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BrigitteR


Bei Sturmböen auf dem Deich stehen und zur Hallig rüberschauen ... traumhaft!

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gemeldet am: 13.05.2015 11:48

Schal - suboptimal

Blöd ist, wenn  mir ca 50 m vor Ende des Projekts die Wolle ausgeht und ich mich ärgere.
Gut ist, wenn mir einfällt, dass ich noch ein Knäuel Sockenwolle habe, dass annähernd die gleichen Farben hat.
Knäuel gesucht und gefunden und gewickelt und doppelt genommen und angestrickt und festgestellt, dass man es mehr sieht als vermutet.
Es ist dunkler, zu viel Schwarz ... hmpf.



Noch blöder ist, wenn ich erst beim Tageslich-Fotoshooting an der Weinrankenwand bemerke, dass nicht nur ein deutlicher Farbunterschied zwischen der Hauptwolle und dem Ersatztipfel besteht, sondern die beiden Knäuel der Hauptwolle einen derart auffälligen Farbunterschied aufweisen, dass das angestückelte Sockenwollende beinahe nicht mehr auffällt. Das ärgert mich schon sehr, zumal beide Sträne aus der gleichen Partie waren ... und teuer dazu .. und natürlich ist der Kauf schon viel zu lange her, als dass ich ihn reklamieren könnte.
Als die beiden Stränge nebeneinander lagen, ist das überhaupt nicht aufgefallen und ich hatte die Brille an, ich schwör!


Ehrlich gesagt ist das weniger als suboptimal aber das bleibt jetzt so. Wird der Schal halt nicht verkauft oder verschenkt, sondern wandert um den eigenen Hals. Dann kann ich mich wenigstens jedes Mal richtig ärgern, wenn ich ihn trage und jeden, dem das nicht auffällt, auf die Farbunterschiede aufmerksam machen.
Schade, denn das Modell gefällt mir eigentlich ganz gut. Vielleicht finde ich ja noch ein paar geeignete Stränge in meinem Vorrat für einen zweiten Versuch .... nix Handgefärbtes !!

Jetzt verstricke ich erstmal ein bisschen herrlich farbidentische Industriewolle und ärgere mich.

Achso ... gestrickt habe ich Braidsmaid von Martina Behm.
Das Farbdesaster verdanke ich der Firma Malabrigo ... von der ich glücklicherweise nix mehr im Vorrat habe.

Brigitte 26.05.2015, 17.24| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Schal, fertig,

die verstrickte Dienstagsfrage

Was machst Du mit alten Stricknadeln, die Du nicht mehr benutzt?
Für den Notfall aufheben, verschenken oder wegwerfen?
Oder gar zweckentfremden – und wenn ja, in welcher Weise?


Darüber habe ich mir bisher keine Gedanken gemacht, weshalb die alten, ungenutzten Nadeln in einer Schublade liegen. Da ich sie nicht zweckentfremde aber ganz sicher auch nicht mehr nutzen werde, kann ich sie eigentlich wegwerfen. Beim nächsten Ausmisten denke ich vielleicht daran.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 26.05.2015, 08.19| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Frage - Antwort | Tags: Dienstagsfrage

die verstrickte Dienstagsfrage

Strickschrift oder das Muster reihenweise in Worten beschrieben – was ist Dir lieber und warum?
Gibt es ggf. bestimmte Arten von Strickschriften, die Du bevorzugst?
Was machst Du, wenn Dein Wunschmodell keine Strickschrift bzw. keine Beschreibung in Worten hat? Durchkämpfen, umändern oder ganz verzichten?


Mir ist die Strickschrift eindeutig lieber als eine Textanleitung, dabei ist mir die Art der Strickschrift egal, solange eine eindeutige Legende dabei ist.Textanleitungen sind mir zu unübersichtlich.
Sollte zu meinem Wunschmodell mal nicht meine bevorzugte Anleitungsvariante verfügbar sein, kann ich mir auch gut anders helfen. Ich beiße mich eher durch, als dass ich verzichten würde.

es fragte das Wollschaf

Brigitte 19.05.2015, 08.17| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Frage - Antwort | Tags: Dienstagsfrage

Nordsee

Ich war wieder an der Nordsee... ich liebe die Nordsee, vor allem die Küste Schleswig-Holsteins mit ihren Halligen und Inseln, ausgedehnten Kögen, schönen Städten und dem immer wehenden Wind.


Dieses mal haben mein Mann und ich nur den Hund mitgenommen und waren außerhalb der Schulferien unterwegs. Nach all den Jahren, in denen wir an Ferienzeiten gebunden waren, war das eine ganz neue Urlaubserfahrung. Es war vergleichsweise leer, wenig touristisch, sehr angenehm.

In diesem Jahr wollte ich unbedingt nach Helgoland. Auf Helgoland war ich noch nie und wenigstens einmal muss ich da gewesen sein.
Unsere zunächst gebuchte Überfahrt wurde wegen Sturm abgesagt, sodass wir am nächsten Tag übersetzen mussten. Für meine Begriffe gab es immer noch genug Wind und es hat mächtig geschauklet ... und ich hatte mächtig zu kämpfen, denn ich bin nicht seefest. Aber sobald ich an Land war, Helgoland ist recht wenig aber sehr beeindruckendes Land, ging es mir wieder gut und die Rückfahrt war viel ruhiger.


Bei solchen Anblicken, die mir die erdgeschichtlichen Dimensionen anschaulich machen, werde ich immer ganz ehrfürchtig.
Selbstverständlich hatte ich meine, eigens für diesen Ausflug gestrickten, Socken an und präsentiere sie hier vor DER Landmarke des Nordens.



Auf Helgoland waren wir noch einmal mehr froh über die Nebensaison, denn die Vorstellung, in der Hauptsaison als Tagsausflügler auf die Insel zu kommen, ist für mich alles andere als verlockend.
Ein Spaziergang vorbei an den kleinen, bunten Hummerbuden hat mich für die strapaziöse Überfahrt belohnt.


Wir haben noch ein paar andere nordische Landmarken besucht, von denen der Westerhever Leuchtturm für mich die schönste war. Der idealtypische Leuchtturm auf einer Warft im Watt, da kriege ich so romantische Vorstelklungen vom Leben am Meer, in einem der beiden Häuser ... was ich wahrscheinlich nur bis zur ersten Sturmflut aushalten würde, ich Landei.



Vor dem Deich fand ich, was ich immer im Urlaub finde. Wolle!
Klar, das ist in Schleswig-Holstein nicht besonders schwer, gibt es doch Schafe, Schafe und Schafe aber an einer Stelle, an der ich alles vermutet hätte, nur keine Marktbude mit Wolle, hat ich das schon sehr überrascht und mein Mann war recht belustigt über meine Freude. Ich habe ein wenig mit der Dame gequasselt und ihr dann auch drei Stränge ungefärbter Wolle abgekauft. Souvenirs!


In Tönning fand ich auch ein Wollgeschäft. Zugegeben, das fand ich nach aktiver Suche über Stash2go, der Ravelry App, bei der man sich praktischerweise die Wollgeschäfte in seiner Umgebung anzeigen lassen kann. Wenn ihr mal Urlaub an der Nordsee macht und in der Nähe von Tönning seid, dann empfehle ich euch einen Besuch im Eiderstedter Garnkontor. Ich war begeistert und habe auch von dort eine Tüte voller Souvenirs mitgebracht und musste das Versprechen abgeben, wiederzukommen und das fertige Strickstück zu zeigen. Das halte ich doch gerne!


Die letzte Landmarke besuchten wir auf der Rückfahrt, für die wir uns viel Zeit gelassen haben.


Auf dem platten Land kann man den Turm von Wacken schon recht früh sehen. Wir waren einfach nur neugierig und wollten einmal das Dorf sehen, das jedes Jahr im August zum Mekka von 75.000 Metalheads wird. Abgesehen von dem Turm ist es einfach nur ein Dorf.
Ich erinnere mich an ein vergleichsweise kleines Festival, dass vor fast 30 Jahren in unserem Dorf stattfand. Mehrere Jahre hintereinander wurde an 3 aufeinanderfolgenden Tagen eine Freizeitanlage zur Konzertwiese, es wurde gezeltet und gefeiert ... bis sich die Anwohner beschwert haben, die Naturschützer sich für verstörte Enten einsetzten ... angesichts des Erfolgs des W:O:A eine verpasste Chance :-))

Ich war nur ein paar Tage an der Nordsee aber die waren sehr schön und erholsam.
Morgen geht der Alltag wieder los und ich freue mich auf den nächsten Urlaub in Schleswig-Holstein.

Brigitte 18.05.2015, 10.55| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Dies und Das

Urlaubssocken fertig, der Urlaub leider auch

Leider bin ich schon wieder zurück aus dem hohen Norden der Republik. Ich liebe die Nordsee und Schleswig-Holstein ... ein Traum, egal bei welchem Wetter.
Ein Paar Socken habe ich an den Abenden in unserem gemütlichen, kleinen Ferienhaus gestrickt.
Urlaub so ganz ohne Kinder und außerhalb der Schulferien, das ist ein ganz neues Urlaubsgefühl. Ich habe das sehr genossen.


Material
Merino Sockenwolle von Etherische Öle

Größe 41
für mich

Brigitte 17.05.2015, 10.32| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Socken, fertig,

fertig

Meine Helgoland-Socken sind fertig und sie wandern sofort in die Reisetasche. Wenn ich auf dem Schiff Richtung Helgoland sitze, werden meine Füße einen guten farblichen Kontrast zu meinem sicher grünen Gesicht bilden. Die Wolle war schon fast 10 Jahre in meinem Vorrat und endlich habe ich sie verarbeitet.

Gerade zur Zeit habe ich mal wieder richtig Lust auf Sockenstricken, was meinem üppigen Vorrat gut tut. Ich habe mein Lieblings Rippenmuster gestrickt, 4re-1-li-2re-1li, was man auf dem Bild leider nicht erkennen kann.

Material
Regia Patch Antik

Größe 41
für mich

Brigitte 10.05.2015, 08.07| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Socken, fertig,

unvernünftig .. ja, und?!

Wenn ich einen Blogeintrag mit dieser Überschrift beginne, kann die geneigte Leserin beinahe immer davon ausgehen, dass Frau Allerlei Strickerei Wolle gekauft hat.
Das ist unvernünftig, weil Frau Allerlei Strickerei schon Wolle hat und zwar nicht wenig!

Und wenn ich darüber schreibe, kommen fast immer Kommentare meiner Leserinnen, die großes Verständnis für Wollkäufe haben. Genau deshalb schreibe ich darüber :-)
Es ist gut zu wissen, dass es Gleichgesinnte gibt, die auch aus Beweggründen Wolle kaufen, die man nicht als vernünftig bezeichnen kann.

Die Vernunft diktiert zusammen mit dem Pflichtgefühl den Alltag und da kommt in den Alltagspausen gerne mal die Unvernunft zur Türe rein und lockt, freundlich lächelnd, ihr zu folgen. Meist winke ich ab, doch habe ich der Unvernunft einmal tief in die Augen geblickt, kann ich ihr vielleicht 5 mal widerstehen. Bei ihrem 6ten Erscheinen folge ich ihr mit einer Art resignativer Vorfreude. Die Unvernunft zwinkert mir lächelnd zu und ich lächele zurück, wussten wir doch beide, dass es so kommen würde :-)

Vor einiger Zeit schon fand ich ein Design von Kieran Foley, eine Stola mit dem Namen Renaissance Stripes ... I fell in love!! Es hat eine Weile gedauert, bis die Unvernunft mich soweit hatte aber schließlich bin ich ihr gefolgt und habe das Garnset bestellt.

Ich versuche dann immer noch ein paar vernünftige Begründungen zu finden, die aber in der Regel recht fadenscheinig klingen, so wie 'Ich hab viel gearbeitet, also gönne ich mir was!' Eigentlich brauche ich doch gar keine Begründung, das ist nur die Vernunft, die laut an die Tür des Pausenraumes klopft. Da stecke ich mir meist ganz trotzig die Finger in die Ohren und höre nix mehr. Was soll's?!

