Allerlei Strickerei
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3
Suchmaschine
Es wird in allen
Einträgen gesucht.
Allerlei Strickerei
2014
<<< Juli >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 010203040506
07080910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   
kleine Weblog Statistik
Einträge ges.: 2268
ø pro Tag: 0,6
Online seit dem: 29.03.2004
in Tagen: 3769

 






BrigitteR


Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Aran Afghan

DANKE

Ich bin platt :-)

So viel Lob für meine Decke, so viele liebe Kommentare.
Das freut mich sehr.

Alle, die schon angefangen haben, an der Decke zu stricken, kann ich nur ermutigen, weiter zu machen. Es ist zwar viel Arbeit aber ein einzelnes Patch ist tatsächlich in wenigen Stunden gestrickt und frau kann sich ja Zeit lassen.
Ich habe meist dann an der Decke gearbeitet, wenn zu ich zu nichts anderem Lust hatte. Sie hat mir immer ein Alibi geliefert, andere Strickstücke liegen zu lassen.

Allen, die das Buch haben, sich aber nicht entscheiden können, tatsächlich mit dem Stricken zu beginnen, kann ich sagen: es ist eine gute Arbeit für den Sommer. Die kleinen Patches kann man bei hohen Temperaturen ähnlich gut stricken wie Socken. Und da der Sommer jetzt da ist .... worauf wartet ihr?? :-)))

Da ich jetzt keine Alibidecke mehr habe, muss ich mir Gedanken machen, womit ich ab sofort meine UFOs begründe ... bis mir was passendes einfällt, stricke ich Socken :-)

Brigitte 12.06.2006, 12.29 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

Happy End

rest.jpg

Was bleibt, ist ein kleiner Rest Wolle, die traurigen Stücke des hilfreichen Fadens, der mit den Zopfrand gehalten hat während ich nähte, des Handwerkszeug und eine kleine Geschichte

Nun ist er also fertig.

2500 Gramm Wolle habe ich versponnen und verstrickt.

Der Afghan ist 140 cm x 170 cm groß.

Ich bin zwei Mal zur Wollfabrik nach MG gefahren, um Wolle zu kaufen, hatte eine konspirative Wollübergabe mit Inga, die mir ein Kilo ihres Fuchsschafkammzuges abgetreten hat, habe eine Bambusrundnadel zerbrochen und mir eine Zopfnadel gekauft (ich hatte bis dahin tatsächlich keine Zopfnadel).

Ich habe geschätzte

  • 35 Stunden gesponnen und gezwirnt
  • 140 Stunden gestrickt (incl. ribbeln und neu stricken)
  • 10 Stunden verhäkelt, Fäden vernäht und den Rand angenäht
  • viele Stunden gewartet, bis gewaschene Wolle und gespannte Patches getrocknet waren.

Nicht mitgerechnet sind die Fahrzeiten zu Huppertz und die Plauderzeiten bei der Wollübergabe.

Ich habe gestrickt und geribbelt, wieder gestrickt und wieder geribbelt, geplant, begonnen, verworfen, geribbelt, neu geplant und neu gestrickt. Mitunter eine echte Geduldsübung.

Diese Decke, zu der ich mich habe überreden lassen, begonnen als Knit-along und mit dem Ziel, einen gemeinschaftlich gestrickten Aran Afghan für einen guten Zweck zu verkaufen, hat mich einiges gelehrt.

Positives wie Negatives.

Positiv ist für mich, dass ich dieses große Projekt fertig gestellt habe. Ich habe viel gesponnen und mein kleines Spinnrad (Joy) dabei gut kennen gelernt.

Zopfmuster stricken war bis zu diesem Projekt für mich eher negativ besetzt und ich hatte die Befürchtung, dass es dabei bleiben würde und das Stricken mich eher quälen als freuen würde. Es kam anders und ein paar technische Tricks erleichtern mir das Zopfstricken so, dass ich es inzwischen richtig gerne mache.

Noppen stricke ich nach wie vor total ungern daran hat sich nichts geändert ;-)

Positiv ist auch - ich habe Muster gestrickt, die ich ohne den Afghan wohl niemals gestrickt hätte, da sie für Kleidungsstücke nicht taugen. Zu einer Decke dieser Art passen sie allerdings gut und sorgen für ein stimmiges Bild.

Positiv ist, dass ich immer wieder zu der Decke zurückgekehrt bin, obwohl sie oft mehrere Monate brach lag. In beinahe jedem Patch ist ein Fehler. Sie sind nicht alle gleich groß. Ich kann das gut als den "human touch" oder die sogenannte "individuelle Note" durchgehen lassen und bin zufrieden mit dem Endergebnis.

Negativ waren eher die Erfahrungen am Rande, als sich der Knitalong aus guten Gründen auflöste und ich mit ziemlich haarsträubenden Mails bedacht wurde. Im Zusammenhang mit der Auflösung der zum Knitalong gehörenden Mailingliste, wurde
von "Menschenexperimenten" gesprochen.
Wenn eine Mailingliste über mehrere Monate brach liegt und sich niemand mehr meldet, das Interesse nicht mehr zu bestehen scheint was spricht dagegen, sie nach rechtzeitiger Ankündigung zu schließen?
Genauso ist es geschehen.
Bei der Reaktion auf die Ankündigung und die darauf folgende Schließung fehlte mancher dann die Verhältnismäßigkeit und wieder einmal wurde schlechtes Benehmen mit Ehrlichkeit verwechselt.

That's life? Nein! That's virtual life!

Heute lach' ich darüber, vor ein paar Monaten hab' ich mich, zugegeben, schwarz geärgert.

Aber es sind auch die negativen Erfahrungen aus denen wir lernen und so habe ich gelernt, das Knit-alongs, Wichtelaktionen, etc. für mich nichts sind  -oder ich nichts für einen Knit-along, eine Wichtelaktion usw. -, dass das scheinbare Miteinander in virtuellen Grüppchen etwas ist, auf das ich gut verzichten kann und das es Menschen gibt, zu denen ich auch und gerade, virtuell Abstand halte, auch wenn ich sie nur als Bits und Bytes, als Bildschirmtext und Bildpunkte kenne.

Selbstverständlich gibt es auch viele nette Menschen, die ich übers Internet kennen gelernt habe, auch solche, zu denen ich Kontakt habe und pflege, einige Knitalongs, bei denen ich mitgemacht habe, die problemlos und freundlich abliefen, schöne Aktionen, wie z.B. das Zugsocking aber das hat nun wieder nichts mit dem Aran Afghan zu tun.

mein Fazit:
Knit-alone statt Knit-along und keine Teilnahme an Wichtelaktionen (so werde ich nicht entäuscht, niemand wird von mir entäuscht und ich umgehe gleichzeitig die Möglichkeit, vielleicht irgendwann als schwarzes Schaf an den virtuellen Pranger gestellt zu werden.)

Trotzdem bin ich froh, dass ich mich habe überreden lassen, dass ich durchgehalten habe, dass die Decke nun fertig vor mir liegt.

Ich werde sie nicht verschenken.


>> zoom <<

afghan_fertig2.jpg

Brigitte 09.06.2006, 16.27 | (50/0) Kommentare (RSS) | PL

auf der Zielgeraden

Nachdem der meterlange Zopf endlich fertig und provisorisch am Deckenrand befestigt war, musste ich in mich gehen und darüber nachdenken, wie ich das gute Stück denn nun abschließend fixiere.
Häkeln? Nein, das wird zu kompakt, selbst mit Kettmaschen.
Stricken? Wird auch zu dick und außerdem widerstrebt es mir, dieses schwere wollige Ding auf den Knien liegen zu haben, während ich hunderte von Maschen erst aufnehme und dann zusammenstricke.
Bleibt .. nähen. Das für den Zopf und die Patches verwendete Garn ist zu dick und sowieso ausgegangen. Eine kurze Überlegung, wollweiße Sockenwolle zu verwenden wurde gleich wieder verworfen.
Also ... doch noch mal ans Spinnrad.
Ich habe noch etwa 50 Gramm gesponnen und 2-fädig gezwirnt. Das sollte reichen.

Und jetzt nähe ich ... und nähe ... und nähe .... Meter um Meter ;-))

Brigitte 09.06.2006, 08.52 | (0/0) Kommentare | PL

das war gaaaanz knapp

Die Einfassung für den Afghan ist fertig.
Ungefähr ein Meter Garn ist übrig geblieben. Das reicht, um die Naht zu schließen.

borde4.jpg

Brigitte 08.06.2006, 07.50 | (7/1) Kommentare (RSS) | PL

Aran Afghan Borde - Teil 4

Noch 30 cm ... immer noch das gleiche Knäuel .. es bleibt spannend!

Brigitte 07.06.2006, 07.39 | (0/0) Kommentare | PL

Aran Afghan Borde - Teil 3

5,10 Meter

Ein guter Meter fehlt noch ... und das Knäuel ist bedenklich geschrumpft.

Brigitte 06.06.2006, 11.15 | (0/0) Kommentare | PL

Meterware

Ich produziere Meterware.
Die zweite Variante der Borde für den Aran Afghan ist halb fertig.

borde3.jpg

Brigitte 05.06.2006, 19.08 | (0/0) Kommentare | PL

Aran Afghan Borde II

0,00 Meter

... das war gestern Abend.
Inzwischen ist die Borde wieder 50 Zentimeter lang, der Zopf ein anderer und ich zufriedener.

borde2.jpg
Gut Ding will Weile haben ;-))

Brigitte 02.06.2006, 08.34 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Aran Afghan Borde

2,40 Meter

Brigitte 30.05.2006, 07.49 | (0/0) Kommentare | PL

Aran Afghan

Alle Patches des Aran Afghan sind zusammengehäkelt.
Zur Zeit stricke ich an der Borde.
Ich habe mich entschieden, den Zopf aus der Vorlage zu verwenden. Inzwischen sind 1,50 Meter Borde gestrickt. Bei einer Kantenlänge von 140 cm x 190 cm fehlen nur noch 4,70 Meter.
Ich arbeite d'ran ... und hoffe, dass die Wolle reicht und ich nicht kurz vor dem Ende noch mal ans Spinnrad muss.

borde1.jpg

Brigitte 29.05.2006, 10.38 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL