Allerlei Strickerei
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BrigitteR


Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Dies und Das

etwas Urlaub

Einen kleinen Urlaubsbericht will ich doch noch schreiben, auch wenn ich nicht soo viel erlebt und eigentlich nichts fotografiert habe. Meine Kamera lag zu Hause auf dem Schreibtisch und ich lag die meiste Zeit in der Ferienwohnung auf dem Sofa und fieberte und hustete vor mich hin. In den ersten paar Tagen waren wir ein paar mal wandern und ich habe 5 oder 6 Handyfotos gemacht.

Wir haben 2 Wochen im Tiroler Lechtal verbracht, was ich sehr mag.
Nicht nur, weil mein erklärter Lieblingswollladen dort ist, sondern auch, weil ich die Landschaft mag, die wunderbaren Farben des Lech, der mal milchig grün, mal wunderbar türkis daherfließt.
An einem der ersten Tag wollten meine Tochter und ich die recht neue Hängebrücke überqueren, die das Tal zwischen der Burgruine Ehrenberg und der Ruine Fort Claudia überspannt. Es ist die weltlängste Hängebrücke im tibetischen Stil ... bei diesen Superlativen muss ich immer ein bisschen in mich hineinschmunzeln. Wenn es schon nicht die längste Hängebrücke der Welt ist, dann setzt man den tibetischen Stil davor und schwupps ... schon reicht für einen Eintrag ins Guiness Buch. Marketing ist alles. Sehen wert ist die Brücke trotzdem und wer sich traut und bereit ist 8 € für das Vergnügen auszugeben, der sollte sie auch überqueren. Zurück ist dann umsonst ;-)

Hier sehr ihr meine Tiochter und mich nach der Mutprobe ;-)
Die Hängebrücke ist am Bildrand links oben zu sehen.
Sie ist 406 m lang und 115 m hoch.
Der Boden ist aus Gittern und man kann durchsehen ... gewöhnungsbedürftig.


Dem manchmal schlechten Wetter und meiner schlimmen Bronchitis geschuldet haben wir auch so ganz normales Touristenprogramm gemacht. Meine Tochter wollte unbedingt die Königsschlösser besuchen und so sind wir nach Neuschwanstein gefahren, haben aber auf die Teilnahme an einer Führung verzichtet. Wir sind einfach so zum Schloss gegangen, haben von außen ein bißchen geguckt und sind dann wieder weiter gefahren nach Linderhof. Ich mag dieses kleine, verkitschte Schloss mit seinem schönen Park und der ziemlich albernen Wagner-Grotte. Als die Dame in der Grotte erzählte, dass der König sich in das Boot setzte und dort alleine den Klängen von Wagner lauschte, entfuhr meiner Tochter ein leises "Och herm!" (Aachener Ausdruck des Bedauerns)
Vor vielen Jahren war ich schon mal in der Grotte und da hat der Museumsguide erzählt, dass sich schon bei der ersten Aufführung herausstellte, das die Akustik (grotten)schlecht sei. Armer König! Allein in einer künstlichen Grotte mit schlimmer Akustik ... bedauernswert.


Einen weiteren Schlechtwettertag nutze ich für einen Egoshoppingtrip nach Murnau.
Wolle!
In Murnau gibt es den herrlichen Wollladen Strickpunkt und jedem, den es mal in diese Gegend verschlägt, empfehle ich einen Besuch dort. Nicht nur der Wollladen lohnt einen Besuch, Murnau ist eine schöne, kleine Stadt in schöner Umgebung.
Ich habe Wolle gekauft, bin gut und ausführlich beraten worden und bekam die Wolle in einen Strickpunkt Projektbeutel gepackt.
Dann bin ich noch etwas herumspaziert, habe mir ein Buch gekauft und Kaffee getrunken, bevor ich mich auf den Rückweg zur Familie gemacht habe. So ein Tag ohne Anhang ist auch ganz schön.


Am Abend habe ich sofort angefangen, die Wolle zu verstricken.
 

Vielleicht erinnert die ein oder andere von euch sich noch an diese Pomatomus Socken von CookieA. Im Tuch wird das gleiche Muster gearbeitet, wegen der Rückreihen auch viele links verschränkte Maschen. Das hält ziemlich auf, sieht aber schön aus.

Wir haben noch einige schöne Ausflüge gemacht aber leider lag die Kamera ja zu Hause. Wenn ich wieder in Urlaub fahre, nehme ich sie auf jeden Fall mit ... man könnte ja meinen, dass ich nur der Wolle hinterher renne ;-))

Brigitte 02.05.2016, 12.47 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Wochenrückblick

Zum Wochenbeginn war ich mit meinem jüngsten Nachkommen in Bremen. Keine Vergnügungsreise, nein, es hatte andere Gründe aber wir haben das Notwendige mit dem Angenehmen verbunden und in unserer Freizeit die Hansestadt etwas erkundet.
Die Stadtmusikanten, klar, die haben wir auch gesehen und dem Esel die Nase gestreichelt. Im Schnoor sind wir flaniert und haben ansonsten versucht, den Weihnachtsmarkt zu umgehen ... Weihnachtsmarkt wohin man geht. Ich mag das nicht so sehr. Würstchen essen und Glühwein trinken kann man auch ohne Jingle Bells und Handschuhe.
Am Weserufer gab es einen Piratenmarkt. Das war wie Weihnachtsmark mit Augeklappe und Dreispitz ... naja, wer's mag.

Während mein Nachkomme sich anderen Dingen widmen musste, bin ich alleine durch die Stadt geschlendert und fand, Zufall(!), die Bremer Baumwollbörse. Die Eingangshalle des Gebäudes kannte ich aus dem Internet. Als ich auf der Suche nach Baumwollsaat durch Netz gestöbert bin, kam ich auf den Online Shop der Baumwollbörse und auf der Seite gab es auch einen virtuellen Rundblick in der Eingangshalle zu sehen. Dadurch habe ich das wiedererkannt ... irgendwie seltsam.
Soll ich oder soll ich nicht ... reingehen und nach Baumwollsaat fragen?
Ich hab's einfach gemacht und ein Infopaket zu Baumwolle bekommen, das ein Tütchen Samenkörner enthält.
Nun werde ich im kommenden Frühjahr versuchen, mein zur Zeit etwas desolates Gewächshaus zu reaktivieren und Baumwolle aussäen. Eine echte Herausforderung für meinen nur rudimentär ausgeprägten grünen Daumen.
Aber, wer weiß, vielleicht klappt es ja und ich kann etwas Baumwolle ernten. Das wäre klasse!


Im Anschluss an diese kleine Erlebnis bin ich in eine Buchhandlung gegangen und wollte mir ein Buch über die Hanse kaufen, denn darüber weiß ich wenig und finde es hoch interessant. Der Buchhändler war irritiert, hatte kein passendes Buch, wollte aber sofort eines in den Bestand aufnehmen. Für mich zu spät, da ich am Abend schon wieder Richtung Heimat unterwegs war.

Danach habe ich bei einem Kaffee meine Stash to go App herausfinden lassen, wo in der Umgebung ein Wollgeschäft ist. Das mache ich immer, wenn ich irgendwo unterwegs bin. Ich suche gerne Läden aus, die etwas Besonderes im Angebot haben, abseits von Lana Grossa und Regia Sockenwolle, denn ich liebe diese wolligen Souvenirs. Die App wurde fündig, ein netter, kleiner Laden in Bremen Vegesack, den Bremer Wollkahn, der neben Lana Grossa auch Wolle von heimischen Schafen und Zuchtverbänden verkauft.

Da habe ich dann auch meine Souvenirs gekauft.



Nebenher ist eine Mütze fertig geworden. Ein Teststrick für eine Strickfreundin aus der Aachener Strickgruppe. Ein schnelles Projekt mit einem schönen, einfachen Hebemaschenmuster. Da ich noch genug Wolle übrig habe, werde ich vielleicht noch ein Paar passende Handschuhe dazu stricken.


Modell
Amsterdam von Marina Pitzer
Material
AscotvonLanaGrossa
NS4,5mm

Mein Westknits Doodler aus dem KAL ist auch fertig und trocknet gerade vor sich hin. Dazu wird es sicher noch einen eigenen Eintrag geben.

Brigitte 28.11.2015, 18.00 | (0/0) Kommentare | PL

nach dem Markt ...

Es war wieder wunderbar!
Der Herstmarkt ist vorbei und wir haben die Türen gegen 17 Uhr mit sehr guten Gefühlen geschlossen.
Allesamt waren begeistert von der schönen Atmosphäre in Scheune und Hof, das Wetter war herrlich und die Besucher reichlich und freundlich.
Das Konzept der Marktbetreiber geht auf. Wir haben je Handwerk nur einen Aussteller, so entsteht keine Konkurrenz, der Platz ist sehr begrenzt, was automatisch die Anzahl der Aussteller klein hält, der Ort ist perfekt und immer sehr gemütlich, wir verlassen uns fast ausschließlich auf Mund zu Mund Werbung und erreichen dadurch dennoch genug Interessierte. Es wird nicht so hemmungslos gefeilscht und niemand ist auf billigbillig aus.
Das genau mag ich an diesem kleinen, feinen Markt und ich freue mich, dass ich wieder dabei war.
So nehme ich auch gerne das kleine bisschen Strickstress in Kauf nehmen, das mich vorher immer ereilt.
Immer habe ich das Gefühl, zu wenig Ware zu haben und stelle dann doch fest, dass es genau die richtige Menge war. Im Gespräch mit den anderen Teilnehmern konnte ich auch ganz gelassen feststellen, dass es nicht nur mir so geht. Ich kann mir gar nicht vorstellen, auf mehr als nur diesen einen Markt zu gehen. Dann würde mir wahrscheinlich der Spaß am Stricken vergegen.

Aber so ist alles gut, ich habe viel verkauft und bin sehr zufrieden. Die Handschuhe waren auch in diesem Jahr wieder meine Verkaufsschlager und ich habe sogar Bestellungen mit nach Hause genommen.

Wieder gibt es nur ein weniger als mäßiges Handyfoto von meinem Stand. Die Kamera zu vergessen scheint auch irgendwie zum Programm zu gehören.


Jetzt nehme ich mir natürlich vor, übers Jahr immer wieder mal Handschuhe zu stricken und neue Modelle auszuprobieren, den ein oder anderen Schal zu stricken ... aber ob ich das durchhalte weiß ich wirklich nicht. Wahrscheinlich schiebe ich das doch immer weiter vor mir her weil ich ja schließlich noch soooo viel Zeit habe und kurz vorher gibt es dann wieder das kleine bisschen Strickstress und Handschuhwochen bei Allerlei Strickerei :-)
Denn nach dem Markt ist vor dem Markt.

Brigitte 05.10.2015, 08.42 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Schnäppchenjäger - Nein Danke!

Ich habe heute die Kommentarfunktion für einige meiner Posts ausgeschalte weil ich keine Lust mehr auf Kommentare haben, die nichts anderes wollen, als eine kostenlose Anleitung.

Kommentare wie: Dein Dingens ist so schön. Schickst du mir die Anleitung auf deutsch? häufen sich in einem Maße, dass es mich richtig ärgert.

Ich freue mich, wenn meinen LeserInnen das gefällt, was ich stricke und jeder Kommentar ist willkommen. Ich beantworte gerne Fragen zu Anleitungen und helfe bei Verständnisproblemen aber ich bin kein Copyshop für kostenpflichtige Anleitungen.

Ich gebe fast immer die Quelle zur Anleitung an, meist mit dem Link zum Shop oder Download, und wenn es sich dabei um ein Heft handelt, dass im Handel vergriffen ist, kann ich leider auch nicht helfen. Würde ich auf jede Anfrage mit dem Suchen, Kopieren und Verschicken von Anleitungen reagieren, könnte ich eine 450 € Kraft einstellen, die das für mich erledigt.

Sorry Leute, das geht einfach zu weit und irgendwie verdirbt es mir zur Zeit die Freude am Bloggen.

Brigitte 12.09.2015, 13.09 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL

Überlegung

Ich frage mich gerade, ob Grexit wohl zum Unwort des Jahres 2015 wird?!

Brigitte 12.07.2015, 19.31 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Nordsee

Ich war wieder an der Nordsee... ich liebe die Nordsee, vor allem die Küste Schleswig-Holsteins mit ihren Halligen und Inseln, ausgedehnten Kögen, schönen Städten und dem immer wehenden Wind.


Dieses mal haben mein Mann und ich nur den Hund mitgenommen und waren außerhalb der Schulferien unterwegs. Nach all den Jahren, in denen wir an Ferienzeiten gebunden waren, war das eine ganz neue Urlaubserfahrung. Es war vergleichsweise leer, wenig touristisch, sehr angenehm.

In diesem Jahr wollte ich unbedingt nach Helgoland. Auf Helgoland war ich noch nie und wenigstens einmal muss ich da gewesen sein.
Unsere zunächst gebuchte Überfahrt wurde wegen Sturm abgesagt, sodass wir am nächsten Tag übersetzen mussten. Für meine Begriffe gab es immer noch genug Wind und es hat mächtig geschauklet ... und ich hatte mächtig zu kämpfen, denn ich bin nicht seefest. Aber sobald ich an Land war, Helgoland ist recht wenig aber sehr beeindruckendes Land, ging es mir wieder gut und die Rückfahrt war viel ruhiger.


Bei solchen Anblicken, die mir die erdgeschichtlichen Dimensionen anschaulich machen, werde ich immer ganz ehrfürchtig.
Selbstverständlich hatte ich meine, eigens für diesen Ausflug gestrickten, Socken an und präsentiere sie hier vor DER Landmarke des Nordens.



Auf Helgoland waren wir noch einmal mehr froh über die Nebensaison, denn die Vorstellung, in der Hauptsaison als Tagsausflügler auf die Insel zu kommen, ist für mich alles andere als verlockend.
Ein Spaziergang vorbei an den kleinen, bunten Hummerbuden hat mich für die strapaziöse Überfahrt belohnt.


Wir haben noch ein paar andere nordische Landmarken besucht, von denen der Westerhever Leuchtturm für mich die schönste war. Der idealtypische Leuchtturm auf einer Warft im Watt, da kriege ich so romantische Vorstelklungen vom Leben am Meer, in einem der beiden Häuser ... was ich wahrscheinlich nur bis zur ersten Sturmflut aushalten würde, ich Landei.



Vor dem Deich fand ich, was ich immer im Urlaub finde. Wolle!
Klar, das ist in Schleswig-Holstein nicht besonders schwer, gibt es doch Schafe, Schafe und Schafe aber an einer Stelle, an der ich alles vermutet hätte, nur keine Marktbude mit Wolle, hat ich das schon sehr überrascht und mein Mann war recht belustigt über meine Freude. Ich habe ein wenig mit der Dame gequasselt und ihr dann auch drei Stränge ungefärbter Wolle abgekauft. Souvenirs!


In Tönning fand ich auch ein Wollgeschäft. Zugegeben, das fand ich nach aktiver Suche über Stash2go, der Ravelry App, bei der man sich praktischerweise die Wollgeschäfte in seiner Umgebung anzeigen lassen kann. Wenn ihr mal Urlaub an der Nordsee macht und in der Nähe von Tönning seid, dann empfehle ich euch einen Besuch im Eiderstedter Garnkontor. Ich war begeistert und habe auch von dort eine Tüte voller Souvenirs mitgebracht und musste das Versprechen abgeben, wiederzukommen und das fertige Strickstück zu zeigen. Das halte ich doch gerne!


Die letzte Landmarke besuchten wir auf der Rückfahrt, für die wir uns viel Zeit gelassen haben.


Auf dem platten Land kann man den Turm von Wacken schon recht früh sehen. Wir waren einfach nur neugierig und wollten einmal das Dorf sehen, das jedes Jahr im August zum Mekka von 75.000 Metalheads wird. Abgesehen von dem Turm ist es einfach nur ein Dorf.
Ich erinnere mich an ein vergleichsweise kleines Festival, dass vor fast 30 Jahren in unserem Dorf stattfand. Mehrere Jahre hintereinander wurde an 3 aufeinanderfolgenden Tagen eine Freizeitanlage zur Konzertwiese, es wurde gezeltet und gefeiert ... bis sich die Anwohner beschwert haben, die Naturschützer sich für verstörte Enten einsetzten ... angesichts des Erfolgs des W:O:A eine verpasste Chance :-))

Ich war nur ein paar Tage an der Nordsee aber die waren sehr schön und erholsam.
Morgen geht der Alltag wieder los und ich freue mich auf den nächsten Urlaub in Schleswig-Holstein.

Brigitte 18.05.2015, 10.55 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Was ist eigentlich los bei Allerlei Strickerei ... oder ... Warum ist eigentlich nix los?

Diese Frage stelle ich mir selbst :-)

Irgendwie schleppt meine Strickerei sich sehr hin in den letzten Monaten.
Die beiden, mit viel Enthusiasmus begonnenen, Januar Projekte sind immer noch nicht fertig und  dabei liegen schon mehrere Das-will-ich-unbedingt-haben Dinge bereit. Zwei Pullover und eine Jacke, für die ich auch die Wolle schon ausgesucht und bereitgelegt habe.
Außerdem liegt da noch die Strickpackung für dieses herrliche Tuch schon mehr als ein Jahr.

Stattdessen lasse ich die Arme hängen und die Stricknadeln liegen, trinke Tee und lese. Die Aussicht auf die schönen, neuen Projekte sind keine ausreichende Motivation für die Fertigstellung der aktuellen Kandidaten.

Seit Wochen schon beantworte ich nur die Dienstagsfrage, damit überhaupt ein Eintrag in mein Blog gemacht wird, und auch das wird immer einsilbiger. Allein meine Ravelry Queue wird weiter befüllt und ich frage mich, wann ich das alles stricken will ... und ob überhaupt.

Klar, solche Flautephasen hatte ich schon öfter und sie gehen auch wieder vorbei aber manchmal habe ich das Gefühl, alles schon mal gestrickt zu haben, keinen neuen Impuls zu finden ... mich mit meiner Wolle zu langweilen.
Unfassbar ... auch und gerade angesichts meines unüberschaubaren Wollberges ;-)

Die grüne Tunika ist trotz Flaute gewachsen ... und das, obwohl ich immer nur ein paar Reihen pro Tag  und an vielen Tagen auch gar nicht stricke ... tagelang nicht!
Aber diese Stück überzeugt mich noch nicht so ganz. Zwar hat eine erste Anprobe ergeben, das es durchaus passt aber dieser Faltenwurf am Vorderteil ... tststs ... ob sich das noch gibt?!


Vielleicht sollte ich ganz in Ruhe und peu à peu dieses Faltenmonster fertig stricken und abwarten.
Vielleicht werde ich dann meine Strickleidenschaft wiederfinden.
Vielleicht werde ich aber auch meinen Wollvorrat verkaufen .... neee, eher nicht! Obwohl ... ich hätte dann gaaanz viel Platz für neue Wolle :-))

Brigitte 19.02.2015, 08.08 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

ich fühle mich ertappt


Das hat meine Schwester mir heute früh geschickt ... sie scheint mich zu kennen ;-)

Brigitte 29.01.2015, 09.28 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

strickfaul - blogfaul

Ihr habt sicher schon bemerkt, ich bin sehr blogmüde.
Ich stricke kaum, habe keine Lust mich mitzuteilen, lese selbst kaum in meinen Lieblingsblogs ... mitunter kommt das halt vor.
Sicher liegt das an meiner neuen Arbeit, die mir sehr viel Spaß macht und bei der ich ganz neue Seiten an mir entdecken kann.
Sicher liegt es auch daran, dass wir zwei Wochen frei hatten und daher auch viel unterwegs waren.
Und genauso sicher werde ich bald wieder mehr stricken und darüber schreiben und Bilder zeigen, denn eines tue ich weiterhin ... Ravelry durchstöbern und neue Projektideen sammeln.

Bis dahin zeige ich euch ein paar Bilder.
Auf einem unserer Ausflüge waren wir, mal wieder, in Remagen im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
Neben der Dauerausstellung gibt es immer wieder Wechselausstellungen, die mich begeistern. Im vergangenen Jahr waren es die herrlichen Skulpturen von Tara Donovan und in diesem Jahr, noch bis März zu bestaunen, die raumgreifenden textilen Installationen von Ernesto Neto.
Wunderbar!
Ich hätte den ganzen Tag dort verbringen können.
Kunst zum Anfassen, zum Reingehen, Draufsetzen, Hinlegen ... ich liebe sowas!
Der Künstler hat in seine Installationen Säckchen mit Gewürzen eingearbeitet, die zum Teil statische Funktion haben und die großen, Zelt ähnlichen Gebilde in Form halten. Dadurch riecht es im Ausstellungsraum, je nachdem, wo man sich gerade befindet, nach Nelken, Curry oder Lavendel. Die aus Stoff gebauten Räume dämpfen die Akustik, auch das liebe ich.

Hier ein paar Eindrücke - fahrt hin, wenn ihr könnt. Ich werde es vielleicht auch nochmal tun.
















Brigitte 26.01.2015, 11.18 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

2014 - ein kleiner Rückblick

Schon wieder ist ein Jahr vorbei und schon wieder gibt es einen kleinen Jahresrückblick.

Auch das Jahr 2014 war im Haus Allerlei Strickerei wieder recht ereignisreich.
Es ist in großen Schritten vorwärts gegangen.
Wir haben nun endültig kein Schulkind mehr, was ich als große Erleichterung empfinde. Die Schulzeit unserer Kinder war für mich deutlich aufreibender als meine eigene. Unser jüngster Nachkomme hat im Herbst ein Studium begonnen und ist sehr erwachsen geworden.
Ich genieße die groß gewordenen Kinder sehr ... und das Weniger an Haushalt, was mit dem Auszug der Großen verbunden ist auch :-)
Ich vermelde: Brutpflege beinahe abgeschlossen!

Das Beste in diesem Jahr war für mich sicher der Jobwechsel.
Meine neue Arbeitsstelle hat zwar thematisch kaum was mit meiner Ausbildung zu tun ... aber egal! Sie macht mir Spaß, ich fühle mich wohl und weiß, dass der Wechsel die beste Entscheidung seit langem war.
Was will ich mehr.

Es haben sich noch viele Dinge, kleine und große, ereignet. Wir sind zufrienden, gesund und munter ... uns geht's gut!

Und was gibt's zum wolligen Hobby zu sagen?

In diesem Jahr bin ich einer Ravelry Gruppe in meiner Nähe beigetreten und nehme recht regelmäßig an Stricktreffen teil. Ich gestehe, dass es mich einige Überwindung gekostet hat (meine kleine Sozialphobie lässt grüßen) aber ich stelle fest, dass mir die Treffen Spaß machen.

Einige wollige Events gab es auch in diesem Jahr wieder.
Im Juni bin ich zum Wollmarkt nach Euskirchen gefahren. Dort war ich zuletzt vor 9 Jahren. Der Markt hat mir gut gefallen und ich habe mir das erste Juni-Wochenende schon im Kalender 2015 eingetragen.

Im Sommer bin ich zusammen mit ein paar Frauen aus der Strickgruppe nach Köln zum Wollfestival gefahren. Das war sicher das letzte Mal, dass ich dorthin gefahren bin. Ok, wir hatten einen lustigen Nachmittag aber den hätten wir auch in unserer Stricktreff-Kneipe gehabt. Hamburg war mir zu weit und ich bin mir nicht sicher, ob mir das besser gefallen hätte.
Es liegt sicher an mir und nicht an den Organisatoren, dass solche Treffen in mir kein Wohlgefühl auslösen.

Ein paar Wochen später hat in Langenfeld wieder Das Bunte Schaf auf dem Kürbis- und Wollmarkt im Treibhaus stattgefunden. Eine unvergleichliche Atmosphäre. Weniger Menschen, nicht der Riesenhype im Vorfeld und freier Eintritt. Wenn der Termin für 2015 veröffentlicht wird, werde ich den auf jeden Fall auch in meinem Kalender vermerken.

Ich habe wieder, wie schon im Jahr 2013 an einem kleinen Handwerkermarkt teilgenommen und war sehr zufrieden mit dem Verkauf. Sollte der Markt im nächsten Jahr noch einmal stattfinden, werde ich auf jeden Fall wieder dabei sein.

Ich stricke immer noch, wenn auch immer weniger ... oder empfinde ich das nur so?
Tatsächlich habe ich in diesem Jahr knapp 7 kg Wolle verstrickt. Weniger als im vergangenen Jahr. Ich habe kaum Lust, mir Oberteile zu stricken, was sicher den geringen Verbrauch erklärt. Meine Schränke quillen über ... Zeit zum Platz schaffen .... ich muss aussortieren!
Hauptsächlich habe ich Accessoires gestrickt. Schals, Mützen, Cowls, vor allem Handschuhe, wenig Socken und nur 3 Oberteile für mich.



Nur 9 Paar Socken im Jahr 2014 und nicht ein einziges Paar für mich  ... das ist seit dem Bestehen von Allerlei Strickerei bisheriger Tieftstwert ;-)
Das 10te Paar ist auf den Nadeln aber daraus wird bis Mitternacht nun nix mehr.



Einen Neuzugang gab es in diesem Jahr. Ich habe mir ein neues Spinnrad und eine Kardiermaschine gekauft und in diesem Jahr deutlich mehr gesponnen als in den Jahren zuvor. Zum ersten Mal habe ich Wolle gefäbt und Spaß daran gefunden. Vielleicht werde ich mir ein kleines Farbsortiment zulegen und ein wenig mit Wolle und Farbe spielen. Der alte Einkochkessel steht schon im Keller bereit.
Der ArtYArn Workshop, den ich Anfang Dezember besucht habe, war sehr inspirierend und meine regelmäßige Teilnahme an unserem kleinen Spinntreffen trägt sicher auch zu dieser wiedererwachten Lust am Spinnen bei.


Im März 2014 ist Allerlei Strickerei 10 Jahre geworden.
WOW! Ich hätte nicht gedacht, dass ich so lange durchhalte.
Das verdanke ich vor allem meinen LeserInnen, die seit Jahren für ungebrochen gute Statistikdaten sorgen :-)
Danke. Ihr seid das Salz in meiner Internetsuppe ;-))

Weiter geht's im Jahr 2015, wie immer OHNE gute Vorsätze.

Ich wünsche euch allen einen schönen Jahreswechsel, Glück und Gesundheit für das neue Jahr und so viel gute Vorsätze, wie ihr verkraften könnt.

... und immer genug Wolle für das nächste Projekt, is doch klar!

Brigitte 31.12.2014, 18.00 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL