Allerlei Strickerei
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    BrigitteR


    Blogeinträge (themensortiert)

    Thema: Dies und Das

    Urlaub vorbei

    Für zwei Wochen haben wir alles stehen und liegen lassen und sind in den kühlen Norden aufgebrochen, ins Land der Schafe, des Windes, Watts und Wassers.
    Ich liebe es!
    Wir fahren bevorzugt in den "richtigen Norden", nach Schleswig-Holstein.

    Dort sehen wir den Schafen bei der Mittagspause zu ...


    machen ganz neben bei eine Weltreise ...


    und begutachten unsere meine Traum-Immobilie.


    Das alles hat hohen Erholungswert und ist leider schon wieder Vergangenheit.

    Brigitte 27.06.2017, 11.17 | (0/0) Kommentare | PL

    Gefährtin auf 4 Pfoten



    Viele Jahre bin ich mit ihr, oder doch sie mit mir, durch Sonnenschein, Regen, Wind, Schnee und am liebsten durch Nebel gegangen. So sind mehrere tausend Kilometer gemeinsamen Wegs zusammengekommen.
    Sie hat mich zum Lachen gebracht.
    Sie hat mich getröstet.
    Sie war immer zu hause, wenn ich von der Arbeit kam.
    Die letzten Monate waren zunehmend schwer, der Weg durch den Garten zum "Ausguck" am Tor dauerte viel länger als sonst.
    Zuletzt hat sie mir den schweren Weg, die schwere Entscheidung abgenommen, die ich heute hätte gehen müssen, und ist gestern ganz von selbst gestorben.

    Ich bin sehr traurig.

    Brigitte 10.04.2017, 08.00 | (19/0) Kommentare (RSS) | PL

    mein Weihnachtsgeschenk

    Gestern Abend ist mein Weihnachtsgeschenk angekommen und ich bin sehr froh :-)

    Ich hatte es vor ein paar Monaten bestellt und gehofft, dass es etwas früher ankommt, damit ich es noch ein Weilchen nutzen kann.
    Da es von weit her gekommen ist, hat es leider länger gedauert, als erwartet aber ... was lange währt, wird endlich gut ... nun ist es da, angemeldet und versichter, was nicht ganz einfach war, und endlich fahrbereit.

    Was soll da so schwierig sein, denkt der geneigte Leser sich nun?
    Tja, dieser hübsche Roller hat keinen Verbrennungsmotor, er fährt elektrisch, was nicht nur die Zulassungsstelle, sondern auch die Versicherung extrem irritiert hat. Die Eingabemasken der jeweiligen Software verlangen bei der Anmeldung/Versicherung eines Zweirades penetrant nach der Angabe des Hubraumes. Mein Zweirad hat keinen Hubraum, was potenziell problematisch zu sein scheint!
    Schließlich hat es aber geklappt, die Sachbearbeiterin auf der Zulassungsstelle war sehr hilfsbereit, hat mehrfach mit dem TÜV telefoniert und Kollegen zurate gezogen und hat das "Problem" mit Ehrgeiz gelöst. "Sie wollen hier mit einem Kennzeichen rausgehen", hat sie gesagt, "und das will ich auch!"
    Auch der Versicherungsmann hat die komplizierten Stellen nach Ausdruck einfach handschriftlich ergänzt. Dessen Eingabemaske wollte, neben dem nicht vorhandenen Hubraum, das Kennzeichen nicht akzeptieren, was die übliche Buchstaben und Ziffernkombination mit einem E abschließt ... handschriftlich geändert ...

    Da wird die Elektromobilität von der Bundesregierung gefördert (übriges nur, wenn das Fahrzeug 4 Räder hat ... ich bin mein eigener Fördergeber) und Zulassungsstellen und Versicherungen sind immer noch ganz erstaunt, wenn tatsächlich jemand ein elektrisch angetriebenes Fahrezug zulassen will. Träge Systeme ...

    Heute war das Wetter gut und ich konnte wenigstens eine kleine Proberunde drehen.
    Schöööön!
    Schnell!!
    LEISE !!!!
    Lange bin ich nicht mehr auf einem motorisierten Zweirad gefahren und muss mich wieder etwas eingewöhnen aber das kriege ich hin.



    In diesem Sinne ... ein ruhiges Weihnachtsfest
    und ein elektrisch mobiles Jahr 2017.

    Brigitte 21.12.2016, 17.27 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

    etwas Urlaub

    Einen kleinen Urlaubsbericht will ich doch noch schreiben, auch wenn ich nicht soo viel erlebt und eigentlich nichts fotografiert habe. Meine Kamera lag zu Hause auf dem Schreibtisch und ich lag die meiste Zeit in der Ferienwohnung auf dem Sofa und fieberte und hustete vor mich hin. In den ersten paar Tagen waren wir ein paar mal wandern und ich habe 5 oder 6 Handyfotos gemacht.

    Wir haben 2 Wochen im Tiroler Lechtal verbracht, was ich sehr mag.
    Nicht nur, weil mein erklärter Lieblingswollladen dort ist, sondern auch, weil ich die Landschaft mag, die wunderbaren Farben des Lech, der mal milchig grün, mal wunderbar türkis daherfließt.
    An einem der ersten Tag wollten meine Tochter und ich die recht neue Hängebrücke überqueren, die das Tal zwischen der Burgruine Ehrenberg und der Ruine Fort Claudia überspannt. Es ist die weltlängste Hängebrücke im tibetischen Stil ... bei diesen Superlativen muss ich immer ein bisschen in mich hineinschmunzeln. Wenn es schon nicht die längste Hängebrücke der Welt ist, dann setzt man den tibetischen Stil davor und schwupps ... schon reicht für einen Eintrag ins Guiness Buch. Marketing ist alles. Sehen wert ist die Brücke trotzdem und wer sich traut und bereit ist 8 € für das Vergnügen auszugeben, der sollte sie auch überqueren. Zurück ist dann umsonst ;-)

    Hier sehr ihr meine Tiochter und mich nach der Mutprobe ;-)
    Die Hängebrücke ist am Bildrand links oben zu sehen.
    Sie ist 406 m lang und 115 m hoch.
    Der Boden ist aus Gittern und man kann durchsehen ... gewöhnungsbedürftig.


    Dem manchmal schlechten Wetter und meiner schlimmen Bronchitis geschuldet haben wir auch so ganz normales Touristenprogramm gemacht. Meine Tochter wollte unbedingt die Königsschlösser besuchen und so sind wir nach Neuschwanstein gefahren, haben aber auf die Teilnahme an einer Führung verzichtet. Wir sind einfach so zum Schloss gegangen, haben von außen ein bißchen geguckt und sind dann wieder weiter gefahren nach Linderhof. Ich mag dieses kleine, verkitschte Schloss mit seinem schönen Park und der ziemlich albernen Wagner-Grotte. Als die Dame in der Grotte erzählte, dass der König sich in das Boot setzte und dort alleine den Klängen von Wagner lauschte, entfuhr meiner Tochter ein leises "Och herm!" (Aachener Ausdruck des Bedauerns)
    Vor vielen Jahren war ich schon mal in der Grotte und da hat der Museumsguide erzählt, dass sich schon bei der ersten Aufführung herausstellte, das die Akustik (grotten)schlecht sei. Armer König! Allein in einer künstlichen Grotte mit schlimmer Akustik ... bedauernswert.


    Einen weiteren Schlechtwettertag nutze ich für einen Egoshoppingtrip nach Murnau.
    Wolle!
    In Murnau gibt es den herrlichen Wollladen Strickpunkt und jedem, den es mal in diese Gegend verschlägt, empfehle ich einen Besuch dort. Nicht nur der Wollladen lohnt einen Besuch, Murnau ist eine schöne, kleine Stadt in schöner Umgebung.
    Ich habe Wolle gekauft, bin gut und ausführlich beraten worden und bekam die Wolle in einen Strickpunkt Projektbeutel gepackt.
    Dann bin ich noch etwas herumspaziert, habe mir ein Buch gekauft und Kaffee getrunken, bevor ich mich auf den Rückweg zur Familie gemacht habe. So ein Tag ohne Anhang ist auch ganz schön.


    Am Abend habe ich sofort angefangen, die Wolle zu verstricken.
     

    Vielleicht erinnert die ein oder andere von euch sich noch an diese Pomatomus Socken von CookieA. Im Tuch wird das gleiche Muster gearbeitet, wegen der Rückreihen auch viele links verschränkte Maschen. Das hält ziemlich auf, sieht aber schön aus.

    Wir haben noch einige schöne Ausflüge gemacht aber leider lag die Kamera ja zu Hause. Wenn ich wieder in Urlaub fahre, nehme ich sie auf jeden Fall mit ... man könnte ja meinen, dass ich nur der Wolle hinterher renne ;-))

    Brigitte 02.05.2016, 12.47 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

    Wochenrückblick

    Zum Wochenbeginn war ich mit meinem jüngsten Nachkommen in Bremen. Keine Vergnügungsreise, nein, es hatte andere Gründe aber wir haben das Notwendige mit dem Angenehmen verbunden und in unserer Freizeit die Hansestadt etwas erkundet.
    Die Stadtmusikanten, klar, die haben wir auch gesehen und dem Esel die Nase gestreichelt. Im Schnoor sind wir flaniert und haben ansonsten versucht, den Weihnachtsmarkt zu umgehen ... Weihnachtsmarkt wohin man geht. Ich mag das nicht so sehr. Würstchen essen und Glühwein trinken kann man auch ohne Jingle Bells und Handschuhe.
    Am Weserufer gab es einen Piratenmarkt. Das war wie Weihnachtsmark mit Augeklappe und Dreispitz ... naja, wer's mag.

    Während mein Nachkomme sich anderen Dingen widmen musste, bin ich alleine durch die Stadt geschlendert und fand, Zufall(!), die Bremer Baumwollbörse. Die Eingangshalle des Gebäudes kannte ich aus dem Internet. Als ich auf der Suche nach Baumwollsaat durch Netz gestöbert bin, kam ich auf den Online Shop der Baumwollbörse und auf der Seite gab es auch einen virtuellen Rundblick in der Eingangshalle zu sehen. Dadurch habe ich das wiedererkannt ... irgendwie seltsam.
    Soll ich oder soll ich nicht ... reingehen und nach Baumwollsaat fragen?
    Ich hab's einfach gemacht und ein Infopaket zu Baumwolle bekommen, das ein Tütchen Samenkörner enthält.
    Nun werde ich im kommenden Frühjahr versuchen, mein zur Zeit etwas desolates Gewächshaus zu reaktivieren und Baumwolle aussäen. Eine echte Herausforderung für meinen nur rudimentär ausgeprägten grünen Daumen.
    Aber, wer weiß, vielleicht klappt es ja und ich kann etwas Baumwolle ernten. Das wäre klasse!


    Im Anschluss an diese kleine Erlebnis bin ich in eine Buchhandlung gegangen und wollte mir ein Buch über die Hanse kaufen, denn darüber weiß ich wenig und finde es hoch interessant. Der Buchhändler war irritiert, hatte kein passendes Buch, wollte aber sofort eines in den Bestand aufnehmen. Für mich zu spät, da ich am Abend schon wieder Richtung Heimat unterwegs war.

    Danach habe ich bei einem Kaffee meine Stash to go App herausfinden lassen, wo in der Umgebung ein Wollgeschäft ist. Das mache ich immer, wenn ich irgendwo unterwegs bin. Ich suche gerne Läden aus, die etwas Besonderes im Angebot haben, abseits von Lana Grossa und Regia Sockenwolle, denn ich liebe diese wolligen Souvenirs. Die App wurde fündig, ein netter, kleiner Laden in Bremen Vegesack, den Bremer Wollkahn, der neben Lana Grossa auch Wolle von heimischen Schafen und Zuchtverbänden verkauft.

    Da habe ich dann auch meine Souvenirs gekauft.



    Nebenher ist eine Mütze fertig geworden. Ein Teststrick für eine Strickfreundin aus der Aachener Strickgruppe. Ein schnelles Projekt mit einem schönen, einfachen Hebemaschenmuster. Da ich noch genug Wolle übrig habe, werde ich vielleicht noch ein Paar passende Handschuhe dazu stricken.


    Modell
    Amsterdam von Marina Pitzer
    Material
    AscotvonLanaGrossa
    NS4,5mm

    Mein Westknits Doodler aus dem KAL ist auch fertig und trocknet gerade vor sich hin. Dazu wird es sicher noch einen eigenen Eintrag geben.

    Brigitte 28.11.2015, 18.00 | (0/0) Kommentare | PL

    nach dem Markt ...

    Es war wieder wunderbar!
    Der Herstmarkt ist vorbei und wir haben die Türen gegen 17 Uhr mit sehr guten Gefühlen geschlossen.
    Allesamt waren begeistert von der schönen Atmosphäre in Scheune und Hof, das Wetter war herrlich und die Besucher reichlich und freundlich.
    Das Konzept der Marktbetreiber geht auf. Wir haben je Handwerk nur einen Aussteller, so entsteht keine Konkurrenz, der Platz ist sehr begrenzt, was automatisch die Anzahl der Aussteller klein hält, der Ort ist perfekt und immer sehr gemütlich, wir verlassen uns fast ausschließlich auf Mund zu Mund Werbung und erreichen dadurch dennoch genug Interessierte. Es wird nicht so hemmungslos gefeilscht und niemand ist auf billigbillig aus.
    Das genau mag ich an diesem kleinen, feinen Markt und ich freue mich, dass ich wieder dabei war.
    So nehme ich auch gerne das kleine bisschen Strickstress in Kauf nehmen, das mich vorher immer ereilt.
    Immer habe ich das Gefühl, zu wenig Ware zu haben und stelle dann doch fest, dass es genau die richtige Menge war. Im Gespräch mit den anderen Teilnehmern konnte ich auch ganz gelassen feststellen, dass es nicht nur mir so geht. Ich kann mir gar nicht vorstellen, auf mehr als nur diesen einen Markt zu gehen. Dann würde mir wahrscheinlich der Spaß am Stricken vergegen.

    Aber so ist alles gut, ich habe viel verkauft und bin sehr zufrieden. Die Handschuhe waren auch in diesem Jahr wieder meine Verkaufsschlager und ich habe sogar Bestellungen mit nach Hause genommen.

    Wieder gibt es nur ein weniger als mäßiges Handyfoto von meinem Stand. Die Kamera zu vergessen scheint auch irgendwie zum Programm zu gehören.


    Jetzt nehme ich mir natürlich vor, übers Jahr immer wieder mal Handschuhe zu stricken und neue Modelle auszuprobieren, den ein oder anderen Schal zu stricken ... aber ob ich das durchhalte weiß ich wirklich nicht. Wahrscheinlich schiebe ich das doch immer weiter vor mir her weil ich ja schließlich noch soooo viel Zeit habe und kurz vorher gibt es dann wieder das kleine bisschen Strickstress und Handschuhwochen bei Allerlei Strickerei :-)
    Denn nach dem Markt ist vor dem Markt.

    Brigitte 05.10.2015, 08.42 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

    Schnäppchenjäger - Nein Danke!

    Ich habe heute die Kommentarfunktion für einige meiner Posts ausgeschalte weil ich keine Lust mehr auf Kommentare haben, die nichts anderes wollen, als eine kostenlose Anleitung.

    Kommentare wie: Dein Dingens ist so schön. Schickst du mir die Anleitung auf deutsch? häufen sich in einem Maße, dass es mich richtig ärgert.

    Ich freue mich, wenn meinen LeserInnen das gefällt, was ich stricke und jeder Kommentar ist willkommen. Ich beantworte gerne Fragen zu Anleitungen und helfe bei Verständnisproblemen aber ich bin kein Copyshop für kostenpflichtige Anleitungen.

    Ich gebe fast immer die Quelle zur Anleitung an, meist mit dem Link zum Shop oder Download, und wenn es sich dabei um ein Heft handelt, dass im Handel vergriffen ist, kann ich leider auch nicht helfen. Würde ich auf jede Anfrage mit dem Suchen, Kopieren und Verschicken von Anleitungen reagieren, könnte ich eine 450 € Kraft einstellen, die das für mich erledigt.

    Sorry Leute, das geht einfach zu weit und irgendwie verdirbt es mir zur Zeit die Freude am Bloggen.

    Brigitte 12.09.2015, 13.09 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL

    Überlegung

    Ich frage mich gerade, ob Grexit wohl zum Unwort des Jahres 2015 wird?!

    Brigitte 12.07.2015, 19.31 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

    Nordsee

    Ich war wieder an der Nordsee... ich liebe die Nordsee, vor allem die Küste Schleswig-Holsteins mit ihren Halligen und Inseln, ausgedehnten Kögen, schönen Städten und dem immer wehenden Wind.


    Dieses mal haben mein Mann und ich nur den Hund mitgenommen und waren außerhalb der Schulferien unterwegs. Nach all den Jahren, in denen wir an Ferienzeiten gebunden waren, war das eine ganz neue Urlaubserfahrung. Es war vergleichsweise leer, wenig touristisch, sehr angenehm.

    In diesem Jahr wollte ich unbedingt nach Helgoland. Auf Helgoland war ich noch nie und wenigstens einmal muss ich da gewesen sein.
    Unsere zunächst gebuchte Überfahrt wurde wegen Sturm abgesagt, sodass wir am nächsten Tag übersetzen mussten. Für meine Begriffe gab es immer noch genug Wind und es hat mächtig geschauklet ... und ich hatte mächtig zu kämpfen, denn ich bin nicht seefest. Aber sobald ich an Land war, Helgoland ist recht wenig aber sehr beeindruckendes Land, ging es mir wieder gut und die Rückfahrt war viel ruhiger.


    Bei solchen Anblicken, die mir die erdgeschichtlichen Dimensionen anschaulich machen, werde ich immer ganz ehrfürchtig.
    Selbstverständlich hatte ich meine, eigens für diesen Ausflug gestrickten, Socken an und präsentiere sie hier vor DER Landmarke des Nordens.



    Auf Helgoland waren wir noch einmal mehr froh über die Nebensaison, denn die Vorstellung, in der Hauptsaison als Tagsausflügler auf die Insel zu kommen, ist für mich alles andere als verlockend.
    Ein Spaziergang vorbei an den kleinen, bunten Hummerbuden hat mich für die strapaziöse Überfahrt belohnt.


    Wir haben noch ein paar andere nordische Landmarken besucht, von denen der Westerhever Leuchtturm für mich die schönste war. Der idealtypische Leuchtturm auf einer Warft im Watt, da kriege ich so romantische Vorstelklungen vom Leben am Meer, in einem der beiden Häuser ... was ich wahrscheinlich nur bis zur ersten Sturmflut aushalten würde, ich Landei.



    Vor dem Deich fand ich, was ich immer im Urlaub finde. Wolle!
    Klar, das ist in Schleswig-Holstein nicht besonders schwer, gibt es doch Schafe, Schafe und Schafe aber an einer Stelle, an der ich alles vermutet hätte, nur keine Marktbude mit Wolle, hat ich das schon sehr überrascht und mein Mann war recht belustigt über meine Freude. Ich habe ein wenig mit der Dame gequasselt und ihr dann auch drei Stränge ungefärbter Wolle abgekauft. Souvenirs!


