Allerlei Strickerei
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BrigitteR


Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Frage - Antwort

die verstrickte Dienstagsfrage

KALs/CAls (knit-along/crochet-along) erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Insbesondere für Designer sind solche Aktionen ein probates Mittel, um sich und ihre Anleitungen publik zu machen.

 

Hast Du schon mal an einem oder auch mehreren KALs oder CALs teilgenommen?

 

Wenn ja, welche Gründe haben Dich dazu bewogen?
Wer hat den KAL/CAL initiiert?
Worin siehst Du für Dich persönlich den Nutzen, ein Modell gleichzeitig mit anderen Menschen zu stricken/häkeln?
Hast Du eventuell auch schon einmal negative Erfahrungen bei einem KAL/CAL gemacht?

 

Falls Du noch an keinem KAL/CAL teilgemommen hast: Warum nicht?

Ich habe schon an Knit alongs teilgenommen, das ist aber schon länger her. Ich war quasi Internet-Neubürgerin und voller Euphorie. Alles Neue hab ich aufgesogen und gerne auch mitgemacht. Doch dann musste ich recht schnell feststellen, dass es auch virtuell öfter mal Ärger und Zickereien unter den Teilnehmerinnen der KALs gab- schrecklich! Dann ging - oder geht - es schnell mal unter die Gürtellinie und die Kommunikation verlor - oder verliert - jede Zurückhaltung
Das ist einer der Gründe, weshalb ich an solchen Aktionen nicht mehr teilnehme.

Inzwischen boomen bei Ravelry die Mystery Knit alongs. Auch an einem Mystery Knit along habe ich schon teilgenommen - damals waren die noch kostenlos ;-) - aber auch das ist nichts für mich.
Mittlerweile lassen sich die Designer die Teilnahme an den Knit alongs reichlich entlohnen (wenn ich da an den Herrn West denke, 6$ und das gleich tausendfach ... !), was ihr gutes Recht ist, aber ich warte dann doch lieber ab, ob mir das fertige Stück zusagt, bevor ich 6 € oder $ für eine Anleitung ausgebe.

Die Teilnahme an Knitalongs macht für mich keinen Sinn, deshalb lasse ich es.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 18.11.2014, 10.20 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Mit welcher Wolle habt ihr Stricken gelernt oder wiederentdeckt?
Welche Wolle verstrickt ihr am liebsten?

 

Hat es sich verändert, mit welcher Wolle ihr gerne strickt oder gibt es Garne, die ihr früher in rauen Mengen verarbeitet habt und nun könnt ihr nix mehr damit anfangen?

 

Gibt es Wolle, die euch nicht ins Haus kommt?

Mit welcher Wolle ich das Stricken erlernt habe, weiß ich wirklich nicht mehr. Es war sicher irgendein Rest, den meine Mutter noch im Schrank liegen hatte.
An die Wolle meines ersten Projektes erinnere ich mich allerdings genau. Es war ein tief dunkelrotes, sehr dickes Woll-Acryl-Gemisch von Junghans und ich habe es geliebt. Mit dem dicken Garn konnte ich schnellen Fortschritt erkennen und der Pulli, den ich daraus gestrickt habe, hat mich einige Jahre begleitet, bis ich ihn schließlich verschenkt habe.
Wiederentdeckt habe ich es um die Jahrtausendwende, als ich zum ersten Mal bunte, selbstmusternde Sockenwolle in einem Schaufenster gesehen habe. Ich bin in den Laden gegangen, habe ein Knäuel gekauft und seitdem hat es mich wieder vollerwischt ;-)

Früher, in meiner Stundentenzeit, habe ich viel preiswertes Garn verarbeitet, dass meistens einen hohen Kunststoffanteil hatte. Das mache ich heute nur noch selten. Auch Baumwollbouclegarn in schreienden Farben, aus denen ich gerne knielange Pullis gestrickt habe, manchmal mit Rückenausschnitt *schlimmschlimm*, würde ich heute nicht mehr stricken. Das Garn war presiwert, ich war jung und hatte kein Geld.

Heute verarbeite ich am liebsten reine Wollgarne, gerne auch aus der Fraktion "nicht kuschelweich".
Ich habe ein paar Favoriten, von denen ich mir einen kleinen Vorrat angelegt habe.

Was ich versuche zu vermeiden, sind 100% Polyacryl Garne. Obwohl es auch da inzwischen Garne gibt, die sich ganz gut anfühlen, bleibt immer der Plastiktütencharakter beim Tragen daraus hergestellter Kleidungsstücke ... außerdem widerstrebt es mir einfach.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 11.11.2014, 08.46 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Die dunkle Jahreszeit hat begonnen – wie beleuchtest Du Deinen Strickplatz?

Ich beleuchte ihn genauso, wie in der hellen Jahreszeit, mit eine kleinen Stehlampe, die einen schwenkbaren Arm, sodass ich sie immer in die gewünschte Position bringen kann.



es fragte das Wollschaf

Brigitte 04.11.2014, 08.38 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Nutzt Du auf Deinem Smartphone oder Tablet Strick-Apps?
Wenn ja, welche und warum, welchen Nutzen haben sie für Dich?


Ich nutze keine Strick-Apps.
Reihen zählen und Notizen machen sind bei mir ganz analoge Vorgänge, also mit Bleistift und Papier.

Da ich so wenig Interesse an Strick Apps habe, weiß ich auch gar nicht, was so im Angebot ist.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 28.10.2014, 11.36 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Hallo Liebes Wollschaf,

 

Ich hätte folgende Frage für dich:

 

Derzeit erweitere ich immer wieder meine Büchersammlung zum Thema Stricken.
Daher interessiert es mich, was eure Bibliothek bisher so beinhaltet.
Sind es Musterbücher, Grundlagenbücher, Bücher zu bestimmten Themen wie Socken oder Oberteilen?
Sind die Bücher in eurer Muttersprache geschrieben oder nutzt ihr auch andere Sprachen, um eure Erkenntnisse zu erweitern?
Habt ihr schon Muster aus den Büchern nachgestrickt, oder war es nur ein Spontankauf und die Bilder sind toll anzusehen?
Wie umfangreich ist eure Büchersammlung zu diesem Thema?
Müsst ihr die Bücher in den Händen halten können oder habt ihr auch Ebooks?

 

Dann hätte ich noch eine Frage:

 

Habt ihr Zeitschriften-Abos zum Thema Stricken?
Sind dies Offline- oder Online-Abos?
Oder kauft ihr regelmäßig Strickzeitschriften?
Welche Zeitschriften habt ihr? Gibt es welche, die euch enttäuscht haben?


Bücher zum Thema Stricken ... ein großes Thema im Hause Allerlei Strickerei!
Ja, ich habe Strickbücher.



Herr Allerlei Strickerei lebt in dem Glauben, in unserem Haus sei die größte Strickbibliothek westlich des Rheins ... ich weiß, dass das mit Sicherheit falsch ist. Auf dem Bild sind alle meine Strickbücher und ich bin vermute, so manche unter euch wird jetzt denken: "Was? Das ist alles?" zumal im schmalen Teil in der Mitte nur DVDs und BlueRays stehen und die sind nur Begleitwerk zum Stricken. Die Zeitschriften sind in einem anderen Raum und kaum der Rede wert. Lediglich die Rowan Magazine dürfen bei den Büchern wohnen ;-)

Es gibt Bücher, die bestimmte Themen behandeln, es gibt Grundlagenbücher und Mustersammlungen. Sie sind in englischer und deutscher Sprache verfasst. Um japanische Strickliteratur habe ich bisher einen Bogen gemacht, obwohl es ja gar nicht sooo schwer sein soll, damit zurecht zu kommen.
Vielleicht versuche ich mich ja bald mal an einer französischen Anleitung, denn ich bin gerade fleißig dabei, mein Französisch aufzufrischen und das wäre bestimmt eine besondere Übung.
Es gibt Designer, deren Modelle ich so schön finde, dass ich mich gierig auf jede neue Veröffentlichung stürze jedes Buch kaufe, dass sie auf den Markt bringen und es gibt Bücher, die so schön anzusehen sind, dass auch das als Kaufgrund ausreicht.
Ich habe recht viele Sockenbücher und viele zum Thema Oberbekleidung.
Manche Bücher kaufe ich aus reiner Sammelleidenschaft. Wenn es z.B. zum Thema "Star Wars" ein Strickbuch gäbe, würde ich es sicher kaufen, egal ob ich jemals was daraus stricken würde oder nicht ... obwohl mich diese Anleitung schon lange reizt

Ich habe schon einiges aus meinen Büchern nachgestrickt und könnte noch Jahre aus diesem Fundus schöpfen, das ist der Grund weshalb ich sie kaufe ... jedenfalls meistens ... und ich habe sie gerne in Händen. Auf meinem ebook reader ist nur "Einwegliteratur", wie ich sie nenne, Bücher (Krimis und Romans) oder einzelne Anleitungen, die ich höchstens einmal interessant finde. Alles, was mein Interesse wirklich weckt, muss als Hardware ins Regal.

Mit Zeitschriften verhält es sich etwas anders.
Nur eine einzige Zeitschrift beziehe ich im Abonnement, alle anderen werden vor dem Kauf gesichtet. Ich habe vor einiger Zeit mehrere Jahrgänge alter Sabrinas dem Altpapier zugefügt, etwas, das ich mit den Strickbüchern niemals tun würde!
Ich hatte eine Zeitlang mehrere Zeitschriften abonniert, habe aber alle Abos, bis auf eines, gekündigt ... was zuviel ist, ist zuviel!
Hin und wieder kaufe ich e-Magazine.

Notiz an mich selbst: ich sollte die Bücher durchsehen und ein paar davon zum Kauf anbieten.

es fragte das Wollschaf


Brigitte 21.10.2014, 09.56 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Das Wollsch(l)af hat verschlafen :-(

 

Passend dazu die heutige Diensschlafs…ähhh…tagsfrage:

 

Bist Du schon mal während des Strickens eingeschlafen?
Was machst Du, wenn Du müde bist, aber trotzdem noch stricken möchtest?


Während des Strickens eingeschlafen bin ich noch nie.
Wenn mir aber die Augen zuzufallen drohen, ich aber noch ein paar Reihen stricken will, um z.B. eine Ferse fertigzustellen, dann stehe ich auf, gehe in die Küche, mache mir einen Tee oder Kaffee, suche einen Film aus meiner DVD Sammlung und lege ihn ein.
Es kann vorkommen, dass ich dann sogar noch mehr schaffe :-)
Es kann aber auch vorkommen, dass ich meinem Biorythmus freie Bahn lasse und einfach schlafen gehen.
In meinem Alter ist das eh gesünder.

es fragte das Wollschaf, das heute sicher besonders ausgeruht war ;-)

Brigitte 14.10.2014, 22.04 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Wieder einmal beschwört ein abwertender Artikel über handarbeitende Frauen einen Shitstorm in Netz herauf.

Was denkst Du?


Warum fühlen sich so viele Frauen sofort angegriffen und gehen in den Verteidigungsmodus, sobald jemand abwertend über Handarbeiten schreibt?


Mangelt es der handarbeitenden Frauenwelt vielleicht einfach nur an dem Selbstbewusstsein, über solches Geschreibsel mit einem milden Lächeln hinwegzusehen?


Da kann ich nur für mich sprechen und obwohl es mir nicht an Selbstbewusstsein mangelt muss ich gestehen, dass ich mich auch über solche Artikel ärgere. Allerdings nicht, weil die Autoren Handarbeiten als langweilig, verstaubt, unemanzipiert oder spießig darstellen. Das tangiert mich in keiner Weise, denn jeder macht aus der Sicht anderer irgendwas Langweiliges, Verstaubtes, Unemanzipiertes oder Spießiges ... so what?!

Ich ärgere mich vielmehr über das Schubladendenken und die dahinterstehende Unfähigkeit zur Reflektion - denn weitergedacht, müsste der Autor solcher Artikel sich selbst ja auch in einer Schublade sehen und das wäre vermutlich eine andere, als würde jemand anders sie für ihn aussuchen.
Diese Einteilung der Mitmenschen in Kategorien halte ich für eine sehr verkürzte Sicht der Dinge. Das gibt es in so viel mehr Bereichen als nur in der Kritik an Handarbeitenden und immer ist es zu kurz gedacht.

An einem Shitstorm würde ich mich dennoch nicht beteiligen, denn damit bekommen die Schreiber solch provokanter Dummheiten doch nur die Aufmerksamkeit, die sie eindeutig nicht verdienen ... nebenbei bemerkt sorgt wahrscheinlich die heutige Dienstagsfrage für erhöhte Aufmerksamkeit. Da fragt man sich schon, ob bei der Autorin nicht auch eine kleine narzisstische Störung um die Ecke schaut ...

Mich ficht solche Kritik nicht an und ich reagiere darauf gerne mit einer meiner liebsten asiatischen Weidheiten: "Mit dem Frosch, der auf dem Grund des Brunnens sitzt, kann man nicht über das Meer sprechen, denn er hat keine Ahnung von dessen Weite."
Man könnte auch das verkürzt sagen: "Wer keine Ahnung hat, einfach mal die Fre**e halten!"... aber das wäre unhöflich.

Etwas weniger Häme und Arroganz, etwas mehr Toleranz gegenüber denen, die anders leben, denken und tun ...und schon wäre die Welt ein bißchen  besser und das Wort Shitstorm würde es gar nicht geben.

... und ich stricke weiter und schreibe ein Blog zum Thema und bin weiter fröhlich und lasse die Spatzen pfeifen!

es fragte das Wollschaf ... eine besonders schöne Frage

Brigitte 07.10.2014, 14.50 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Hattest Du schon mal eine Phase akuter Strickunlust?
Wenn ja, was hast Du dagegen unternommen?
Oder hast Du einfach abgewartet, bis die Phase vorüber war?
Wie lange hat die Phase angedauert?
Was hast Du in dieser Zeit stattdessen gemacht?
Gibt es Gründe, woran es gelegen haben könnte?


Oh ja, die gab es und wird es wohl immer wieder geben.
Ich habe nichts dagegen unternommen, warum sollte ich auch?
Wenn ich keinen Lust habe, Nadeln und Wolle in die Hand zu nehmen, dann habe ich keine Lust und zwinge mich nicht zum stricken. Ich nehme mir ein gutes Buch, oder auch mehrere, und warte ab, bis ich wieder stricken mag oder ich gehe wandern, schaue Filme, die ich schon immer mal sehen wollte, backe Brot, koche Marmelade oder probiere was ganz Neuse aus.

Woran die gelegentliche Strickunlust liegt, kann ich nur vermuten.
Manchmal habe ich mich verzettelt, zu viele angefangene Projekte auf den Nadeln. Dann sehe ich kein Ende und habe keine Lust mehr zu stricken.

Manchmal fällt mir einfach nicht ein, was ich noch stricken könnte. Dann habe ich das Gefühl, alles schon mal gemacht zu haben und keine Lust auf diese Redundanz. Ich brauche eine Pause ... bis ich was sehe, das mir zeigt, dass ich eben doch nicht alles schon gestrickt und im Schrank habe.
Manchmal ist das Wetter zu schön zum stricken, dann muss ich einfach raus.

Eine Strickflaute macht mich nicht unzufrieden, ich warte einfach ab, bis ich wieder ein frisches Lüftchen spüre :-)

es fragte das Wollschaf

Brigitte 30.09.2014, 08.21 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Zwei Wochen war das Wollschaf krank – jetzt fragt es wieder, Gott sei Dank :-=)

Da bin ich aber froh. Ich hatte mir schon ernsthafte Sorgen gemacht. Schön, dass Du wieder fragst, liebes Wollschaf!

Heute ist Herbstanfang, die Tage werden kürzer und kälter und wer nicht sowieso schon ganzjährig die Nadeln schwingt, bekommt jetzt richtig Lust auf’s Stricken.
Was sind Deine Herbst-Strickpläne, welche Projekte stehen in den nächsten Wochen und Monaten auf Deiner todo-Liste?
Oder lässt Du Dich einfach treiben und strickst, was Dir gerade über den Weg läuft?


Zur Zeit stricke ich für einen Herbstmarkt, der am Ende dieser Woche stattfindet. Für die Zeit nach dem Herbstmarkt habe ich schon einen lange Liste mit Wunschprojekten, die ich un_be_dingt stricken will. Einen konkreten Plan mache ich aber nicht, denn selbstgemachte Pläne werfe ich erfahrungsgemäß auch selbt wieder über den Haufen. Also wird nach Lust und Laune gestrickt. Auswahl habe ich genug. Da kann nicht viel schiefgehen ;-)

es fragte das Wollschaf

Brigitte 23.09.2014, 08.37 | (0/0) Kommentare | PL

die verhäkelte Dienstagsfrage

Hi liebes Wollschaf!

 

Beim Häkeln in Runden, mit Kettmasche in die erste Masche der Vorrunde, habe ich immer das Problem, daß die Naht ganz schief wird.
Egal ob ich die Luftmasche als erste Masche zähle und erst in der zweiten Masche beginne, oder ob ich gleich neben der Luftmasche in der ersten Masche beginne, die Naht wird immer schief.
Vielleicht weiß jemand Rat?


Oh ... Häkeln ist nicht mein Steckenpferd, weshalb ich keinerlei erhellende Information zu diesem Thema beitragen kann.
Das beschriebene Phänomen kenne ich allerdings auch, habe mich aber noch nie gefragt, wie man das verhindern kann. Ehrlich gesagt stört es mich nicht.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 02.09.2014, 07.23 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL