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BrigitteR


Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Frage - Antwort

die verstrickte Dienstagsfrage

Hat sich Dein Strickgeschmack im Laufe der Jahre hinsichtlich der verwendeten Garne, der bevorzugten Projekte und/oder der Art der Modelle verändert?
Was hast Du früher ge- bzw. verstrickt, was strickst Du heute und worauf führst Du den Wandel -sofern es einen gibt- zurück?


Mein Strickgeschmack hat sich so verändert, wie sich die Mode verändert hat.
Früher, in den bunten 80er Jahren, hatten meine Strickstücke viel grellere Farben. Es würde mir heute nicht mehr einfallen, in einem leuchtend gelben, annähernd knielangen Baumwollpullover herumzulaufen. Völlig übertrieben Schulterpolster in Jacken einzunähen käme mir auch nicht in den Sinn :-))

Früher habe ich gerne mit Mohairgarnen gestrickt, die mag ich heute ebensowenig, wie Bouclegarne oder, wir sprachen erst vor ein paar Tagen beim Spnntreffen darüber, Angorawolle. Die war vor vielen Jahre, ich ging noch zu Schule, so beliebt, dass wir uns alle darum gerissen haben, wenigstens 2 Knäuel zu kaufen und einen kleinen Schal daraus zu stricken.
Einzig meine Vorliebe für meine Lieblingswolle hat sich nicht verändert. Die habe ich schon vor mehr als 30 Jahren verarbeitet und mache es immer noch. Und wann immer ich die Gelegenheit habe, kaufe ich Nachschub.

Ich stricke heute lieber mit dünneren Garnen, achte mehr auf die Qualität und die Beimischungen, als ich es früher getan habe. Die Veränderung liegt vor allem, wie oben schon erwähnt, an einer anderen Mode, an einem höheren Budget, an anderen Bezugsquellen dank Internet.
Ich bin wählerischer geworden, was auch am Alter liegen kann.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 24.02.2015, 08.35 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Was macht für Dich ein gutes Strickdesign aus?

Es muss mir gefallen.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 18.02.2015, 09.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Hallo liebes Wollschaf,

Aus aktuellem Anlass habe ich eine Frage:
Mein wunderschöner handgestrickter Pulli weist unschöne Tragespuren eines Gurtbandes auf. Sieht fast wie verfilzt aus. Die Wolle war so teuer (Seide und Alpaka).
Wie bekomme ich diese Spuren raus? Kann ich einen Wollkamm gefahrlos verwenden oder wird er dadurch gänzlich ruiniert? Hat eine erfahrene Strickerin Rat?

Es kann gut sein, dass da tatsächlich etwas gefilzt hat, da so ein Tragegurt sich ja auch immer etwas bewegt. Davor ist auch teures Garn nicht sicher.

An einer sichtbaren Stelle filzige Spuren auszukämmen, halte ich für gewagt. Ich würde das erst mal an einer unauffälligen Stelle testen.

es frgate das Wollschaf

Brigitte 10.02.2015, 08.26 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Wie wichtig sind Dir beim Garnkauf Kriterien wie geprüfte Schadstofffreiheit, organisch, nachhaltige Herstellung, Fair Trade u.ä.?
Achtest Du auf entsprechende Gütesiegel?


Ich muss gestehen, dass beim Kauf von Wolle ganz andere Kriterien meine Kaufentscheidung beeinflussen. So sehr ich bei Lebensmittel inzwischen auf das achte, was ich konsumiere, so wenig tue ich das bei Wolle.
Ganz praktisch betrachtet: habe ich die Wahl zwischen einem hellblauen Strang entsprechend zertifizierter Wolle und einem nicht zertifizierten in sattem Grün, ich würde den grünen kaufen.
Eigentlich beschämend.

Setzt man sich mit der Herstellung von Wolle, angefangen bei der Schafhaltung und dem Weg der Wolle bis zu den Stricknadeln auseinander, kommt man wahrscheinlich schnell zu dem Ergenbis, lieber keine industriell hergestellte Wolle mehr zu kaufen.
Mulesing, Färben der Wolle, die Arbeitsbedingungen in den Spinnereien, die Bezahlung der Arbeitskräfte, der weltumspannende Transport mit seinem CO² Ausstoß, der Belastung der Meere und Atmosphäre, jedes für sich genommen wäre schon ein Grund, keine industriell hergestellte Wolle mehr zu kaufen.
Aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellte Viskosefasern sind für mich keine Alternative. Ihre Herstellung ist chemisch aufwändig und sehr energieintensiv.

Bleibt das Anpachten einer Wiese und die Schafhaltung als Alternative? Selber scheren, färben, spinnen? Alles, was wir verarbeiten? Das ist für mich keine Option und für die meisten Strickerinnen sicher auch nicht.

Ich bemühe mich, das Matrial mit dem ich arbeite respektvoll zu behandeln und das gilt nicht nur für Wolle.
Kleidungsstücke, die ich selbst gestrickt habe, Pullover, Socken oder Schals und Handschuhe, werden sehr viel länger als nur eine Saison getragen, manchmal bis sich deutliche Verschleißerscheinugen zeigen. Kleidungsstücke, die ich nicht mehr tragen will, wandern nicht einfach in den Müll oder Altkleidercontainer. Ich verschenke oder verkaufe sie weiter, bringe sie in eine Kleiderkammer oder sie werden, je nach Beschaffenheit des Materails, von mir recycelt - geribbelt und wieder verstrickt.
Das ist mein kleiner Beitrag zur, Achtung Schlagwort!:Nachhaltigkeit.

Mir wäre lieber, die Industrie würde verantwortlicher handeln, Ökostandards einhalten und ohne Siegel auskommen aber das ist ein frommer Wunsch oder eher eine Utopie.

Ich verpreche jetzt nicht, in Zukunft nur noch den zertifizierten, hellblauen Wollstrang zu kaufen aber vielleicht gelingt es mir, abzuwarten bis es den herrlich grünen Strang auch mit entsprechenden Zertifikat gibt :-)

es fragte das Wollschaf

Brigitte 03.02.2015, 10.28 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Das Wollschaf ist aus dem Winterschlaf wieder erwacht und streckt vorsichtig das neugierige Näschen aus dem warmen kuscheligen Stall. Brrrr, immer noch Winter… Zum Glück ist es warm angezogen und spürt die Kälte kaum.
Aber wie ist das bei Euch? Habt Ihr genau jetzt, in dem Augenblick, da Ihr diese Frage lest, etwas Selbstgestricktes an? Wenn ja, was? Und vielleicht könnt Ihr ja ein Foto machen?


Ich trage selbstgestrickte Socken, wie immer um diese Jahreszeit. Es sind die Socken auf dem Bild unten.
2006 gestrickt und immer noch gut in Form. Nur die Farbe hat nach etlichen Wäschen doch ziemlich gelitten, wie ich beim Anblick des Bildes feststellen musste.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 27.01.2015, 09.29 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Das Jahr nähert sich seinem Ende – Zeit für gute Neujahrsvorsätze.
Oder auch nicht ;-)

 

Hattest Du in den vergangenen Jahren welche? Und hast Du sie eingehalten?

 

Hast Du Strickvorsätze für das neue Jahr?

Vielleicht sollte ich mir ein paar gute Vorsätze ausdenken aber da ich meine Konsequenz diesbezüglich aus jahrelanger Erfahrung durchaus einzuschätzen weiß, lasse ich es.

Strickvorsätze, Wollkaufverbot ... nein.
Ich mache weiter wie bisher, kaufe Wolle, wenn sie mir gefällt, stricke, was ich mag und spinne, wenn mir nicht einfällt, was ich stricken soll.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 30.12.2014, 09.28 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Heute möchte das neugierige Wollschaf gerne wissen, ob Ihr Hamster oder Puristen seid.

 

Hast Du einen Wollvorrat oder kaufst Du nur projektbezogen?
Schöpfst Du gerne aus dem vollen oder belasten Dich größere Vorräte eher?


Ich bin ein hamsternder Purist und kaufe projektbezogen auf Vorrat ein.
Ja, ich schöpfe gerne aus dem Vollen und mein Vorrat belastet mich nur in seltenen, sehr flüchtigen Augenblicken.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 24.12.2014, 09.03 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Stricken ist toll und macht riesig viel Spaß.
Aber mal ganz ehrlich: Es gibt auch beim Stricken einiges, was wir nicht leiden können, oder?
Was mögt Ihr überhaupt nicht, was nervt Euch, was findet Ihr ganz schrecklich?


Als ich die Frage gelesen hatte, musste ich wirklich ein paar Minuten überlegen, ob es wirklich Dinge gibt, die mich beim Stricken stören, nerven, die ich nicht leiden kann.

Ausgehend davon, dass ich mit gutem Material arbeite, finde ich nichts, was mich wirklich stört.
Schlechtes Arbeitsmaterial hingegen kann mich zur Weißglut treiben. Garn, dass viele Knoten hat, schlecht verzwirnt ist oder  gar reißt, Nadeln über die das Garn nicht gut rutscht, die nicht spitz genug sind oder schlechte Übergänge zwischen Nadel und Seil bei Rundstricknadeln. Da ich das weiß, habe ich qualitativ gute Nadeln in ausreichender Menge (und wahrscheinlich darüber hinaus) und die Wolle suche ich sowieso meistens selber aus.
Damit sind die Nervfaktoren abgestellt.

Es gibt Dinge, die ich weniger gerne mache aber dass sie mich nerven, wäre übertrieben.
Ich stricke mehrfarbige Muster nicht gerne links, da es sich aber ab und zu nicht vermeiden lässt, nehme ich es in Kauf.
Schlecht verfasste Anleitungen mag ich nicht aber da ich mir meist zu helfen weiß und improvisieren kann, ist auch das ein leicht hinnehmbares Übel.
Mit einem Nadelspiel links stricken, z.B. bei Socken oder Handschuhen, mag ich auch nicht besonders. Wenn es das Design aber erfodert, mache ich es ohne Groll.

Ganz schrecklich finde ich oft die Wollpreise, die bei manchen Herstellern unverhältnismäßig hoch sind.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 16.12.2014, 08.54 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Weihnachten steht vor der Tür – wünscht Du Dir etwas aus dem Handarbeitsbereich? Und wenn ja, was?

 

Wissen die Menschen, die Dich beschenken wollen, was Dir gefallen würde oder musst Du einen Wunschzettel mit genauen Angaben schreiben?

Ich wünsche mir nichts zu Weihnachten.

Was ich brauche, habe ich und noch ein Spinnrad oder noch mehr Wolle oder Nadeln brauche ich nicht.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 09.12.2014, 09.49 | (0/0) Kommentare | PL

die verstrickte Dienstagsfrage

Ich habe einen Traum. Seit Jahren schon.
Ich möchte mir einen Fair Isle-Pullover mit Steeks und allem drum und dran stricken.
Das zweifädige Stricken ist dabei kein Problem, wohl aber ein Schnitt, die Anfertigung des Mustersatzes, die Steek-Technik und bestimmt auch andere Dinge, von denen ich noch gar nichts weiß.
Meine Frage geht an erfahrene Fair Isle-Strickerinnen: was empfehlt ihr mir an Studierunterlagen? Gibt es Bücher in Deutsch? Ich suche außerdem ein PC-Programm in dem man Farbmuster erstellen bzw. bearbeiten kann. Gibt es so etwas überhaupt?


Hm, liebe Antje, so gerne ich Dir auch helfen würde ... da bin ich raus. Das ist eine echte Expertenfrage und ich würde Dir, wenn Angela auf die Frage antwortet, was sie eigentlich zuverlässig tut, ihre Antwort empfehlen.

Ich habe mir mein theoretisches Wissen dazu aus diversen YouTube Videos und einem englischen Buch geholt, "The Art of Fair Isle Knitting" von Anne Feitelson. Da steht alles drin, was man wissen muss, auch die Farbzusammenstellung wird besprochen, es gibt Muster und Geschichte. Wahrscheinlich gibt es inzwischen auch diverse deutschsprachige Publikationen aber da fehlt mir der Überblick.

Ob es PC Programme gibt, zum Erstellen von Mustern? Bestimmt ... aber ich kenne keines.
Bei meinem einzigen "richtigen" Fair-Isle Pullover habe ich mich bei Fabwahl und Muster genau an die Vorlage gehalten, lediglich den Schnitt habe ich verändert.

Das Steek-Stricken ist ein simpler Vorgang, nur das Aufschneiden ist wirklich schweißtreibend, wenn man es zum ersten mal macht.
Meine Steeks haben bisher alle gehalten *aufHolzklopf* und ich schneide inzwischen recht beherzt in mein Gestrick :-)

So ein Fair Isle Projekt ist für mich immer noch eine Herausforderung, weniger an mein Können als an meine Geduld aber irgendwann stricke ich nochmal eins ... ganz bestimmt.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 02.12.2014, 09.29 | (0/0) Kommentare | PL