    In Tönning fand ich auch ein Wollgeschäft. Zugegeben, das fand ich nach aktiver Suche über Stash2go, der Ravelry App, bei der man sich praktischerweise die Wollgeschäfte in seiner Umgebung anzeigen lassen kann. Wenn ihr mal Urlaub an der Nordsee macht und in der Nähe von Tönning seid, dann empfehle ich euch einen Besuch im Eiderstedter Garnkontor. Ich war begeistert und habe auch von dort eine Tüte voller Souvenirs mitgebracht und musste das Versprechen abgeben, wiederzukommen und das fertige Strickstück zu zeigen. Das halte ich doch gerne!


    Die letzte Landmarke besuchten wir auf der Rückfahrt, für die wir uns viel Zeit gelassen haben.


    Auf dem platten Land kann man den Turm von Wacken schon recht früh sehen. Wir waren einfach nur neugierig und wollten einmal das Dorf sehen, das jedes Jahr im August zum Mekka von 75.000 Metalheads wird. Abgesehen von dem Turm ist es einfach nur ein Dorf.
    Ich erinnere mich an ein vergleichsweise kleines Festival, dass vor fast 30 Jahren in unserem Dorf stattfand. Mehrere Jahre hintereinander wurde an 3 aufeinanderfolgenden Tagen eine Freizeitanlage zur Konzertwiese, es wurde gezeltet und gefeiert ... bis sich die Anwohner beschwert haben, die Naturschützer sich für verstörte Enten einsetzten ... angesichts des Erfolgs des W:O:A eine verpasste Chance :-))

    Ich war nur ein paar Tage an der Nordsee aber die waren sehr schön und erholsam.
    Morgen geht der Alltag wieder los und ich freue mich auf den nächsten Urlaub in Schleswig-Holstein.

    Brigitte 18.05.2015, 10.55 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

    Was ist eigentlich los bei Allerlei Strickerei ... oder ... Warum ist eigentlich nix los?

    Diese Frage stelle ich mir selbst :-)

    Irgendwie schleppt meine Strickerei sich sehr hin in den letzten Monaten.
    Die beiden, mit viel Enthusiasmus begonnenen, Januar Projekte sind immer noch nicht fertig und  dabei liegen schon mehrere Das-will-ich-unbedingt-haben Dinge bereit. Zwei Pullover und eine Jacke, für die ich auch die Wolle schon ausgesucht und bereitgelegt habe.
    Außerdem liegt da noch die Strickpackung für dieses herrliche Tuch schon mehr als ein Jahr.

    Stattdessen lasse ich die Arme hängen und die Stricknadeln liegen, trinke Tee und lese. Die Aussicht auf die schönen, neuen Projekte sind keine ausreichende Motivation für die Fertigstellung der aktuellen Kandidaten.

    Seit Wochen schon beantworte ich nur die Dienstagsfrage, damit überhaupt ein Eintrag in mein Blog gemacht wird, und auch das wird immer einsilbiger. Allein meine Ravelry Queue wird weiter befüllt und ich frage mich, wann ich das alles stricken will ... und ob überhaupt.

    Klar, solche Flautephasen hatte ich schon öfter und sie gehen auch wieder vorbei aber manchmal habe ich das Gefühl, alles schon mal gestrickt zu haben, keinen neuen Impuls zu finden ... mich mit meiner Wolle zu langweilen.
    Unfassbar ... auch und gerade angesichts meines unüberschaubaren Wollberges ;-)

    Die grüne Tunika ist trotz Flaute gewachsen ... und das, obwohl ich immer nur ein paar Reihen pro Tag  und an vielen Tagen auch gar nicht stricke ... tagelang nicht!
    Aber diese Stück überzeugt mich noch nicht so ganz. Zwar hat eine erste Anprobe ergeben, das es durchaus passt aber dieser Faltenwurf am Vorderteil ... tststs ... ob sich das noch gibt?!


    Vielleicht sollte ich ganz in Ruhe und peu à peu dieses Faltenmonster fertig stricken und abwarten.
    Vielleicht werde ich dann meine Strickleidenschaft wiederfinden.
    Vielleicht werde ich aber auch meinen Wollvorrat verkaufen .... neee, eher nicht! Obwohl ... ich hätte dann gaaanz viel Platz für neue Wolle :-))

    Brigitte 19.02.2015, 08.08 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL