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BrigitteR


Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Frage - Antwort

die verstrickte Dienstagsfrage

Jede Münze hat zwei Seiten.
Was ist also das Schlimmste am Faserarbeiten?


Wirklich schlimm ist doch rein gar nichts an der Faserarbeit. Wenn irgendwas daran schlimm wäre, würde ich es nicht tun.
Schlimm sind Pest und Cholera, Tod und Verderben, Hunger und Not ... ihr wisst schon.

Um dennoch bei der Vokabel zu bleiben:
das Schlimmste am "Faserarbeiten" ist wahrscheinlich auch das Schönste am Faserarbeiten - es sind sie vielen, vielen verschiedenen Möglichkeiten mit den Materialien umzugehen.

Für mich ist das schlimm, denn manchmal führt die Flut an Möglichkeiten dazu, dass ich mich regelrecht verzettele.
Ich fange dies und jenes an, habe da schon wieder eine neue Idee und will das auch noch unbedingt ausprobieren, dabei sehe ich dort eine bisher unbekannte Möglichkeit und finde plötzlich Gefallen an dem, was mich bis dato nicht besonders gereizt hat.
Sicher ist das nicht ursächlich die Schuld der Faser, sonder die meiner Unentschlossenheit und der mich bisweilen befallenden Unfähigkeit, mich auf eine Sache zu konzentrieren, also mein ganz persönliches "Problem".
Da ich die "Faserarbeit" allerdings zur Entspannung betreibe, kann ich inzwischen auch diese Art der Reizüberflutung recht gelassen hinnehmen und darauf warten, dass meine Fokussierung wieder funktioniert.

Schlimm sind die sich anhäufenden Wollberge und die Fusseln, die beim Spinnen entstehen

Aber das ist selbstgewähltes Schicksal, wie ich es gerne nenne und durchaus auszuhalten oder recht einfach abzustellen und nicht wirklich schlimm.

Ok, die Wollpreise, die sind schlimm ;-)

es fragte das Wollschaf

Brigitte 22.04.2014, 09.07 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Seid Ihr schon mal so richtig ausgeflippt, weil es mit einer Anleitung/einem Muster/einer Technik nicht geklappt hat?

 Habt ihr schon mal in die Stricknadel gebissen oder seid in Tränen ausgebrochen?Was ist Eure Taktik bei "Handarbeitssackgassen"?

Doch ... ja ... das kann vorkommen.

Dann allerdings werfe ich mit dem Strickzeug oder ziehe die Nadel beherzt aus den missglückten Maschen ... und fange von vorne an.
Meist liegt es weniger an der Technik als an meinem gelegentlichen Unvermögen auf Anhieb z.B. richtig zu zählen - Lochmuster, bei denen auch auf der Rückseite Muster gestrickt werden müssen, sind die Kandidaten, die es mir besonders schwer machen.

Wenn ich das, was gerade missglückt ist, als momentane Sackgasse empfinde, werfe lege ich die Sache weg und stricke ein Paar Socken. Meist motiviert mich das stupide Tun dann wieder, die Herausforderung erneut anzugehen.
In der Regel klappt es dann.

Socken zu stricken ist immer gut, um was zu überbrücken.

Ich stricke Bedenkzeitsocken, wenn ich nicht weiß, welches größere Projekt ich als nächstens angehen soll, Beruhigungssocken, wenn ich mich über irgendwas aufrege - auch abseits des Strickens und eben auch Motivationssocken für den oben beschriebenen Fall.

Klappt immer :-)

es fragte das Wollschaf

Brigitte 15.04.2014, 09.06 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Ganz oft muss ich bei der Hausarbeit ans Stricken denken. Ich lasse dann schon mal Fünfe gerade sein und setze mich aufs Sofa zum Stricken. Kommt das bei Euch auch vor? Oder ist Euch Eure Hausarbeit wichtiger?

Hausarbeit ist etwas, das ich gar nicht gerne mache und deshalb schnell erledigen will. Wenn ich also damit begonnen habe, mache ich auch weiter, bis das Nötge getan ist.

Stricken kann ich hinterher immer noch :-)

es fragte das Wollschaf

Brigitte 08.04.2014, 07.47 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Führe diese Aussage nach eigenem Gutdünken weiter:

Ich stricke, aber …


... den größten Teil meiner Zeit verbringe ich damit, andere Dinge zu tun.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 01.04.2014, 07.55 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Einige der Oberpfälzer Stricklieseln von Ravelry haben sich Gedanken darüber gemacht, warum wohl nach dem Strick-Hype in den 80ern das Stricken in den neunzigern völlig aus der Mode kam. Es wäre toll, wenn das die verstrickte Dienstagsfragen werden würde, denn dann hätten wir noch mehr Antworten auf diese Frage.

Wenn wir jemals mit unserer Untersuchung darüber fertig sind, werde ich natürlich darüber berichten und auch dich auf dem Laufenden halten.


Auf diese Frage kann ich nur eine ganz subjektive Antwort geben.

Zwar habe ich immer gestrickt, tatsächlich aber ab Mitte der 80er Jahre deutlich weniger und zu Beginn der 90er habe ich die Stricknadeln fast ganz aus der Hand gelegt und nur für wenige Pullover wieder zur Hand genommen.

Auch das Angebot an Wolle hat in den späten 80ern rapide abgenommen.
In unserer Stadt hat es 4 Wollgeschäfte gegeben, wovon sich nur eines bis in die 90er gehalten hat, weil es dort auch Tischwäsche und sowas gab. Aber auch dieser Laden war irgendwann weg.

Anfang der 90er Jahre war ich sehr mit der Brutpflege beschäftigt und habe, anders als viele andere Mütter, in dieser Zeit kaum Babysachen gestrickt.
Ich war Abends viel zu müde.
Erst als die Kinder in der Schule waren, fing ich wieder an, Socken zu stricken und bald auch anderes.

Meine Strickpause lag eindeutig an veränderten Lebensumständen.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 26.03.2014, 08.22 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Wieviel % Eurer Modelle fallen unter:

- Stricken um des Strickens Willen

- Stricken, weil Du's selbst brauchst

- Stricken, weil dir jemand einen Auftrag gibt

- Stricken, weil ein Geschenk benötigt wird

- Stricken für einen guten Zweck?

  • 5%
  • 40% ... wobei "brauchen" zu relativieren ist
  • 30%
  • 25%
  • 0%
es fragte das Wollschaf

Brigitte 18.03.2014, 07.39 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Welche Gefühle verbindest Du mit dem Stricken und Häkeln oder allgemein mit dem Verarbeiten von Wolle?

 

Welche Bedeutung hat dieses Hobby für Dich?

 

Was würdest Du fühlen, denken, machen, wenn Du aus irgendwelchen Gründen plötzlich überhaupt nicht mehr mit Wolle und Nadeln arbeiten könntest oder dürftest?

Hmm ... das kann ich nicht so genau sagen ... welche Gefühle? ... es müssen positive Gefühle sein, sonst würde das Stricken mich nicht schon so lange begleiten.
Es nimmt einen beträchtlichen Teil meiner freien Zeit ein und ich habe dabei nicht das Gefühl, auf etwas anderes zu verzichten. Fast jeden Abend stricke ich, mal mehr, mal weniger.
Es macht mir Freude, mit den Händen etwas herzustellen, produktiv zu sein, was ich im Alltag, bei der Arbeit oder im Haushalt, sonst nicht bin.
Das Stricken ist Ausgleich, Kreativität, Meditation und letztlich gibt es jedem Fernsehabend einen Sinn ;-)

Wenn ich gezwungen wäre, damit aufzuhören, würde mir was fehlen und womöglich würde ich nach all den Jahren der Nikotinfreiheit wieder mit dem Rauchen anfangen ... obwohl ... eher nicht.

Ich würde meine Wolle und alles, was dazu gehört, verkaufen und mir ein anderes, produktives Hobby suchen ... Weben vielleicht. Das interessiert mich schon länger.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 06.03.2014, 07.42 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Der Satz: "DAS geht ja mal gar nicht…", der fällt ja auch unter StrickerINNEn, auch wenn wir ja sonst ein tolerantes  Völkchen sind.

 

Was habt Ihr denn so als absolutes  NO GO in Sachen Maschenwerk?

 

Habt Ihr eine Abneigung dagegen, Kaffeehausgardinen zu häkeln oder die berühmte Klorollenhülle?

 

Würdet Ihr NIEMALS auf den Wahnsinn verfallen, Socken zu stricken?

 

Hat sich da was in Vorlieben und Abneigungen geändert?

Häkeln, liebes Wollschaf, da du die Kaffeehausgardine ansprichts, häkeln ist nicht meine große Leidenschaft und diese Gardinen ... nun ja, wer's mag ?!

Ansonsten bin ich, was die Handarbeiten anderer angeht, sehr tolerant. Übrigens auch mir selbst gegenüber.

Es muss mir nicht alles gefallen, was andere stricken oder häkeln und manchens findet sich für mich wirklich im Bereich jenseits jeder Kritik wieder. Dennoch muss ich das nicht bewerten und solange ich nicht gezwungen bin, solches zu tragen oder mir die Wohnung damit zu dekorieren bleibt mein Standardsatz in diesem Zusammenhang der selbe, wie bereits oben erwähnt : Nun ja, wer's mag?!

Dabei hat sich meine Schmerzgrenze, was handgearbeitete Grausamkeiten angeht, deutlich verschoben. Ich sehe das meist unter dem rein technischen Aspekt, ganz nach dem Motto: Man muss alles mal ausprobiert haben!
So stricke ich z.B. wirklich sehr gerne Spitzendeckchen, würde sie aber nicht auf meinen Tisch legen. Ich habe Gemüse gestrickt und es nicht als Dekoration verwendet *grusel*, trotzdem hat mir das Stricken großen Spaß gemacht.
Sicher habe ich auch schon Kleidungsstücke oder Accessoires gestrickt, die andere StrickerInnen schrecklich fanden aber auch da kann ich sagen "Sie müssen es ja nicht tragen."  ;-)

Es gibt andere, wichtigere Dinge, über die man sich aufregen kann (aktuell komme ich gerade von einer Teambesprechung ... *hüstel*, von Politik, Globalisierung, Massentierhaltung, Wasserprivatisierung, NSA, Frau Schwarzer, Herrn Hoeneß und dem ADAC, Weltklima usw. ... will ich gar nicht erst anfangen), da muss ich mich nicht über den vermeintlich schlechten oder sagen wir besser "anderen" Geschmack meiner strickenden Mitmenschen brüskieren. Denn was jemand strickt, tut mir nicht weh.

In diesem Sinne: Strickt, was ihr wollt ... solange es euch Spaß macht!

Ich tu' das auch ;-)


es fragte das Wollschaf

Brigitte 11.02.2014, 11.35 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Ich lese immer mal wieder von "twined knitting" und kann mir nicht recht vorstellen,
warum ich beim zweifarbig-Stricken die Wolle erstmal auf ein Knäuel wickeln soll..
Beispiel
Was ist das genau?
Was ist so anders daran?


Ich glaube, hier liegt ein Missvertändnis vor.
Das Twined Knitting ist nicht zwingen zweifarbiges Stricken, sondern vielmehr eine Technik, bei der mit zwei Fäden gestrickt wird, die auch die gleiche Farbe haben können.
Dabei ist es sicher von Vorteil, wenn man beide Fäden zu einem Knäuel wickelt, da man beim Strickn nach jeder Masche den Faden wechselt. Die Fäden werden dabei auf der Rückseite miteinander verdreht. Das gibt dem Gewebe mehr Festigkeit und es wird dichter.

... das will ich schon lange mal ausprbieren.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 04.02.2014, 11.14 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Ich habe nun einige Jahres-Statistiken der Strickblogger gesehen und frage mich, wie groß die Schränke dieser kreativen Menschen sind, um diese Mengen auch noch nach einigen Jahren unterzubringen, denn schließlich will man ja Selbstgestricktes nicht nach einiger Zeit schon entsorgen (ich habe das große Glück ein eigenes Zimmer – Gästezimmer- dafür benutzen zu können).

 

Viele schaffen es ja locker 20-40 Oberteile pro Jahr zu stricken.

 

Also Ihr Lieben, ich bin ganz neugierig auf eure Unterbringungsmöglichkeiten.

Ich habe einen Kleiderschrank und den sortiere ich regelmäßig, etwa alle 2 Jahre, aus. Was nicht mehr passt oder nur wenig bis gar nicht getragen wurde, fliegt raus ... da verschone ich auch die Abteilung Selbstgestrickt nicht.
Manchmal ribbele ich auch einzelne Teile, wenn die Wolle mir wiederverwertbar scheint, und stricke mir ein anderes Teil daraus.
Ich gebe zu, es ist eng in meinem Kleiderschrank, vor allem im Fach für die selbstgestrickten Sachen aber bald wird auch wieder aussortiert.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 28.01.2014, 07.48 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL