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BrigitteR


Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Dies und Das

10 Jahre Allerlei Strickerei

Gestern ist mein Blog 10 Jahre geworden.


Ich hätte, als ich mit dem Bloggen begann, nie gedacht, dass ich das so lange machen würde. Das es so ist, liegt vor allem an meinen Lesern, also an euch und dafür danke ich euch wirklich von Herzen.

Ich will euch gar nicht mit Daten über verarbeitete oder gesammelte Wolle langweilen und ich weiß auch wirklich nicht, wie viel es tatsächlich ist, da ich in den ersten Jahren dazu keinerlei Notizen geführt habe.
Aber als ich heute in der Fotogalerie nachgeschaut habe, wie viele Sockenpaare ich in den letzten 10 Jahren gestrickt habe, war ich selbst überrascht. Es waren 417 Paar ... also 834 Socken. darunter auch mein erstes Strickprojekt, das ich nach einer englischen Anleitung gestrickt habe.
Von Pullovern, Jacken, Schals, Mützen und Handschuhen will ich gar nicht reden.

Ohne das Internet hätte ich wahrscheinlich nicht angefangen, nach englischen Anleitungen zu stricken und sicher wäre auch meine Strickbibliothek nicht so groß. Dadurch habe ich viel gelernt und meinen Strickhorizont erweitert ;-)

Schön sind auch die Kontakte, die sich aus der Bloggerei ergeben haben, virtuelle wie reale. Es war und ist immer wieder spannend, die Menschen hinter den Blogs oder den Ravelry Accounts kennenzulernen.

Ich trinke jetzt noch eine Tasse Tee, proste meinen Lesern zu, danke euch für Lob und Kritik, für Fragen und Hilfe, für Anteilnahme und Humor und freue mich auf die nächsten (10?) Jahre Allerlei Strickerei mit euch allen ... Wolle hab ich jedenfalls genug für weitere Jahre :-)

Und Danke natürlich auch an Bea und ihr Team von Blue Lion Webdesign für die Software und den Support.

Brigitte 30.03.2014, 00.13 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL

off topic - Die Sache mit dem Fleisch

Ist es nur eine Phase, ein Aufspringen auf einen gerade in Fahrt geratenen Zug oder das späte Reifen einer Erkenntnis, die Umsetzung lange empfundenen Missbehagens oder einfach nur Geschmacksache?
Was auch immer es ist, es beginnt zu wirken - bei mir.
Denn seit einiger Zeit vergeht mir der Appetit auf Fleisch zunehmend.

Die sich häufenden, sogenannten Lebensmittelskandale, die eigentlich keine sind, sondern viel mehr Resultate aus einem Skandal, der viel früher beginnt, tragen dazu bei, dass ich Gemüse, Salat und Co. den Vorzug gebe.
Ein Igitt-Gefühl hat sich in mir breit gemacht - ganz unabhängig von der Moraldiskussion, die dem Thema Fleischverzehr anhaftet.
Auf Wurstwaren verzichte ich schon länger, habe aber mit und mit festgestellt, dass ich auch kein Fleisch mehr essen mag.
Zwar will ich mich nicht als reinen Vegetarier bezeichen, weil ich diesem kategorischen Ausschluss skeptisch gegenüber stehe oder vielleicht meine eigene Konsequenz nicht überprüfen will und keine Lust habe, jedes Warenetikett zu lesen, dennoch esse ich fast ausschließlich vegetarisch.

Schon seit mehr als einem Jahr beziehe ich eine Gemüsekiste über einen Bio-Hof und bin auch meistens zufrieden mit dem Angebot. Klar, in der jetzigen Saison gibt es viel Kohl, nicht so meine Vorliebe, aber immer noch besser als Schweinegulasch aus dem Supermarkt und mit der Zeit lernt man leckere Varianten kennen ... wozu gibts denn das Internet, wenn nicht auch dazu, sich Rezepte zu beschaffen ... ein schier unerschöpflicher Fundus!

Gemüse gibt es bei mir in allen möglichen Varianten. Gedünstet, geschmort, gekocht, überbacken, gegrillt oder roh. Oft ohne die sogenannte  "Sättigungsbeilage" wie Reis, Kartoffeln, Nudeln und Co.

"Ja, was isst du denn überhaupt noch?" oder "Wirst du denn satt?" sind Fragen, die mir gelegentlich gestellt werden, wenn das Thema Essen/Ernährung ins Gespräch einfließt.

Sicher werde ich satt und ich finde, man sieht mir das auch an ;-)

Ich esse Tofu, Tempeh oder Seitan zum Gemüse, wenn mir nach der "Fleischersatzbeilage" ist und kann nicht verstehen, was mich jahrelang die Nase rümpfen ließ, wenn ich das Wort Tofu nur gehört habe.

Vor ein paar Tagen habe ich, zusammen mit meiner Tochter, zum ersten Mal Seitan selbst gemacht. (Dazu gibt es reichlich Anleitungen im Internet, auch als Video bei YouTube.) Daraus haben wir hinterher "Vegyros" gemacht. Natürlich schmeckt es anders als das Gyros vom Griechen aber es ist nicht angegammelt und Pferd ist auch garantiert nicht drin. Es war gut und wir werden weiter mit Rezepten aus selbst hergestelltem Seitan experimentieren.


Das ist zwar etwas aufwändig aber durchaus lohnend ... und außerdem viel preiswerter als Fleisch. Das der weitgehende Verzicht auf Fleisch den ökologischen Fußabdruck deutlich verkleinert und die persönliche CO2 Bilanz verbessert, ist ein Nebeneffekt, den ich persönlich zwar nicht spüre, der mir aber angenehm ist. Aus dem gleichen Grund vermeide ich es, zu fliegen oder  unnötige Kurzstrecken mit dem Auto zu fahren.

Ich will hiermit niemanden überzeugen, nein, das Missionarische liegt mir nicht, sondern nur von meinen eigenen Gedanken schreiben, die mich gerade sehr umtreiben.

... und jetzt stricke ich weiter ... Wolle vom Schaf ...  nicht vegan.

Brigitte 14.02.2014, 15.20 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

eine Knopffrage

In vielen Blogs und Forenbeiträgen kann man von selbstgemachten Knöpfen lesen. Bei den Verkaufsplattformen kann man sie, in unterschiedlichster Form und Farbe und aus verschiedenen Materialien, kaufen.

Knöpfe aus Fimo, Metall, Glas, Horn, gefilzte und gehäkelte, umnähte, umhäkelte oder umwebte Knopfskelette in allen möglichen Größen, Formen und Farben.
Bis auf einen mäßig gelungenen Versuch, Knöpfe herzustellen, habe ich meine bisher gekauft.
Nun lag im Materialschrank der Schule ein Horn, die Abwurfstange eines Rothirschen aus dem nahegelegenen Tierpark, das niemand mehr brauchte und das allen nur im Weg war. Kurze Frage meinersteits und klar Antwort der Chefin: "Nimm mit!"


Jetzt liegt es hier und mein Mann hatte sofort übelste Befürchtungen, ich würde die Rustikalisierung unseres Hauses vorantreiben. Zunächst ließ ich ihn auch in dem Glauben, ich würde eine neue Lampe für den Tisch oder einen Garderobenhaken daraus herstellen wollen ... sehr lustig wie er die Stirn in Falten wirft und mich ungläubig ansieht, zweifelnd, ob er mich nach all den Jahren wirlich kennt  ;-))
"Aber nein, ich hatte die Idee, Knöpfe herzustellen.", beschwichtigte ich ihn und die bevorsteheden Knopfproduktion und damit einhergehende Zerstörung des beunruhigenden Gegenstandes entspannte seine Gesichtszüge.

Wie aber macht man Knöpfe aus einem Horn?
Einfach in Scheibchen sägen und polieren?
Die Spitzen absägen und Löcher reinbohren um Knebelknöpfe daraus zu machen?
Ist das innen hohl oder gilt das nur für Kuhhörner.
Schwer ist es ja ... was muss so ein armes Tier alles auf dem Kopf herumschleppen um die Damen seiner Art zu beeindrucken :-)

Die Hornknöpfe, die ich bisher in der Hand hatte, sahen nicht so aus, als hätte jemand einfach so eine Geweihstange in Scheibchen geschnitten. Die sind nicht innen weiß und außen braun, sondern unten weiß und obendrauf braun ... hmmm ... gestanzt?

Hat jemand von euch schon Hornknöpfe hergestellt oder ist das eine so hohe Kunst, dass es nahezu vermessen ist, es einfach so ausprobieren zu wollen?

Außer dem diffusen Plan habe ich keinerlei Vorstellungen, wie ich es am besten angehen soll und bin froh um jede Anregung oder Hilfestellung.

Brigitte 08.02.2014, 11.34 | (7/3) Kommentare (RSS) | PL

die Nadel mit gespaltener Spitze

... wurde anstandslos umgetauscht und ist schon in Gebrauch :-)

Brigitte 29.01.2014, 21.55 | (0/0) Kommentare | PL

Augen auf beim Nadelkauf

Für mein neues Projekt brauche ich ein 6mm Nadelspiel und stellte beim Durchsuchen der Schublade fest, dass ich keins habe oder es verschenkt oder verliehen oder verkramt habe und nicht mehr weiß, an wen oder wohin.
Kurzum ... ich kann es nicht finden, bin aber ungeduldig und will anfangen.
Also fahre ich zum Woll- und Nadeldealer und kaufe ein 6mm Nadelspiel aus Holz in schickem Lila.
Zu Hause lege ich Wolle und Nadeln zurecht und fange voller Vorfreude aufs Stricken mit dem Maschenanschlag an ... bis ich die dritte Nadel des Spiels in die Hand nehme ....


... und feststellen muss, dass die Spitze gespalten ist.
Ich bin frustriert!

Noch nie habe ich Stricknadeln vor dem Kauf im Laden kontrolliert, ab jetzt werde ich es tun.
Ich hoffe nun, dass es keinen Ärger beim Umtausch gibt, denn "Strick- und Häkelnadeln sind vom Umtausch ausgeschlossen".
Morgen vor der Arbeit werde ich also erneut zum Woll- und Nadeldealer eilen und ein unbeschädigtes Nadelspiel verlangen ...

Brigitte 28.01.2014, 21.16 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

November - abseits der Dienstagsfragen

Tatsächlich kommen die Bewohner des Hauses Allerlei Strickerei in diesem November nur schlecht zur Ruhe, was bei mir dazu führt, dass ich gar keine Lust habe, mein Blog zu füllen - zum Glück gibt's die Dienstagsfragen ...
Mein Mann ist beruflich extrem angespannt und unser jüngster Sohn spannt uns alle bei der Berufsfindung ein, was im positiven wie negativen Sinne sehr aufregend sein kann. Da ertappe ich ich mich manchmal bei dem "früher war alles besser oder wenigstens einfacher" Gedanken und bin über mich selbst verwundert ... nein, es war natürlich nicht besser oder einfacher, bestenfalls anders und das auch nur, weil die Perspektive sich geändert hat.
Mahnung an mich selbst: Die selektive Wahrnehmung der Rückschau, die oft sehr beschönigend ist, sollte mir nicht die Sicht auf die aktuelle Situation vernebeln.
Ich arbeite dran ;-)

Der November fing damit an, dass unser Auto an der roten Ampel ausging und nie wieder ansprang. Ein Ereignis, so überflüssig wie der spichwörtliche Kropf. Das Thema Auto ist nichts, womit ich mich gerne beschäftige. Es wird gewartet und regelmäßig dem TÜV vorgestellt, es bekommt Öl, Benzin und die nötigen Reparaturen und soll ansonsten seinen Zweck erfüllen und uns trocken von A nach B bringen. Die Lebensdauer solcher Vehikel ist aber leider begrenzt und so muss man sich ab und an damit auseinandersetzen.
Kurz habe ich mit dem Gedanken gespielt, ganz auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen und auf die Anschaffung eines Autos zu verzichten aber da wir nicht in einer Großstadt leben und der ÖPNV nach 19 Uhr nur noch im Stundentakt oder auf Anruf funktioniert, stellt sich die Umsetzung eher schwierig dar und die Vernunft Bequemlichkeit hat gesiegt.


Die Farbe ist ein bißchen langweilig. Ich nenne es "Rentnergrau" und der Mann an meiner Seite sagt, das es zu uns passt, weil wir selbst bald "Silverager" sind. Was für ein Wort! Aber so ist das halt. Ein gebrauchtes Auto hat selten die Wunschfarbe und, ehrlich gesagt, im Grunde ist es mir schnuppe. Es bringt mich trocken von A nach B und hoffentlich dauert es noch lange, bis es an der roten Ampel aus- und nie wieder angeht.

Ein Geschäft ganz anderer Art und viel mehr in meinem Sinne als die Anschaffung eines Autos, war ein Tausch, den ich mit Bettina gemacht habe.
Wir haben uns auf dem Herbstmarkt kennengelernt und schon dort den Tausch ins Auge gefasst.
Ich habe von meinem Großvater einen handgefertigten Schuhputzhocker geerbt, der seit Jahren in Keller ein tristes Dasein führte, mit Schuhputzutensilien gefüllt war und nicht wirklich schön aussah. Mehrfach überlackiert und mit schmutzigem Innenleben, wartete er schon lange auf eine Frischzellenkur.
Bettina kann Möbel aufhübschen und ich kann stricken und so kam der Tauschhandel zustande.
Sie hat den Hocker restaurierte, nach meinen Wünschen in hellem und dunkelem Türkis lackiert und vorher sorgsam abgeschliffen (was wir uns bisher immer gespart hatten *hüstel*) und ich habe ihr dafür was gestrickt.


Der Hocker bekommt noch eine Auflage, gestrickt oder gehäkelt, und ab sofort steht er im Wohnzimmer bei den Spinnrädern.

Ein weiteres Ereignis abseits des Alltags bei Familie Allerlei Strickerei war meine Teilnahme an einem Workshop bei Wolle & Design.
Tücher stricken nach Christel Seyfarth.
Es hat mir gefallen und Spaß gemacht (und nebenbei wurde das neue Auto zum ersten Mal auf einer etwas längeren Strecke getestet).
Zwei Tage im herrlichen Laden von Frau Weddewer, umgeben von wunderbarer Wolle, die eine Flut von Ideen auslöst, gemeinsam mit anderen Strickerinnen ein Projekt verfolgend, das macht wirklich Spaß.
Man wird gut betreut und verpflegt. Für mich wie zwei Tage Urlaub mit Vollpension.
Neben der Erholung gab es auch Erkenntnisgewinn, weshalb ich schließlich an dem Workshop teilgenommen habe.
Das Fairisle Stricken ist mir nicht neu und doch bin ich, spätestens wenn es an den Steek geht, immer unsicher. Dass meine Steeks bisher gehalten haben, ist für mich reine Glücksache.
Am vergangene Wochenende habe ich den Steek an meinem Probetuch von Hand genäht, "Macht Christel auch so.", sagt Frau Weddewer, und schließlich will ich Tücher, oder wenigstens ein Tuch, stricken wie Christel Seyfarth ;-)
Es hat gut geklappt, ist ja auch nicht wirklich schwierig, UND es hat gehalten :-) Das Handnähen überzeutg mich viel mehr als meine olle Nähmaschine es je gekonnt hätte. Erkenntnisgewinn!
Das Vernähen der Ecken hätte ich ordentlicher machen sollen ... aber trotzdem: Bittesehr! Mein Mini-Seyfarth-Tuch!


Es ist tatsächlich etwas heller und was hier wie braun aussieht ist lila. Eine schöne Farbkombination und vielleicht eine Option für die Sitzauflage des Hockers ...

Vom kleinen Erfolg beflügelt habe ich tief ins Portemonnaie gegriffen und mir eine Strickpackung gekauft. "Mit 200 Stunden Strickzeit muss man rechnen.", sagt Frau Weddewer. Damit komme ich sicher nicht aus :-(
Ich freue mich aufs Stricken und bin gespannt, wann ich mich zum ersten Mal in  das fertige Tuch wickeln kann.
Meine Wahl ist auf ein Tuch in Blau- und Grüntönen gefallen, so ganz anders als meine sonst üblichen Farbvorlieben, aber das hat mir auf Anhieb gefallen und nachdem ich tatsächlich in der Nacht im Hotel von diesem Tuch geträumt habe (Wie verrückt kann man eigentlich sein?!), musste es genau das sein.



Am Tag nach dem Workshop fand ein Spinntreffen statt, das auch aus dem Herbstmarkt entstanden ist. Endlich habe ich nochmal mehr als nur ein paar Minuten gesponnen und dabei geschwätzt und gefachsimpelt.
Das war ganz anders als der Workshop an den Tagen zuvor aber sehr gemütlich und nett. Wir machen das wieder und ich freu mich drauf.
Da ich vor dem Treffen die Spulen des Joy leeren musste, ist ein Strang Fuchsschafwolle fertig geworden. Zur Zeit verspinne ich Shetlandwolle in blau-grau.



Zwischendurch, an den Novemberabenden zuhause, habe ich auch gestrickt. Ein Pullover, Idlewild von Julie Hoover aus BT Fall 13, ist gestern fertig geworden und trocknet gerade. Vielleicht gibt es morgen ein Foto.
Einen Auftrag und zwei Geschenke muss ich noch bis Weihnachten fertig stricken. Es ist immer was zu tun :-)

Vielleicht kommt mit neuen Strickprojekten auch die Bloglust wieder, falls nicht, halte ich mich weiterhin an die Dienstagsfragen und stricke ab übermorgen an den Dezemberabenden.

Brigitte 29.11.2013, 13.05 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL

Wochenendausflug

Am Wochenende haben wir viel unternommen und mein Highlight war der Kürbis- und Wollmarkt im Treibhaus in Langenfeld.

Ich habe schon einige Wollmärkte besucht aber einen mit so viel Charme habe ich noch nie gesehen. Klein und fein sind die passenden Adjektive um das zu beschreiben.
Einen herbstlichen Markt in einer Gärtnerei zu veranstalten, bunte Wolle in einem liebevoll eingerichteten Treibhaus mit vielen Kürbissen und ausgesucht schöner Dekoration zu kombinieren, ist eine wirklich gute Idee. Auf den Wegen zwischen den gut verteilt angeordneten Ausstellungsständen kam man an vielen schöne Kleinigkeiten vorbei. Immer wieder gab es bequeme, einladende Sitzgruppen und aus jeder Perspektive konnte man Neues entdecken.
Wirklich wunderschön!

Im nächsten Jahr bin ich bestimmt wieder dort.
Sogar die Männer in meiner Begleitung waren sehr angetan von der Veranstaltung und denen sagt meine Begeisterung für Wolliges sonst nicht so viel.

Leider habe ich nur zwei schnelle Handyfotos gemacht auf denen man vielleicht erahnen kann, wie schön es dort war.



Brigitte 16.09.2013, 08.36 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Wollfestival in Köln

Köln ist ja bekanntlich immer eine Reise wert und wenn dort ein Wollfestival stattfindet, dann erst recht.


Um eine meiner liebsten Großstädte zu besuchen, brauche ich eigentlich keinen besonderen Grund. Schön ist, wenn er mir trotzdem geliefert wird.
So machten Frau Sockhaus und ich uns am Samstag früh auf den Weg nach Köln. Glücklicherweise waren wir rechtzeitig da und standen weit vorne in der beachtlichen Warteschlange vor dem Eingang zum Kölner Wollfestival und 5. German Raveler Meeting.
Gleich nach dem Einlass begann der Run auf die Ausstellungsstände ... ich ruannte auch ... nein, ich ging gemessenen Schrittes.
Der Stand von Stitches mit den wunderbaren Isager Garnen und Büchern wirkte wie ein Magnet auf mich. Aber auch die anderen Stände hatten herrliche Auslagen.
Schwierige Entscheidungen standen uns bevor :-)
Wir haben sie mit bewältigt.


Es waren sehr viele Menschen dort und ich habe kaum ein bekanntes Gesicht gesehen. Das mag an der Menge und der Größe des Veranstaltungsortes gelegen haben, vielleicht auch an meiner Wahrnehmung.
Mir hat die Atmosphäre gut gefallen. Offen zum Rhein, mit Gelegenheit, die Fülle der Eindrücke bei einer Ruhepause im Strandkorb zu verarbeiten, bestes Wetter, gutes Catering ... sehr schön.
Ich habe viele Eindrücke, neue Termine, schöne Anregungen und eine Tüte voller Wolle mit nach Hause genommen. Nur gestrickt habe ich nicht :-)

Das nächste Treffen ist im September 2014 in Hamburg ... Hamburg gehört auch zu einer meiner liebsten Großstädte ... mal sehen ... eine Website gibt's schon.

Brigitte 18.08.2013, 15.24 | (0/0) Kommentare | PL

ein Wochenende in der großen Stadt

Wenn ich schon mal meine Kleinstadt verlasse und es mich nicht in die Einsamkeit zieht ... wer mich kennt weiß, dass ich sonst immer nur meine Ruhe will ... dann reise ich in die Großstadt. Am letzten langen Wochenende bin ich nach München gereist.
Eine Freundin besuchen, die man lange nicht gesehen hat und bei der es dann doch so ist, als ob man erst gestern am WG Tisch gesessen, billigen Rotwein getrunken und gelacht und geplaudert hätte, das ist schön. Da kann einem auch das wirklich unterirdisch schlechte Wetter die Laune nicht verderben.

Von Donnerstag bis Sonntag hatten wir viel zu erzählen und wir haben Sachen gemacht die wir schon früher gerne gemacht haben. Bummeln im Regen, Eis essen bei Schubeck(!) Traube-Muskat ... lecker, Klamotten anprobieren, Museum besuchen, im Brauhaus essen, sitzen, quatschen, lachen ... herrlich.
Am Freitag habe ich eine private Tour de la Laine durch München gemacht. Mit guten Tipps war ich von Angela versorgt und bei ravelry habe ich mir auch ein paar Adressen rausgesucht. Alle habe ich nicht abgegrast ... irgendwann war ich durchweicht und hatte keine Lust mehr, ein Geschäft zu betreten.

Fotos aus München gibt es nicht. Ich hatte die Kamera vergessen und das Geknipse mit dem Handy nervt mich.

Ich habe herrliche Wolle gekauft.
Die Strickeria hatte wunderbares Shilasdair Garn im Angebot ... da konnte ich nicht widerstehen. Eine Mischung aus Merino, Angora, Cashmere und Baby Camel - gefärbt mit Krapp (orange) und Rainfarn (gelb) - purer Luxus Die Farben sind tatsächlich viel natürlicher als auf dem Foto und waren an diesem trüben Tag so sonnig und warm, dass ich nicht anders konnte.




Ein paar Ecken weiter gab es den Wollkorb in der Türkenstraße, der mich mit Filigran verführt hat ... ein passendes Muster habe ich auch schon dazu ...


Danach wollte ich eigentlich nur noch ein weiteres Wollgeschäft besuchen, fand aber auf dem Weg einen Rödel Laden, in dem ich einem Regenguss entkommen konnte ... und die üblichen Sockenwollsouvenirs mitgenommen habe ... auch hier ist das Grün viel intensiver und passt zu meiner neuen Jacke, die ich einen Tag später in Erding gekauft habe ... jaja ... ein finanziell intensives Wochenende ;-))


Die letzte Station auf meiner Tour de la Laine war ein als Strickcafé  bezeichneter Laden, in dem ich mich eigentlich ein wenig ausruhen und trocknen wollte. Die Situation im Laden war aber so familiär, dass ich mich beinahe als Eindringling fühlte. Also habe ich auch hier ein paar Souvenirknäuel mitgenommen und meinen Kaffee lieber woanders getrunken.


Alles in allem war es ein wirklich schöner Tag ... abgesehen vom Wetter.
Am Abend hatten wir Kultur und Bier im Schlachthof.
Den nächsten Tag haben wir in Erding verbracht und ehrlich gesagt war ich gar nicht unglücklich darüber, dass der dortige Wollladen Betriebsferien hatte ;-))

Meinen nächsten Besuch in München werde ich anderen Dingen widmen und auch nur dann antreten, wenn definitiv Biergartenwetter ist.

Brigitte 04.06.2013, 20.05 | (0/0) Kommentare | PL

hach ... das Internet

... ist schon vorteilhaft :-)

Auch ich habe vom VCP Verlag eine "Zahlungserinnerung" über einen Rechungsteilbetrag einer bereits bezahlten Rechung für ein Verena Abo bekommen.
Inzwischen habe ich das Abo gekündigt, was übrigens reibungslos geklappt hat. Eigentlch verwunderlich :-)

Wenn ihr auch betroffen seid, könnt ihr HIER nachlesen, dass ihr nicht alleine dieses Problem habt. Auch Tichiro hat darüber schon geschrieben und vermutlich viele andere auch.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht und ob überhaupt noch was nachkommt.
Bezahlen werde ich erst mal nicht.

Brigitte 13.05.2013, 08.58 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL