Allerlei Strickerei
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BrigitteR


Endspurt

Das ist nun wirklich der Endspurt bei der grünen Tunika,

Der zweite Ärmel braucht noch 12 cm und dann sind die beiden Taschen dran. Wenn sich kein unerwarteter Besuch ansagt, sollte ich heute abend fertig werden ;-))

Ich bin wirklich froh, wenn diese Teil fertig ist, denn inzwischen nervt mich das Garn doch sehr.
Zwar hatte ich schon viel davon gehört/gelesen, dass das Garn oft einfach so reißt aber meine bisherigen Erfahrungen waren anders. Bisher habe ich das Garn in zwei Projekten verarbeitet und in keinem hatte ich mit gerissenen Fäden zu kämpfen. Doch bei der Tunika ist es anders, vor allem beim aktuellen Knäuel. Ich hatte sicher in diesem und im ersten Ärmel 10 mal das Vergnügen, die Fadenenden wieder aneinander zu filzen. Glücklicherweise geht das sehr gut mit dem Garn.

Ich habe 10 Knäuel der gleichen Qualität für ein weiteres Projekt hier liegen, das ich eingentlich nach dem Drachenfels Tuch anschlagen wollte ... aber ich glaube, ich suche nach etwas anderem. Ich brauche eine Donegal-Pause.

Brigitte 06.03.2015, 11.26| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Pullover, Tunika,

kurz notiert

Gestern Abend, 22:48h, rechten Ärmel abgekettet.

Fehlt noch der linke Ärmel und die beiden Taschen.

Brigitte 05.03.2015, 07.37| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Pullover, Tunika,

die verstrickte Dienstagsfrage

Jede Masche in Reih und Glied oder einfach mal Fünfe gerade sein lassen – wie perfektionistisch bist Du bei Deinen Stricksachen?

Bist Du absolut penibel oder erlaubst Du Dir auch mal kleine Schlampigkeiten?


Perfekt muss es nicht sein, denn was ist schon perfekt?
Aber ganz ehrlich ... so perfekt wie möglich .. das mag ich schon ;-)

Wer hier ab und zu mitliest weiß, dass ich gerne an meinen fertige Strickstücken herummäkele, dass mir dies nicht schön und das nicht gut genug ist. Im Grunde zeigt das schon einen gewissen Perfektionismus.
Es gibt aber "Mängel" die kann ich mir verzeihen und solche, die ich ganz und gar nicht zulassen würde.
Ich mag ordentliche Kanten am Anschlag und am Abkettrand.
Ich mag gut ausgearbeitete Strickstücke mit ordentlichen Nähten.
Ich lege absoluten Wert auf identische Ärmel, identische Socken bei einem Sockenpaar und zähle Reihen und Maschen. Einfach nur Aufeinanderlegen und Reihen schätzen ... ein Greuel! (Ehrlich, ich kenne Leute, denen ist Reihenzählen fremd.)
Dazu gehört auch, dass ich mir akribisch Notizen mache und IMMER Stift und Papier neben dem Strickzeug liegen.

Ich gebe mir Mühe wenn ich ein Kleidungsstück stricke und arbeite so perfekt, wie es mir möglich ist.
Mein Gestrickt soll einen Absicht erkennen lassen, egal ob ich fest oder locker stricke, Struktur- oder Farbmuster ... es muss absichtlich passieren und das soll man auch sehen.

Ich mag keine zu lockeren oder zu festen Nähte.
Unordentliche Kanten und Ränder sind mir ein Greuel.
Muster, die keine sind, Verzopfungen nach Augenmaß ... ach, was soll ich noch alles aufzählen ...

Bitte, wer das mag oder damit leben kann, der soll es gerne tun aber meins ist das nicht.
Alles, was `hoddelig` aussieht, mag ich nicht.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 03.03.2015, 08.51| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Frage - Antwort | Tags: Dienstagsfrage

die grüne Tunika

Gestern habe ich den großen Teil der Tunika abgekettet und tatsächlich mit dem ersten Ärmel begonnen.
Die Ärmel wachsen deutlich schneller als der Rest .. das ist gut.
Danach muss ich nur noch zwei Taschen einstricken.
Wenn ich genug Durchhaltevermögen habe, kann ich sie am Wochenende anziehen.

Heute habe ich frei und deshalb mache ich mir jetzt einen Kaffee, schalte das Radio an und lege eine Frühstücksstrickstunde ein.

Brigitte 02.03.2015, 08.22| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Tunika, Pullover,

vorab Belohnung

Da die Fertigstellung der grünen Tunika sich eeeeewig hinzieht ... oder scheint das nur so, weil mich das ständige glatt rechts in Runden etwas langweilt ... habe ich mir gestern eine kleine vorab Belohnung gegönnt.
Sobald das grüne Ding fertig ist, verstricke ich Rosy Green Wool, fühlt sich klasse an, zum Drachenfels Tuch.
Drachenfels ... Rheinromatik ... schon komisch, da wohne ich wirklich nicht weit weg vom Drachenfels, ungefähr eine Stunde Autofahrt, und ich war tatsächlich erst ein einziges Mal oben und das ist nun auch schon 20 Jarhe her.

Vielleicht wandere ich fürs Foto mal hoch, wenn das Tuch fertig ist ... und falle danach dann in den Drops Store ein, der am Fuße des Drachenfels liegt :-))


Brigitte 01.03.2015, 12.53| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Schal, Tunika, Pullover,

R.I.P. Mr. Spock



Brigitte 28.02.2015, 19.48| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:

überflüssig oder doch Komfort?

Manchmal kaufe ich Dinge, von denen ich eigentlich immer geglaubt habe, dass sie komplett überflüssig seien.
So auch diese Woche.
Ein Knäuelhalter, Wollabwickler ... wie auch immer man es nennen will, erschien mir bisher als durchaus verzichtbar. Noch ein Teil, dass rumsteht und wenig benutzt wird, dachte ich.
Auf all den Wollmärkten und Festivals, in all den Internetshops und Vesteigerungsbörsen, konnte ich an diesem Ding vorbei gehen.
Doch dann erregte eine Bekannte aus der Strickgruppe meine Aufmerksamkeit, indem sie ihren Knäuelhalter konsequent nicht nur auf den Tisch gestellt, sondern auch benutzt hat.

Da ich zur Zeit mein ewig grünes Dauerprojekt stricke und mich permanent über das vom Tisch fallende Knäuel geärgert habe - immer wenn ich eine bequeme Sitz- und Strickposition eingenommen habe, ziehe ich unbedacht am Faden und damit das Knäuel vom Tisch, welches dann so weit weg rollt, sich nach ungehaltenem am-Faden-Ziehen durch mich auch noch um Tisch- und/oder Stuhlbein wickelt, dass ich dann auf jeden Fall meine bequeme Sitz- und Strickposition aufgeben und aufstehen muss um dem Faden folgend mein Knäuel wieder auf den Tisch zu legen - schlug ich bei dem Angebot, den Kauf zu vermitteln, zu.

Und jetzt bin ich im Besitz eines handgearbeiteten, kugelgelagerten, standfesten Knäuelhalters .... Wollabwicklers, wie auch immer ... und empfinde ihn als so komfortabel, dass ich mich frage, warum ich mich so lange freiwillig über fallende Knäuel geärgert habe und wieviele Lebensminuten mich dieser Ärger wohl gekostet haben mag ;-))
Die geringe Investition für den Knäuelhalter bereue ich auf keinen Fall und weiß schon nach nur einem Tag, dass er auf jeden Fall nicht ungenutzt herumstehen wird.

Überflüssig? Ja, vielleicht. Aber auf jeden Fall Komfort!


Brigitte 26.02.2015, 10.54| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Stricken

die verstrickte Dienstagsfrage

Hat sich Dein Strickgeschmack im Laufe der Jahre hinsichtlich der verwendeten Garne, der bevorzugten Projekte und/oder der Art der Modelle verändert?
Was hast Du früher ge- bzw. verstrickt, was strickst Du heute und worauf führst Du den Wandel -sofern es einen gibt- zurück?


Mein Strickgeschmack hat sich so verändert, wie sich die Mode verändert hat.
Früher, in den bunten 80er Jahren, hatten meine Strickstücke viel grellere Farben. Es würde mir heute nicht mehr einfallen, in einem leuchtend gelben, annähernd knielangen Baumwollpullover herumzulaufen. Völlig übertrieben Schulterpolster in Jacken einzunähen käme mir auch nicht in den Sinn :-))

Früher habe ich gerne mit Mohairgarnen gestrickt, die mag ich heute ebensowenig, wie Bouclegarne oder, wir sprachen erst vor ein paar Tagen beim Spnntreffen darüber, Angorawolle. Die war vor vielen Jahre, ich ging noch zu Schule, so beliebt, dass wir uns alle darum gerissen haben, wenigstens 2 Knäuel zu kaufen und einen kleinen Schal daraus zu stricken.
Einzig meine Vorliebe für meine Lieblingswolle hat sich nicht verändert. Die habe ich schon vor mehr als 30 Jahren verarbeitet und mache es immer noch. Und wann immer ich die Gelegenheit habe, kaufe ich Nachschub.

Ich stricke heute lieber mit dünneren Garnen, achte mehr auf die Qualität und die Beimischungen, als ich es früher getan habe. Die Veränderung liegt vor allem, wie oben schon erwähnt, an einer anderen Mode, an einem höheren Budget, an anderen Bezugsquellen dank Internet.
Ich bin wählerischer geworden, was auch am Alter liegen kann.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 24.02.2015, 08.35| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Frage - Antwort

Was ist eigentlich los bei Allerlei Strickerei ... oder ... Warum ist eigentlich nix los?

Diese Frage stelle ich mir selbst :-)

Irgendwie schleppt meine Strickerei sich sehr hin in den letzten Monaten.
Die beiden, mit viel Enthusiasmus begonnenen, Januar Projekte sind immer noch nicht fertig und  dabei liegen schon mehrere Das-will-ich-unbedingt-haben Dinge bereit. Zwei Pullover und eine Jacke, für die ich auch die Wolle schon ausgesucht und bereitgelegt habe.
Außerdem liegt da noch die Strickpackung für dieses herrliche Tuch schon mehr als ein Jahr.

Stattdessen lasse ich die Arme hängen und die Stricknadeln liegen, trinke Tee und lese. Die Aussicht auf die schönen, neuen Projekte sind keine ausreichende Motivation für die Fertigstellung der aktuellen Kandidaten.

Seit Wochen schon beantworte ich nur die Dienstagsfrage, damit überhaupt ein Eintrag in mein Blog gemacht wird, und auch das wird immer einsilbiger. Allein meine Ravelry Queue wird weiter befüllt und ich frage mich, wann ich das alles stricken will ... und ob überhaupt.

Klar, solche Flautephasen hatte ich schon öfter und sie gehen auch wieder vorbei aber manchmal habe ich das Gefühl, alles schon mal gestrickt zu haben, keinen neuen Impuls zu finden ... mich mit meiner Wolle zu langweilen.
Unfassbar ... auch und gerade angesichts meines unüberschaubaren Wollberges ;-)

Die grüne Tunika ist trotz Flaute gewachsen ... und das, obwohl ich immer nur ein paar Reihen pro Tag  und an vielen Tagen auch gar nicht stricke ... tagelang nicht!
Aber diese Stück überzeugt mich noch nicht so ganz. Zwar hat eine erste Anprobe ergeben, das es durchaus passt aber dieser Faltenwurf am Vorderteil ... tststs ... ob sich das noch gibt?!


Vielleicht sollte ich ganz in Ruhe und peu à peu dieses Faltenmonster fertig stricken und abwarten.
Vielleicht werde ich dann meine Strickleidenschaft wiederfinden.
Vielleicht werde ich aber auch meinen Wollvorrat verkaufen .... neee, eher nicht! Obwohl ... ich hätte dann gaaanz viel Platz für neue Wolle :-))

Brigitte 19.02.2015, 08.08| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Dies und Das | Tags: Pullover, Tunika,

die verstrickte Dienstagsfrage

Was macht für Dich ein gutes Strickdesign aus?

Es muss mir gefallen.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 18.02.2015, 09.10| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Frage - Antwort | Tags: Dienstagsfrage

die verstrickte Dienstagsfrage

Hallo liebes Wollschaf,

Aus aktuellem Anlass habe ich eine Frage:
Mein wunderschöner handgestrickter Pulli weist unschöne Tragespuren eines Gurtbandes auf. Sieht fast wie verfilzt aus. Die Wolle war so teuer (Seide und Alpaka).
Wie bekomme ich diese Spuren raus? Kann ich einen Wollkamm gefahrlos verwenden oder wird er dadurch gänzlich ruiniert? Hat eine erfahrene Strickerin Rat?

Es kann gut sein, dass da tatsächlich etwas gefilzt hat, da so ein Tragegurt sich ja auch immer etwas bewegt. Davor ist auch teures Garn nicht sicher.

An einer sichtbaren Stelle filzige Spuren auszukämmen, halte ich für gewagt. Ich würde das erst mal an einer unauffälligen Stelle testen.

es frgate das Wollschaf

Brigitte 10.02.2015, 08.26| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Frage - Antwort | Tags: Dienstagsfrage

die verstrickte Dienstagsfrage

Wie wichtig sind Dir beim Garnkauf Kriterien wie geprüfte Schadstofffreiheit, organisch, nachhaltige Herstellung, Fair Trade u.ä.?
Achtest Du auf entsprechende Gütesiegel?


Ich muss gestehen, dass beim Kauf von Wolle ganz andere Kriterien meine Kaufentscheidung beeinflussen. So sehr ich bei Lebensmittel inzwischen auf das achte, was ich konsumiere, so wenig tue ich das bei Wolle.
Ganz praktisch betrachtet: habe ich die Wahl zwischen einem hellblauen Strang entsprechend zertifizierter Wolle und einem nicht zertifizierten in sattem Grün, ich würde den grünen kaufen.
Eigentlich beschämend.

Setzt man sich mit der Herstellung von Wolle, angefangen bei der Schafhaltung und dem Weg der Wolle bis zu den Stricknadeln auseinander, kommt man wahrscheinlich schnell zu dem Ergenbis, lieber keine industriell hergestellte Wolle mehr zu kaufen.
Mulesing, Färben der Wolle, die Arbeitsbedingungen in den Spinnereien, die Bezahlung der Arbeitskräfte, der weltumspannende Transport mit seinem CO² Ausstoß, der Belastung der Meere und Atmosphäre, jedes für sich genommen wäre schon ein Grund, keine industriell hergestellte Wolle mehr zu kaufen.
Aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellte Viskosefasern sind für mich keine Alternative. Ihre Herstellung ist chemisch aufwändig und sehr energieintensiv.

Bleibt das Anpachten einer Wiese und die Schafhaltung als Alternative? Selber scheren, färben, spinnen? Alles, was wir verarbeiten? Das ist für mich keine Option und für die meisten Strickerinnen sicher auch nicht.

Ich bemühe mich, das Matrial mit dem ich arbeite respektvoll zu behandeln und das gilt nicht nur für Wolle.
Kleidungsstücke, die ich selbst gestrickt habe, Pullover, Socken oder Schals und Handschuhe, werden sehr viel länger als nur eine Saison getragen, manchmal bis sich deutliche Verschleißerscheinugen zeigen. Kleidungsstücke, die ich nicht mehr tragen will, wandern nicht einfach in den Müll oder Altkleidercontainer. Ich verschenke oder verkaufe sie weiter, bringe sie in eine Kleiderkammer oder sie werden, je nach Beschaffenheit des Materails, von mir recycelt - geribbelt und wieder verstrickt.
Das ist mein kleiner Beitrag zur, Achtung Schlagwort!:Nachhaltigkeit.

Mir wäre lieber, die Industrie würde verantwortlicher handeln, Ökostandards einhalten und ohne Siegel auskommen aber das ist ein frommer Wunsch oder eher eine Utopie.

Ich verpreche jetzt nicht, in Zukunft nur noch den zertifizierten, hellblauen Wollstrang zu kaufen aber vielleicht gelingt es mir, abzuwarten bis es den herrlich grünen Strang auch mit entsprechenden Zertifikat gibt :-)

es fragte das Wollschaf

Brigitte 03.02.2015, 10.28| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Frage - Antwort