Allerlei Strickerei
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3
Suchmaschine
Es wird in allen
Einträgen gesucht.
Allerlei Strickerei
2014
<<< Oktober >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  0102030405
06070809101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  
kleine Weblog Statistik
Einträge ges.: 2319
ø pro Tag: 0,6
Online seit dem: 29.03.2004
in Tagen: 3863

 






BrigitteR


Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Frage - Antwort

die verstrickte Dienstagsfrage

Hallo Liebes Wollschaf,

 

Ich hätte folgende Frage für dich:

 

Derzeit erweitere ich immer wieder meine Büchersammlung zum Thema Stricken.
Daher interessiert es mich, was eure Bibliothek bisher so beinhaltet.
Sind es Musterbücher, Grundlagenbücher, Bücher zu bestimmten Themen wie Socken oder Oberteilen?
Sind die Bücher in eurer Muttersprache geschrieben oder nutzt ihr auch andere Sprachen, um eure Erkenntnisse zu erweitern?
Habt ihr schon Muster aus den Büchern nachgestrickt, oder war es nur ein Spontankauf und die Bilder sind toll anzusehen?
Wie umfangreich ist eure Büchersammlung zu diesem Thema?
Müsst ihr die Bücher in den Händen halten können oder habt ihr auch Ebooks?

 

Dann hätte ich noch eine Frage:

 

Habt ihr Zeitschriften-Abos zum Thema Stricken?
Sind dies Offline- oder Online-Abos?
Oder kauft ihr regelmäßig Strickzeitschriften?
Welche Zeitschriften habt ihr? Gibt es welche, die euch enttäuscht haben?


Bücher zum Thema Stricken ... ein großes Thema im Hause Allerlei Strickerei!
Ja, ich habe Strickbücher.



Herr Allerlei Strickerei lebt in dem Glauben, in unserem Haus sei die größte Strickbibliothek westlich des Rheins ... ich weiß, dass das mit Sicherheit falsch ist. Auf dem Bild sind alle meine Strickbücher und ich bin vermute, so manche unter euch wird jetzt denken: "Was? Das ist alles?" zumal im schmalen Teil in der Mitte nur DVDs und BlueRays stehen und die sind nur Begleitwerk zum Stricken. Die Zeitschriften sind in einem anderen Raum und kaum der Rede wert. Lediglich die Rowan Magazine dürfen bei den Büchern wohnen ;-)

Es gibt Bücher, die bestimmte Themen behandeln, es gibt Grundlagenbücher und Mustersammlungen. Sie sind in englischer und deutscher Sprache verfasst. Um japanische Strickliteratur habe ich bisher einen Bogen gemacht, obwohl es ja gar nicht sooo schwer sein soll, damit zurecht zu kommen.
Vielleicht versuche ich mich ja bald mal an einer französischen Anleitung, denn ich bin gerade fleißig dabei, mein Französisch aufzufrischen und das wäre bestimmt eine besondere Übung.
Es gibt Designer, deren Modelle ich so schön finde, dass ich mich gierig auf jede neue Veröffentlichung stürze jedes Buch kaufe, dass sie auf den Markt bringen und es gibt Bücher, die so schön anzusehen sind, dass auch das als Kaufgrund ausreicht.
Ich habe recht viele Sockenbücher und viele zum Thema Oberbekleidung.
Manche Bücher kaufe ich aus reiner Sammelleidenschaft. Wenn es z.B. zum Thema "Star Wars" ein Strickbuch gäbe, würde ich es sicher kaufen, egal ob ich jemals was daraus stricken würde oder nicht ... obwohl mich diese Anleitung schon lange reizt

Ich habe schon einiges aus meinen Büchern nachgestrickt und könnte noch Jahre aus diesem Fundus schöpfen, das ist der Grund weshalb ich sie kaufe ... jedenfalls meistens ... und ich habe sie gerne in Händen. Auf meinem ebook reader ist nur "Einwegliteratur", wie ich sie nenne, Bücher (Krimis und Romans) oder einzelne Anleitungen, die ich höchstens einmal interessant finde. Alles, was mein Interesse wirklich weckt, muss als Hardware ins Regal.

Mit Zeitschriften verhält es sich etwas anders.
Nur eine einzige Zeitschrift beziehe ich im Abonnement, alle anderen werden vor dem Kauf gesichtet. Ich habe vor einiger Zeit mehrere Jahrgänge alter Sabrinas dem Altpapier zugefügt, etwas, das ich mit den Strickbüchern niemals tun würde!
Ich hatte eine Zeitlang mehrere Zeitschriften abonniert, habe aber alle Abos, bis auf eines, gekündigt ... was zuviel ist, ist zuviel!
Hin und wieder kaufe ich e-Magazine.

Notiz an mich selbst: ich sollte die Bücher durchsehen und ein paar davon zum Kauf anbieten.

es fragte das Wollschaf


Brigitte 21.10.2014, 09.56 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Das Wollsch(l)af hat verschlafen :-(

 

Passend dazu die heutige Diensschlafs…ähhh…tagsfrage:

 

Bist Du schon mal während des Strickens eingeschlafen?
Was machst Du, wenn Du müde bist, aber trotzdem noch stricken möchtest?


Während des Strickens eingeschlafen bin ich noch nie.
Wenn mir aber die Augen zuzufallen drohen, ich aber noch ein paar Reihen stricken will, um z.B. eine Ferse fertigzustellen, dann stehe ich auf, gehe in die Küche, mache mir einen Tee oder Kaffee, suche einen Film aus meiner DVD Sammlung und lege ihn ein.
Es kann vorkommen, dass ich dann sogar noch mehr schaffe :-)
Es kann aber auch vorkommen, dass ich meinem Biorythmus freie Bahn lasse und einfach schlafen gehen.
In meinem Alter ist das eh gesünder.

es fragte das Wollschaf, das heute sicher besonders ausgeruht war ;-)

Brigitte 14.10.2014, 22.04 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Wieder einmal beschwört ein abwertender Artikel über handarbeitende Frauen einen Shitstorm in Netz herauf.

Was denkst Du?


Warum fühlen sich so viele Frauen sofort angegriffen und gehen in den Verteidigungsmodus, sobald jemand abwertend über Handarbeiten schreibt?


Mangelt es der handarbeitenden Frauenwelt vielleicht einfach nur an dem Selbstbewusstsein, über solches Geschreibsel mit einem milden Lächeln hinwegzusehen?


Da kann ich nur für mich sprechen und obwohl es mir nicht an Selbstbewusstsein mangelt muss ich gestehen, dass ich mich auch über solche Artikel ärgere. Allerdings nicht, weil die Autoren Handarbeiten als langweilig, verstaubt, unemanzipiert oder spießig darstellen. Das tangiert mich in keiner Weise, denn jeder macht aus der Sicht anderer irgendwas Langweiliges, Verstaubtes, Unemanzipiertes oder Spießiges ... so what?!

Ich ärgere mich vielmehr über das Schubladendenken und die dahinterstehende Unfähigkeit zur Reflektion - denn weitergedacht, müsste der Autor solcher Artikel sich selbst ja auch in einer Schublade sehen und das wäre vermutlich eine andere, als würde jemand anders sie für ihn aussuchen.
Diese Einteilung der Mitmenschen in Kategorien halte ich für eine sehr verkürzte Sicht der Dinge. Das gibt es in so viel mehr Bereichen als nur in der Kritik an Handarbeitenden und immer ist es zu kurz gedacht.

An einem Shitstorm würde ich mich dennoch nicht beteiligen, denn damit bekommen die Schreiber solch provokanter Dummheiten doch nur die Aufmerksamkeit, die sie eindeutig nicht verdienen ... nebenbei bemerkt sorgt wahrscheinlich die heutige Dienstagsfrage für erhöhte Aufmerksamkeit. Da fragt man sich schon, ob bei der Autorin nicht auch eine kleine narzisstische Störung um die Ecke schaut ...

Mich ficht solche Kritik nicht an und ich reagiere darauf gerne mit einer meiner liebsten asiatischen Weidheiten: "Mit dem Frosch, der auf dem Grund des Brunnens sitzt, kann man nicht über das Meer sprechen, denn er hat keine Ahnung von dessen Weite."
Man könnte auch das verkürzt sagen: "Wer keine Ahnung hat, einfach mal die Fre**e halten!"... aber das wäre unhöflich.

Etwas weniger Häme und Arroganz, etwas mehr Toleranz gegenüber denen, die anders leben, denken und tun ...und schon wäre die Welt ein bißchen  besser und das Wort Shitstorm würde es gar nicht geben.

... und ich stricke weiter und schreibe ein Blog zum Thema und bin weiter fröhlich und lasse die Spatzen pfeifen!

es fragte das Wollschaf ... eine besonders schöne Frage

Brigitte 07.10.2014, 14.50 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Hattest Du schon mal eine Phase akuter Strickunlust?
Wenn ja, was hast Du dagegen unternommen?
Oder hast Du einfach abgewartet, bis die Phase vorüber war?
Wie lange hat die Phase angedauert?
Was hast Du in dieser Zeit stattdessen gemacht?
Gibt es Gründe, woran es gelegen haben könnte?


Oh ja, die gab es und wird es wohl immer wieder geben.
Ich habe nichts dagegen unternommen, warum sollte ich auch?
Wenn ich keinen Lust habe, Nadeln und Wolle in die Hand zu nehmen, dann habe ich keine Lust und zwinge mich nicht zum stricken. Ich nehme mir ein gutes Buch, oder auch mehrere, und warte ab, bis ich wieder stricken mag oder ich gehe wandern, schaue Filme, die ich schon immer mal sehen wollte, backe Brot, koche Marmelade oder probiere was ganz Neuse aus.

Woran die gelegentliche Strickunlust liegt, kann ich nur vermuten.
Manchmal habe ich mich verzettelt, zu viele angefangene Projekte auf den Nadeln. Dann sehe ich kein Ende und habe keine Lust mehr zu stricken.

Manchmal fällt mir einfach nicht ein, was ich noch stricken könnte. Dann habe ich das Gefühl, alles schon mal gemacht zu haben und keine Lust auf diese Redundanz. Ich brauche eine Pause ... bis ich was sehe, das mir zeigt, dass ich eben doch nicht alles schon gestrickt und im Schrank habe.
Manchmal ist das Wetter zu schön zum stricken, dann muss ich einfach raus.

Eine Strickflaute macht mich nicht unzufrieden, ich warte einfach ab, bis ich wieder ein frisches Lüftchen spüre :-)

es fragte das Wollschaf

Brigitte 30.09.2014, 08.21 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Zwei Wochen war das Wollschaf krank – jetzt fragt es wieder, Gott sei Dank :-=)

Da bin ich aber froh. Ich hatte mir schon ernsthafte Sorgen gemacht. Schön, dass Du wieder fragst, liebes Wollschaf!

Heute ist Herbstanfang, die Tage werden kürzer und kälter und wer nicht sowieso schon ganzjährig die Nadeln schwingt, bekommt jetzt richtig Lust auf’s Stricken.
Was sind Deine Herbst-Strickpläne, welche Projekte stehen in den nächsten Wochen und Monaten auf Deiner todo-Liste?
Oder lässt Du Dich einfach treiben und strickst, was Dir gerade über den Weg läuft?


Zur Zeit stricke ich für einen Herbstmarkt, der am Ende dieser Woche stattfindet. Für die Zeit nach dem Herbstmarkt habe ich schon einen lange Liste mit Wunschprojekten, die ich un_be_dingt stricken will. Einen konkreten Plan mache ich aber nicht, denn selbstgemachte Pläne werfe ich erfahrungsgemäß auch selbt wieder über den Haufen. Also wird nach Lust und Laune gestrickt. Auswahl habe ich genug. Da kann nicht viel schiefgehen ;-)

es fragte das Wollschaf

Brigitte 23.09.2014, 08.37 | (0/0) Kommentare | PL

die verhäkelte Dienstagsfrage

Hi liebes Wollschaf!

 

Beim Häkeln in Runden, mit Kettmasche in die erste Masche der Vorrunde, habe ich immer das Problem, daß die Naht ganz schief wird.
Egal ob ich die Luftmasche als erste Masche zähle und erst in der zweiten Masche beginne, oder ob ich gleich neben der Luftmasche in der ersten Masche beginne, die Naht wird immer schief.
Vielleicht weiß jemand Rat?


Oh ... Häkeln ist nicht mein Steckenpferd, weshalb ich keinerlei erhellende Information zu diesem Thema beitragen kann.
Das beschriebene Phänomen kenne ich allerdings auch, habe mich aber noch nie gefragt, wie man das verhindern kann. Ehrlich gesagt stört es mich nicht.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 02.09.2014, 07.23 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Wie plant Ihr ein neues Projekt, wie geht Ihr vor?
Welche Vorarbeiten macht Ihr, bevor Ihr ein Teil wirklich anfangt zu stricken?


Mal habe ich ein schönes Garn und suche dazu ein passendes Modell, mal habe ich zuerst ein Modell ins Auge gefasst und suche dann nach passendem Garn.

Wenn beides zusammen passt, ist die entscheidenen Hürde genommen und ich stricke eine Maschenprobe .. naja ... jedenfalls meistens.
Dann schlage ich die entsprechende Maschenzahl an und lege los.
Manchmal entscheide ich mich während des Strickens für ein paar Änderungen am Modell, manchmal habe ich auch zu Anfang schon Änderungen eingeplant.

Ich habe noch nie, wirklich noch nie, eine Maschenprobe gewaschen, gespannt und getrocknet bevor ich mit dem richtigen Stück angefangen habe. das dauert mir alles viel zu lange.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 26.08.2014, 14.42 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Wieviel Wolle braucht der Mensch?

Konstantin Wecker hat in einem Lied gesungen "Genug kann nie genügen." Darüber hätte er sich ausführlich mit meinem Vater, einem Sammler der alten Schule, austauschen können. Der hat oft gesagt: "Man kann irgendwannn zu viel haben aber man hat nie genug."

Ich würde sagen: "Der Mensch braucht immer genug Wolle für das nächste Projekt und weil man Entscheidungsfreiheit zur Entfaltung der Kreativität braucht, muss die Auswahl reichlich sein."

es fragte das Wollschaf

Brigitte 19.08.2014, 08.02 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Ich habe eine Frage an alle SockenstrickerInnen und -trägerInnen:
Was tut Ihr, wenn die Schublade eurer gestrickten Fußwärmer rappelvoll ist, Ihr aber schon neue Socken gefertigt habt und behalten möchtet (weil die ja sooo schön sind)?
Sortiert ihr aus und fällt euch das leicht?
Erweitert ihr die Lagermöglichkeiten oder gibt es für euch noch eine andere Lösung?


Ganz klar: ich erweitere die Lagerkapazität.

Mein Mann hat schon vor längerem die Behauptung aufgestellt, und sie seitdem auch oft wiederholt, dass ich die einzge Frau westlich des Rheins sei, die anstelle eines Schuhschrankes einen Sockenschrank hat. Ich habe einen Sockenschrank, das stimmt, aber ich widerspreche energisch, wenn er meint, ich sei die einzige.
Und, liebe Antje, deine heutige Frage lässt mich vermuten, dass ich nicht völlig falsch liege :-)

es fragte das Wollschaf

Brigitte 12.08.2014, 07.33 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

“Selbstgestrickte Sachen brauchen nicht perfekt zu sein, es ist schließlich Handarbeit” – stimmst Du dieser Aussage zu?

Grundsätzlich stimme ich dieser Aussage zu.
Perfekt muss es nicht sein, denn was ist schon perfekt?
Aber ganz ehrlich ... so perfekt wie möglich .. das mag ich schon ;-)

Wer hier ab und zu mitliest weiß, dass ich gerne an meinen fertige Strickstücken herummäkele, dass mir dies nicht schön und das nicht gut genug ist. Im Grunde zeigt das schon einen gewissen Perfektionismus.
Es gibt aber "Mängel" die kann ich mir verzeihen und solche, die ich ganz und gar nicht zulassen würde.
Ich mag ordentliche Kanten am Anschlag und am Abkettrand.
Ich mag gut ausgearbeitete Strickstücke mit ordentlichen Nähten.
Ich lege absoluten Wert auf identische Ärmel, identische Socken bei einem Sockenpaar und zähle Reihen und Maschen. Einfach nur Aufeinanderlegen und Reihen schätzen ... ein Greuel! (Ehrlich, ich kenne Leute, denen ist Reihenzählen fremd.)
Dazu gehört auch, dass ich mir akribisch Notizen mache und IMMER Stift und Papier neben dem Strickzeug liegen.

Ich gebe mir Mühe wenn ich ein Kleidungsstück stricke und arbeite so perfekt, wie es mir möglich ist.
Mein Gestrickt soll einen Absicht erkennen lassen, egal ob ich fest oder locker stricke, Struktur- oder Farbmuster ... es muss absichtlich passieren und das soll man auch sehen.

Ich mag keine zu lockeren oder zu festen Nähte.
Unordentliche Kanten und Ränder sind mir ein Greuel.
Muster, die keine sind, Verzopfungen nach Augenmaß ... ach, was soll ich noch alles aufzählen ...

Bitte, wer das mag oder damit leben kann, der soll es gerne tun aber meins ist das nicht.
Alles, was gschlampert ausschaut mag ich nicht 

es fragte das Wollschaf

Brigitte 05.08.2014, 21.53 | (0/0) Kommentare | PL