprobiert und den eher kläglichen Versuch gemacht, Coils zu spinnen *haarerauf* ... so teste ich die Flügelbremse, die Geschwindigkeit, das langsame Treten ... und irgendwann soll mein Artyarn ausgeglichen sein. Das kriege ich schon hin!
Die ersten Versuche sind immerhin schon schön bunt :-)

Das Rad läuft leicht und leise und langsam.
Klasse!
Die ersten Versuche sind auf der wirklich gigantischen Spule ...


... und ich probiere einfach noch ein bisschen weiter. Einige Wollsorten aus meinem Vorrat, die ich sicher nie und nimmer zu Pullovergarn verarbeiten werde, werden nun zu Übungszwecken auf dem neuen Rad verarbeitet.

Brigitte 05.11.2014, 12.21 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

ein Denkmal


Bei einem Spaziergang in einer Nachbarstadt habe ich ein Spinnerinnendenkmal entdeckt ... schon hundertmal bin ich da vorbei gefahren aber das ist mir noch nie aufgefallen ... vielleicht ist es ja neu ...

Es steht auf dem Gelände einer Maschinenbau Firma, was mich sehr gewundert hat. Wieso stellt eine Maschinenbau Firma sich eine Spinnerin in de Vorgarten?
Dieses Geheimnis habe ich, kaum zu hause, via Google gelüftet.
Die Firma baut Spinnmaschinen. Jetzt weiß ich das also auch ;-)

Brigitte 01.11.2014, 20.13 | (0/0) Kommentare | PL

gekämmt

Ich habe eine halbe Stunde Locken gekämmt und auf dem Blending Board verteilt.
Das ist eine sehr schöne Arbeit, ein geradezu ästhetischer Vorgang, wie aus der recht kleinen kompakten Locke ein Fächer aus Fasern wird .... ich könnte glatt ins Schwärmen geraten.
 
locke1.jpg
Herrlich, wie flauschig und üppig sie werden und nebenbei werden meine Hände weich und riechen leicht nach Schaf, weil die Wolle noch Restfett enthält.

Dieses mal habe ich die Wolle mit dem Dizz vom Blending Board genommen, weil ich nicht so gerne die Rollags verspinne. So entsteht ein wunderbar weicher, lockerer Kammzug. Das gefällt mir besser, als meine immer etwas zu festen Rollags.

Brigitte 11.08.2014, 21.09 | (0/0) Kommentare | PL

Wollfestival Köln und ein wirklich schönes, neues Buch

Gestern haben die Aachener Strickerinnen einen "Betriebsausflug" nach Köln zum Wollfestival gemacht und ich war dabei.
Neben der lustigen Zugfahrt, der netten Gesellschaft und dem Geplapper, Geplauder und Austausch - immer ein großer Spaß - ist natürlich die dort angebotene Wolle ein ausschlaggebender Grund, zum Wollfestival zu fahren.
Da ich am Hamburger Wollfest nicht teilnehmen kann (Schade, schade!!) sollte es halt wenigstens Köln sein.
Köln ist immer einen Besuch wert und mit der Aussicht auf Wolle nur umso mehr.

Das Sport- und Olympiamuseum als Ausstellungsort ist nahezu perfekt. Es ist nicht weit vom Bahnhof entfernt, es gibt Platz satt, Außenterrasse am Rhein, lecker Kaffee und am vergangenen Wochenede eben auch Wolle, Wolle, Wolle.

Ich habe eingekauft ... was zu erwarten war :-))


Same, same but different. Die gleiche Färbung und doch ganz anders, mehr Glanz, weniger Glanz, anderes Material macht einen großen Unterschied.
Oben im Bild eine Mischung aus Bluefaces Leicester und Leinen 87,5/12,5 und unten Bluefaces Leicester/Tencel 50/50. Ich bin auf's Spinnen gespannt.


Cotswold Schaf

Ungekämmte Locken, die ich mit den Handkarden etwas aufkämmen werde vor dem Verspinnen.


Ein Strang Aade Löng, dessen Farben sich hier nicht wiedergeben lassen. Das Rot ist dunkler, das Grün grüner und das Orange feuriger ...tja ... es ist ein wunderschöner Strang.
Mehr als 1000 m eines Lace-Singles für irgendwas Buntes.
Das war's auch schon.
Insgesamt gab es nicht so viele Aussteller wie im vergangenen Jahr aber vermutlich können viele der kleineren Händler nicht so viel färben, kardieren und sonstwie vorbereiten, dass sie genug für das Treffen in Hamburg und das Kölner Treffen haben. Kann man auch irgendwie verstehen.
Mir hat es gereicht und ich bin zufrieden nach Hause gefahren.

Dort lag mein neues Spinnbuch bereit, dass vorgestern schon angekommen ist.
Ich habe den Hinweis auf dieses Buch in einem Video von Chantimanou gesehen und da ich meine Spinnkenntnisse sowieso vertiefen möchte und dazu immer gerne ein bisschen Theorie habe, kam mir das Buch gerade recht. Ich weiß, ohne üben geht nix aber ohne Theorie auch nicht ;-))



Ein herrliches Buch. Ein fester Einband (ich alter Snob liebe das!), schöne Bilder und kurze, einfache aber gute Erklärungen.
Vom einfache Garn bis zu den Novelty oder Art Yarns ist alles drin.
In schlüssige Kapitel unterteilt,


und immer mit einer Schritt für Schritt Anleitung in ausführlicher Form, in der auch die nötigen Handgriffe gezeigt werden



und in ganz kurzer Bildform, die nur zeigt, welche Singles man spinnen muss und wie verzwirnt wird.


Das gefällt mir.
Wer ein wirklich gutes Buch zum Spinnen besonderer Garne sucht, dem lege ich dieses Buch ans Herz. Ich finds toll!

Das war's für heute. Nicht viel Text, dafür viele Bilder.
Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche :-)

Brigitte 11.08.2014, 14.16 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Tour de Fleece - Etappen 3 bis 6

Tag 6 der Tour de Fleece.

Gestern und vorgestern, Tag 4 und 5,  habe ich Shetlandwolle in der Farbe "Polarfuchs" versponnen. Reines Vergnügen! Beim Fußballspiel habe ich gezwirnt und jetzt hängt der Strang auf der Leine und tropft, wie eigentlich alles tropft nach dem Dauerregen der letzten Tage.
Die Fasern sind mir durch die Finger geglitten, ohne dass ich viel tun musste. Die Farbe ist wunderbar, so ein schmutziges Grau (die beiden Bilder oben). Sehr rustikal. Ich liebe das! Perfekt für Zopfmuster oder ähnliche Strickereien.
Ich bin froh, dass ich mir bei meinem letzten Besuch in der Wollfabrik gleich ein ganzes Kilo davon gekauft habe.
An Tag drei habe ich gezwirnt und gewaschen. Die beiden Stränge (schwarz und dunkelgrau) sind fertig zur Weiterverarbeitung.
Seit heute früh, Tag 6, spinne ich wieder Merinowolle in einem schönen, dunklen Blau.



Zur Vorbereitung der Tour de Fleece musste ich die Spulen meines Traditional leeren und habe die grünen Rollags fertig versponnen.
Das Verspinnen der Rollags ist nicht so komfortabel wie ich gedacht habe. Da man aus einer in sich gedrehten "Wurst" spinnt, kommt es mitunter vor, dass die Fasern in der Mitte der Rolle schon so verdreht sind, dass man ziemlich dran reißen muss. Vielleicht muss ich das lockere Aufwickeln der Rollags noch üben. Dann geht es sicher besser.
Das bißchen Garn, 32 Gramm, gefällt mir trotzdem ganz gut.



Brigitte 10.07.2014, 10.13 | (0/0) Kommentare | PL

Tour de Fleece 2014 - Etappen 1 und 2

Zum ersten Mal mache ich in diesem Jahr bei der Tour de Fleece mit.
Da mir das Spinnen zur Zeit sehr viel Freude macht, dachte ich, es sei an der Zeit, mal ein einer solchen Herausforderung teilzunehmen.

Mein persönliches Ziel ist es, die Wolle für diese, oder eine ähnliche Jacke zuspinnen.


Meine Farben sind etwas anders, denn ich habe mich zum Großteil aus meinen vorhandenen Spinnfasern bedient.
So werden diese jahrelang behüteten Kammzüge endlich mal verarbeitet.

Gestern habe ich, meine hohe Anfangsmotivation ausnutzend, mit dem schwarzen Kammzug begonnen.

Etappe 1


Heute, immer noch hohe Anfangsmotivation, mache ich mit einem munteren Dunkelgrau weiter.

Etappe 2


Danach wirds etwas farbenfroher.

Ich bin gespannt, ob ich durchhalte und die Motivation ungebrochen bleibt.
Nur eins weiß ich ganz bestimmt: Radfahren im TV ansehen werde ich auf keinen Fall *gähn*

Brigitte 06.07.2014, 12.03 | (0/0) Kommentare | PL