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BrigitteR


Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Frage - Antwort

die verhäkelte Dienstagsfrage

Hi liebes Wollschaf!

 

Beim Häkeln in Runden, mit Kettmasche in die erste Masche der Vorrunde, habe ich immer das Problem, daß die Naht ganz schief wird.
Egal ob ich die Luftmasche als erste Masche zähle und erst in der zweiten Masche beginne, oder ob ich gleich neben der Luftmasche in der ersten Masche beginne, die Naht wird immer schief.
Vielleicht weiß jemand Rat?


Oh ... Häkeln ist nicht mein Steckenpferd, weshalb ich keinerlei erhellende Information zu diesem Thema beitragen kann.
Das beschriebene Phänomen kenne ich allerdings auch, habe mich aber noch nie gefragt, wie man das verhindern kann. Ehrlich gesagt stört es mich nicht.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 02.09.2014, 07.23 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Wie plant Ihr ein neues Projekt, wie geht Ihr vor?
Welche Vorarbeiten macht Ihr, bevor Ihr ein Teil wirklich anfangt zu stricken?


Mal habe ich ein schönes Garn und suche dazu ein passendes Modell, mal habe ich zuerst ein Modell ins Auge gefasst und suche dann nach passendem Garn.

Wenn beides zusammen passt, ist die entscheidenen Hürde genommen und ich stricke eine Maschenprobe .. naja ... jedenfalls meistens.
Dann schlage ich die entsprechende Maschenzahl an und lege los.
Manchmal entscheide ich mich während des Strickens für ein paar Änderungen am Modell, manchmal habe ich auch zu Anfang schon Änderungen eingeplant.

Ich habe noch nie, wirklich noch nie, eine Maschenprobe gewaschen, gespannt und getrocknet bevor ich mit dem richtigen Stück angefangen habe. das dauert mir alles viel zu lange.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 26.08.2014, 14.42 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Wieviel Wolle braucht der Mensch?

Konstantin Wecker hat in einem Lied gesungen "Genug kann nie genügen." Darüber hätte er sich ausführlich mit meinem Vater, einem Sammler der alten Schule, austauschen können. Der hat oft gesagt: "Man kann irgendwannn zu viel haben aber man hat nie genug."

Ich würde sagen: "Der Mensch braucht immer genug Wolle für das nächste Projekt und weil man Entscheidungsfreiheit zur Entfaltung der Kreativität braucht, muss die Auswahl reichlich sein."

es fragte das Wollschaf

Brigitte 19.08.2014, 08.02 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Ich habe eine Frage an alle SockenstrickerInnen und -trägerInnen:
Was tut Ihr, wenn die Schublade eurer gestrickten Fußwärmer rappelvoll ist, Ihr aber schon neue Socken gefertigt habt und behalten möchtet (weil die ja sooo schön sind)?
Sortiert ihr aus und fällt euch das leicht?
Erweitert ihr die Lagermöglichkeiten oder gibt es für euch noch eine andere Lösung?


Ganz klar: ich erweitere die Lagerkapazität.

Mein Mann hat schon vor längerem die Behauptung aufgestellt, und sie seitdem auch oft wiederholt, dass ich die einzge Frau westlich des Rheins sei, die anstelle eines Schuhschrankes einen Sockenschrank hat. Ich habe einen Sockenschrank, das stimmt, aber ich widerspreche energisch, wenn er meint, ich sei die einzige.
Und, liebe Antje, deine heutige Frage lässt mich vermuten, dass ich nicht völlig falsch liege :-)

es fragte das Wollschaf

Brigitte 12.08.2014, 07.33 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

“Selbstgestrickte Sachen brauchen nicht perfekt zu sein, es ist schließlich Handarbeit” – stimmst Du dieser Aussage zu?

Grundsätzlich stimme ich dieser Aussage zu.
Perfekt muss es nicht sein, denn was ist schon perfekt?
Aber ganz ehrlich ... so perfekt wie möglich .. das mag ich schon ;-)

Wer hier ab und zu mitliest weiß, dass ich gerne an meinen fertige Strickstücken herummäkele, dass mir dies nicht schön und das nicht gut genug ist. Im Grunde zeigt das schon einen gewissen Perfektionismus.
Es gibt aber "Mängel" die kann ich mir verzeihen und solche, die ich ganz und gar nicht zulassen würde.
Ich mag ordentliche Kanten am Anschlag und am Abkettrand.
Ich mag gut ausgearbeitete Strickstücke mit ordentlichen Nähten.
Ich lege absoluten Wert auf identische Ärmel, identische Socken bei einem Sockenpaar und zähle Reihen und Maschen. Einfach nur Aufeinanderlegen und Reihen schätzen ... ein Greuel! (Ehrlich, ich kenne Leute, denen ist Reihenzählen fremd.)
Dazu gehört auch, dass ich mir akribisch Notizen mache und IMMER Stift und Papier neben dem Strickzeug liegen.

Ich gebe mir Mühe wenn ich ein Kleidungsstück stricke und arbeite so perfekt, wie es mir möglich ist.
Mein Gestrickt soll einen Absicht erkennen lassen, egal ob ich fest oder locker stricke, Struktur- oder Farbmuster ... es muss absichtlich passieren und das soll man auch sehen.

Ich mag keine zu lockeren oder zu festen Nähte.
Unordentliche Kanten und Ränder sind mir ein Greuel.
Muster, die keine sind, Verzopfungen nach Augenmaß ... ach, was soll ich noch alles aufzählen ...

Bitte, wer das mag oder damit leben kann, der soll es gerne tun aber meins ist das nicht.
Alles, was gschlampert ausschaut mag ich nicht 

es fragte das Wollschaf

Brigitte 05.08.2014, 21.53 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Liebes Wollschaf,

 

als ich noch ein kleines Mädchen war, strickten die Frauen meiner Umgebung zusammen und ich erinnere, dass sie dazu Spiele hatten.
Worte wie “Kästchen stricken” und “Fuchs” kommen mir in den Sinn, aber ich konnte damals noch nicht stricken und kenne daher die Spiele nicht.
Da ich mir das “Strickspielen” ganz kurzweilig vorstelle, möchte ich heute in die Runde fragen:
Kennt Ihr Strickspiele?


Von Strickspielen habe ich noch nie gehört. Da muss ich doch mal meine Mutter fragen ob sie sich noch an sowas erinnert.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 29.07.2014, 08.17 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Habt Ihr ein oder mehrere Lieblings-Strickbücher?

 

Wenn ja, welche(s)?

 

Aus welchem Buch habt Ihr bisher die meisten Modelle nachgestrickt?

 

Welches Buch in Eurer Strickbibliothek hat Euch bisher den meisten Nutzen gebracht und warum?

Meine Lieblingsstrickbücher sind eindeutig die von Marianne Isager und Annette Danielsen.
Aus dem Inka Buch von Marianne Isager habe ich bisher 4 Modelle nachgestrickt, aus Stricken à la Carte 2, aus Japan 1 und aus Knitting out of Africa auch 1.
Bei der Durchsicht meiner ravelry Projekte musste ich feststellen, dass ich aus dem Buch Scarf Style auch 4 Modelle nachgestrickt habe, dicht gefolgt von den Sockenbüchern von Cookie A, aus denen ich bisher 6 Modelle nachgestrickt habe.

Ich weiß, das hört sich nicht nach haltloser Begeisterung an aber ich sollte erwähnen, dass ich viele andere Bücher besitze, aus denen ich nicht eine einzige Maschen nachgearbeitet habe.

Welches Buch mir den meisten Nutzen gebracht hat ... hmm ... das sind wahrscheinlich die Mustersammlungen und Technikbücher und die Technikteile im Anhang des ein oder anderen Buches. Auch da war es Frau Isager, deren Methode, den Halsausschnitt nicht zu stricken, sondern einfach auszuschneiden, für mich auch besonders war und ist ... besonders einschneidend könnte man sagen ;-)

es fragte das Wollschaf

Brigitte 22.07.2014, 07.47 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Hallo liebes Wollschaf,

 

in letzter Zeit fällt mir vor allem bei Ravelry immer mehr auf, dass bei der Vearbeitung von handgefärbter Wolle die Farbunterschiede nicht mehr “verstrickt” werden. Soll heißen, es wird mehr oder weniger bewusst ein streifiges Kleidungsstrück produziert, weil Stränge einzeln nacheinander und nicht gemeinsam (alternierend) verstrickt werden.
Sicherlich ließe sich dadurch ein interessanter Effekt erzielen, aber in der Regel ergibt es ein unschönes “Muster”.

 

Wie siehst du das?
Geht der Trend zum “Nothing but Stripes”? (was ein Wortspiel)
Wird auf die Ausarbeitung bzw. das Erscheinungsbild immer weniger Wert gelegt?
Welche Methoden kennst du, um mit zwei (oder mehr) Strängen in Reihen und Runden zu stricken?
Sofern du eh schon abwechselnd mit mehreren Strängen strickst, machst du das bewusst nur bei sichtbaren Farbunterschieden oder vorsichtshalber immer?


Das ist mir in der Form noch nicht aufgefallen aber ich verstricke auch höchst selten handgefärbte Wolle und wenn, dann meist nur für Socken, weshalb ich nicht so sehr auf Projekte aus eben solchem Garn achte.
Mir ist dei Färbung oft viel zu unruhig und schon bei Socken ergeben sich ungewollte Muster, die ich nicht so schön finde.

Ich vermute allerdings keinen Trend zum streifigen Kleidungsstück, sondern eher, dass es den einen stört, dem anderern aber egal ist.
Vielleicht soll damit aber auch die Individualität des Strickstückes deutlich gemacht oder die Eigenheiten der handgefärbten Wolle noch mehr hervorgehoben werden.

Um den Streifeneffekt zu vermeiden, würde ich mit wechselnden Knäueln stricken, wie schon in der Frage beschrieben. Eine andere Methode kenne ich nicht.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 15.07.2014, 08.57 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Hattet Ihr in Zusammenhang mit Eurem Hobby schon mal ein negatives Erlebnis?

 

Musstet Ihr Euch vielleicht dumme Sprüche oder abfällige Bemerkungen anhören?
Oder hattet Ihr schon mal Streit mit dem Partner wegen Eurer Wollkäufe oder weil Ihr Euch mehr mit dem Strickzeug als mit ihm beschäftigt?
Wart Ihr womöglich in einen Zickenkrieg unter Wollweibern verwickelt?
Habt Ihr eventuell sogar schon Verletzungen oder andere negative gesundheitliche Folgen -verursacht durch Euer Hobby- erleiden müssen?

 

Und wenn ja, wie seid Ihr mit der Situation umgegangen?

Da gibt es tatsächlich nur den Zickenkrieg.

Ganz zu Beginn meiner aktiven Internetzeit war ich in einigen Foren vertreten und dort habe ich ausreichend negative Erfahrungen gemacht, um mich aus solchen 'Zirkeln' rauszuhalten. Auch verschieden Blogs waren in dieser Hinsicht sehr aktiv.

Aus der vermeindlichen Anonymität wurde fleißig gezickt, angegriffen und verhöhnt ... schlimm!
Es gibt nur einen Weg, damit umzugehen: ignorieren!
Das mache ich seither.
Nervige Blogs lese ich nicht mehr und Foren meide ich.
Klappt bestens.

Sonst habe ich wirklich noch keine negativen Erfahrungen gemacht.
Mein Mann ist geduldig, dumme Sprüche kann ich parieren und ernsthafte Verletzungen gab es noch nicht.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 08.07.2014, 09.52 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Oft ist es so, daß gerade das Modell, in das man sich unsterblich verliebt hat, nicht in der eigenen Größe verfügbar ist.
Insbesondere deutsche Anleitungen sind in ihrem Größenspektrum ja oft sehr eingeschränkt.

Was macht Ihr, wenn Eure Größe nicht dabei ist?

  • Komplett umrechnen? Wenn ja, “zu Fuß” oder mit einem Strickrechner? Wenn letzteres, welchen benutzt Ihr? 
  • Pi mal Daumen ein paar Maschen mehr oder weniger anschlagen und hoffen, daß es zum Schluß passen wird?
  • Dickeres bzw. dünneres Garn und Nadeln nehmen?
  • Ein ähnliches Modell suchen, das in Eurer Größe verfügbar ist?
  • Zähneknirschend verzichten und etwas anderes stricken?
  • Ganz was anderes, nämlich…

Da es öfter vorkommt, dass ich nicht mit dem Originalgarn stricke und meine Maschenprobe meist anders ausfällt, als in der Anleitung angegeben, rechne ich fast alles um.

Dabei bediene ich mich eher der Überschlagsrechnung als auf die Masche genau zu kalkulieren und Arm- und Halsausschnitt stricke ich auch gerne mal auf Augenmaß.
Das klappt fast immer und wenn nicht, wird geribbelt. Der zweite Versuch stimmt dann immer.

Einen Strickrechner besitze ich nicht.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 17.06.2014, 08.35 | (0/0) Kommentare | PL