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BrigitteR


Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Frage - Antwort

die verstrickte Dienstagsfrage

Angenommen Du hättest die Möglichkeit, einen Strickmenschen Deiner Wahl persönlich zu treffen (egal, ob bereits verstorben oder noch lebendig).
Wen würdest Du wählen und warum?


Ganz ehrlich?!
Keinen!

Mir reichen die Bücher und Designs.
Würde ich jemanden treffen, dessen kreative Designs ich bewundere und müsste feststellen, dass er/sie mir persönlich ganz und gar nicht zusagt ... ich würde den Gefallen an den Designs verlieren. Ich weiß, das ist blöd aber nach all den Jahren kenne ich mich ganz gut.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 31.03.2015, 10.17 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Ich stricke, also…

Führe den Satz fort mit dem ersten Gedanken, der Dir dabei in den Sinn kommt.


Ich stricke, also habe ich selten Langeweile.

Ich stricke, also habe ich selten eine Hand frei für Hausarbeit.

Ich stricke, also kaufe ich lieber Wolle als was anderes.

Ich stricke, also muss ich keine Pullover kaufen.

Ich stricke, also  ... bin ich? ... nee, so weit will ich nicht gehen.


Es gibt diesen wunderbaren Spruch, den ich mal auf einer Tasse gesehen habe:
"I knit, so I don`t kill people."

Nicht, dass ich jemals ernsthaft darüber nachgedacht hätte ... aber es ist ein klitzekleiner, sehr wahrer Kern drin.

In diesem Sinn - entspannte Strickstunden euch allen ;-))

es fragte das Wollschaf

Brigitte 24.03.2015, 20.32 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Da hat das Wollschaf doch glatt vergessen, dass heute schon wieder Dienstag ist…
Was es auf die Frage bringt:

Hast Du schon mal Dein Strickzeug oder ein gestricktes Teil irgendwo vergessen oder verloren?
Wenn ja, hast Du es wiederbekommen?


Ich nicht ... aber meine Kinder haben im Laufe ihres "Kind strickender Mutter Daseins" etliche Mützen, Handschuhe, Schals und wahrscheinlich auch Socken vergessen, verbummelt, vertauscht, verschlampt, ...

Mein Sohn hatte mal seine Mütze in der Schule vergessen und als ich ihn abholte, ich saß vor der Schule im Auto und wartete auf das gute Kind, ging ein mir völlig fremder Junge mit der von mir gestrickten Mütze an meinem Auto vorbei. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie lange es gedauert hat, bis die Information von meiner Netzhaut verarbeitet war und mein Hirn zu dem Schluss kam, dass die Mütze einen neuen Besitzer gefunden hatte, der sie offensichtlich mochte. Mein Sohn hat eine neue Mütze bekommen, die er auch lange und gerne getragen hat.

Diverse Handschuhe habe ich im Laufe meines "waschende Mutter stinknormaler Jugendlicher" in Taschen von Kleidungsstücken wiedergefunden.

Hm ... sonst fällt mir nichts ein.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 10.03.2015, 20.15 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Jede Masche in Reih und Glied oder einfach mal Fünfe gerade sein lassen – wie perfektionistisch bist Du bei Deinen Stricksachen?

Bist Du absolut penibel oder erlaubst Du Dir auch mal kleine Schlampigkeiten?


Perfekt muss es nicht sein, denn was ist schon perfekt?
Aber ganz ehrlich ... so perfekt wie möglich .. das mag ich schon ;-)

Wer hier ab und zu mitliest weiß, dass ich gerne an meinen fertige Strickstücken herummäkele, dass mir dies nicht schön und das nicht gut genug ist. Im Grunde zeigt das schon einen gewissen Perfektionismus.
Es gibt aber "Mängel" die kann ich mir verzeihen und solche, die ich ganz und gar nicht zulassen würde.
Ich mag ordentliche Kanten am Anschlag und am Abkettrand.
Ich mag gut ausgearbeitete Strickstücke mit ordentlichen Nähten.
Ich lege absoluten Wert auf identische Ärmel, identische Socken bei einem Sockenpaar und zähle Reihen und Maschen. Einfach nur Aufeinanderlegen und Reihen schätzen ... ein Greuel! (Ehrlich, ich kenne Leute, denen ist Reihenzählen fremd.)
Dazu gehört auch, dass ich mir akribisch Notizen mache und IMMER Stift und Papier neben dem Strickzeug liegen.

Ich gebe mir Mühe wenn ich ein Kleidungsstück stricke und arbeite so perfekt, wie es mir möglich ist.
Mein Gestrickt soll einen Absicht erkennen lassen, egal ob ich fest oder locker stricke, Struktur- oder Farbmuster ... es muss absichtlich passieren und das soll man auch sehen.

Ich mag keine zu lockeren oder zu festen Nähte.
Unordentliche Kanten und Ränder sind mir ein Greuel.
Muster, die keine sind, Verzopfungen nach Augenmaß ... ach, was soll ich noch alles aufzählen ...

Bitte, wer das mag oder damit leben kann, der soll es gerne tun aber meins ist das nicht.
Alles, was `hoddelig` aussieht, mag ich nicht.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 03.03.2015, 08.51 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Hat sich Dein Strickgeschmack im Laufe der Jahre hinsichtlich der verwendeten Garne, der bevorzugten Projekte und/oder der Art der Modelle verändert?
Was hast Du früher ge- bzw. verstrickt, was strickst Du heute und worauf führst Du den Wandel -sofern es einen gibt- zurück?


Mein Strickgeschmack hat sich so verändert, wie sich die Mode verändert hat.
Früher, in den bunten 80er Jahren, hatten meine Strickstücke viel grellere Farben. Es würde mir heute nicht mehr einfallen, in einem leuchtend gelben, annähernd knielangen Baumwollpullover herumzulaufen. Völlig übertrieben Schulterpolster in Jacken einzunähen käme mir auch nicht in den Sinn :-))

Früher habe ich gerne mit Mohairgarnen gestrickt, die mag ich heute ebensowenig, wie Bouclegarne oder, wir sprachen erst vor ein paar Tagen beim Spnntreffen darüber, Angorawolle. Die war vor vielen Jahre, ich ging noch zu Schule, so beliebt, dass wir uns alle darum gerissen haben, wenigstens 2 Knäuel zu kaufen und einen kleinen Schal daraus zu stricken.
Einzig meine Vorliebe für meine Lieblingswolle hat sich nicht verändert. Die habe ich schon vor mehr als 30 Jahren verarbeitet und mache es immer noch. Und wann immer ich die Gelegenheit habe, kaufe ich Nachschub.

Ich stricke heute lieber mit dünneren Garnen, achte mehr auf die Qualität und die Beimischungen, als ich es früher getan habe. Die Veränderung liegt vor allem, wie oben schon erwähnt, an einer anderen Mode, an einem höheren Budget, an anderen Bezugsquellen dank Internet.
Ich bin wählerischer geworden, was auch am Alter liegen kann.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 24.02.2015, 08.35 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Was macht für Dich ein gutes Strickdesign aus?

Es muss mir gefallen.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 18.02.2015, 09.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Hallo liebes Wollschaf,

Aus aktuellem Anlass habe ich eine Frage:
Mein wunderschöner handgestrickter Pulli weist unschöne Tragespuren eines Gurtbandes auf. Sieht fast wie verfilzt aus. Die Wolle war so teuer (Seide und Alpaka).
Wie bekomme ich diese Spuren raus? Kann ich einen Wollkamm gefahrlos verwenden oder wird er dadurch gänzlich ruiniert? Hat eine erfahrene Strickerin Rat?

Es kann gut sein, dass da tatsächlich etwas gefilzt hat, da so ein Tragegurt sich ja auch immer etwas bewegt. Davor ist auch teures Garn nicht sicher.

An einer sichtbaren Stelle filzige Spuren auszukämmen, halte ich für gewagt. Ich würde das erst mal an einer unauffälligen Stelle testen.

es frgate das Wollschaf

Brigitte 10.02.2015, 08.26 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Wie wichtig sind Dir beim Garnkauf Kriterien wie geprüfte Schadstofffreiheit, organisch, nachhaltige Herstellung, Fair Trade u.ä.?
Achtest Du auf entsprechende Gütesiegel?


Ich muss gestehen, dass beim Kauf von Wolle ganz andere Kriterien meine Kaufentscheidung beeinflussen. So sehr ich bei Lebensmittel inzwischen auf das achte, was ich konsumiere, so wenig tue ich das bei Wolle.
Ganz praktisch betrachtet: habe ich die Wahl zwischen einem hellblauen Strang entsprechend zertifizierter Wolle und einem nicht zertifizierten in sattem Grün, ich würde den grünen kaufen.
Eigentlich beschämend.

Setzt man sich mit der Herstellung von Wolle, angefangen bei der Schafhaltung und dem Weg der Wolle bis zu den Stricknadeln auseinander, kommt man wahrscheinlich schnell zu dem Ergenbis, lieber keine industriell hergestellte Wolle mehr zu kaufen.
Mulesing, Färben der Wolle, die Arbeitsbedingungen in den Spinnereien, die Bezahlung der Arbeitskräfte, der weltumspannende Transport mit seinem CO² Ausstoß, der Belastung der Meere und Atmosphäre, jedes für sich genommen wäre schon ein Grund, keine industriell hergestellte Wolle mehr zu kaufen.
Aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellte Viskosefasern sind für mich keine Alternative. Ihre Herstellung ist chemisch aufwändig und sehr energieintensiv.

Bleibt das Anpachten einer Wiese und die Schafhaltung als Alternative? Selber scheren, färben, spinnen? Alles, was wir verarbeiten? Das ist für mich keine Option und für die meisten Strickerinnen sicher auch nicht.

Ich bemühe mich, das Matrial mit dem ich arbeite respektvoll zu behandeln und das gilt nicht nur für Wolle.
Kleidungsstücke, die ich selbst gestrickt habe, Pullover, Socken oder Schals und Handschuhe, werden sehr viel länger als nur eine Saison getragen, manchmal bis sich deutliche Verschleißerscheinugen zeigen. Kleidungsstücke, die ich nicht mehr tragen will, wandern nicht einfach in den Müll oder Altkleidercontainer. Ich verschenke oder verkaufe sie weiter, bringe sie in eine Kleiderkammer oder sie werden, je nach Beschaffenheit des Materails, von mir recycelt - geribbelt und wieder verstrickt.
Das ist mein kleiner Beitrag zur, Achtung Schlagwort!:Nachhaltigkeit.

Mir wäre lieber, die Industrie würde verantwortlicher handeln, Ökostandards einhalten und ohne Siegel auskommen aber das ist ein frommer Wunsch oder eher eine Utopie.

Ich verpreche jetzt nicht, in Zukunft nur noch den zertifizierten, hellblauen Wollstrang zu kaufen aber vielleicht gelingt es mir, abzuwarten bis es den herrlich grünen Strang auch mit entsprechenden Zertifikat gibt :-)

es fragte das Wollschaf

Brigitte 03.02.2015, 10.28 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Das Wollschaf ist aus dem Winterschlaf wieder erwacht und streckt vorsichtig das neugierige Näschen aus dem warmen kuscheligen Stall. Brrrr, immer noch Winter… Zum Glück ist es warm angezogen und spürt die Kälte kaum.
Aber wie ist das bei Euch? Habt Ihr genau jetzt, in dem Augenblick, da Ihr diese Frage lest, etwas Selbstgestricktes an? Wenn ja, was? Und vielleicht könnt Ihr ja ein Foto machen?


Ich trage selbstgestrickte Socken, wie immer um diese Jahreszeit. Es sind die Socken auf dem Bild unten.
2006 gestrickt und immer noch gut in Form. Nur die Farbe hat nach etlichen Wäschen doch ziemlich gelitten, wie ich beim Anblick des Bildes feststellen musste.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 27.01.2015, 09.29 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Das Jahr nähert sich seinem Ende – Zeit für gute Neujahrsvorsätze.
Oder auch nicht ;-)

 

Hattest Du in den vergangenen Jahren welche? Und hast Du sie eingehalten?

 

Hast Du Strickvorsätze für das neue Jahr?

Vielleicht sollte ich mir ein paar gute Vorsätze ausdenken aber da ich meine Konsequenz diesbezüglich aus jahrelanger Erfahrung durchaus einzuschätzen weiß, lasse ich es.

Strickvorsätze, Wollkaufverbot ... nein.
Ich mache weiter wie bisher, kaufe Wolle, wenn sie mir gefällt, stricke, was ich mag und spinne, wenn mir nicht einfällt, was ich stricken soll.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 30.12.2014, 09.28 | (0/0) Kommentare | PL