Vor ein paar Tagen ist das Garnset angekommen ... seeliges Seufzen!

75 kleine Schätze in wunderschönen Farben, die auf meinen unproffessionellen Fotos weniger als halb so schön aussehen, wie sie es tatsächlich sind. Ich werde noch einige Zeit damit verbringen, die kleinen Schätze zu bewundern, bevor ich sie verarbeite. Die Vorfreude ziehe ich gerne etwas in die Länge.

Die Unvernunft war häufig zu Gast in letzter Zeit und konnte mich tatsächlich ein weiteres Mal davon überzeugen, ihr zu folgen. 3 wunderbare Stränge Sockenwolle hat sie mir empfohlen und ... wie kann ich ihr etwas abschlagen ?!


Einen davon werde ich mit in den Urlaub nehmen, damit die Autofahrt nicht so arg langweilig wird.

So! Jetzt folge ich doch wieder der Vernunft und dem Pflichtgefühl, danke der Unvernunft für ihre gelegentlichen Besuche und heiße sie auch in Zukunft gerne willkommen.

Brigitte 08.05.2015, 10.40| (6/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Stricken

die verstrickte Dienstagsfrage

Eine gute Fee will Dir drei Wünsche erfüllen – egal was, die einzige Bedingung: Die Wünsche müssen etwas mit stricken/häkeln zu tun haben.

Was wünscht Du Dir?

Als ich die Frage gelesen habe, musste ich schmunzeln. Eine schöne Frage!
Eigentlich sollten mir spontan mindestens 10 Antworten einfallen aber Pustekuchen!
Selbst nachdem ich in die Küche gegangen bin, mir einen Kaffee geholt und auch getrunken habe, um etwas Zeit zu schinden und über gescheite Antworten nachzudenken, fällt mir nicht eine einzige ein.

Wunschlos glücklich?

Hmmm ... könnte sein.
Es könnte auch sein, dass meine Wünsche recht realistisch sind und ich mir den ein oder anderen selbst erfülle oder sie für zu banal halte, um damit die drei freien Wünsche der guten Fee zu verschwenden.

Stricknadeln, Wolle, Anleitungen ... davon habe ich mehr als genug.

Vielleicht könnte ich mir etwas mehr Talent zum Häkeln wünschen oder mein Traum-Spinnrad aber nein ... das erscheint mir nicht dringlich genug. Häkeln kann ich schließlich irgendwie und tue es nicht gerne und Spinnräder habe ich genug und benutze sie zu selten.

So ein Feenwunsch muss doch wirklich was Besonderes, geradezu Glamuröses sein, so sagt mir mein Verstand.

Irgendein Strick-Kit vielleicht, eins von den teuren, wunderbaren, die ich mir nie kaufen würde, das wäre noch eine Idee.
Da fällt mir auch sofort eins ein.
Und die anderen zwei Wünsche?
Das gleiche Kit in 2 verschiedenen Farbvarianten ... jetzt wirds wieder albern.

Ehrlich .. mir fällt einfach nicht Sinnvolles und auch nur wenig Sinnloses ein. Da muss ich wenigstens eine Nacht drüber schlafen.
Ob man so eine Fee damit auch etwas vertrösten kann?

das fragt sich Frau Allerlei Strickerei, die wiederum vom Wollschaf gefragt wurde

Brigitte 05.05.2015, 20.49| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Frage - Antwort | Tags: Dienstagsfrage

Urlaubsvorbereitung

Ich fahre bald nach Helgoland und stricke mir schonmal die passenden Socken ;-))


Brigitte 03.05.2015, 20.19| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Socken

fertig



Modell
Rhombus von CookieA
aus dem Buch Knit.Sock.Love.

Material
Fortissima Socka Aquarell Color von Schoeller & Stahl

Größe 40

ein Geschenk

Brigitte 03.05.2015, 08.24| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Socken, Mustersocken, fertig,