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BrigitteR


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gemeldet am: 17.02.2016 11:42

etwas fertig

Da ich mit konkreter Wollkaufabsicht in den Urlaub gefahren bin, sah ich mich gezwungen, etwas von der Wolle zu verarbeiten, die ich aus einem früheren Urlaub mitgebracht hatte und die nun schon geraume Zeit in meinem Wollschrank auf ihre Metamorphose wartete.
Vor dem Urlaub habe ich damit begonnen eine Jacke zu stricken, die eigentlich auch noch vor dem Urlaub fertig werden sollte ... naja ... hat nicht geklappt.

Also musste sie zwei Wochen zu Hause warten (sie hatte Gesellschaft von meiner Kamera .... hmpf) bis ich wieder da war, um sie fertig zu stricken. Zwar hätte ich die angefangene Jacke auch mit in den Urlaub nehmen können aber irgendwie kam mir das widersinnig vor. Wolle, die ich vor Jahren dort gekauft hatte zur Verarbeitung wieder an ihren Ursprungsort zu bringen ... ne. Außerdem wäre die Kamera sonst auch alleine zu Hause gewesen ... äähm.

Inzwischen ist die Jacke fertig und seit Samstag Abend hat sie auch Knöpfe.
Ich hatte mich sehr darauf gefreut, sie zu tragen und nun ist es doch noch warm geworden. Ich hoffe ein bißchen auf kühle Abende ;-)

Nach dem Stricken:
Nadeln, Fäden, Schere, Anleitung, Stift, Brille ... alles liegt auf dem Tisch, wird ordentlich weggeräumt und wenn dann wieder Platz ist auf dem Tisch, breite ich das fertige Stück darauf aus und freue mich.


Hier ist nun die Jacke.
Ich bin zufrieden damit.

Ein großzügiges Zopfmuster auf dem Rücken ...

... vorne eher schlicht mit 2 kleinen Taschen



Modell
Trailhead von Veronik Avery
aus BT Fall 15

Material
Tirol Wolle von Wagner - Spinnerei und Weberei
800 gr - NS 4 mm

Brigitte 02.05.2016, 13.26| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: fertig, Jacken, Tirolwolle,

etwas Urlaub

Einen kleinen Urlaubsbericht will ich doch noch schreiben, auch wenn ich nicht soo viel erlebt und eigentlich nichts fotografiert habe. Meine Kamera lag zu Hause auf dem Schreibtisch und ich lag die meiste Zeit in der Ferienwohnung auf dem Sofa und fieberte und hustete vor mich hin. In den ersten paar Tagen waren wir ein paar mal wandern und ich habe 5 oder 6 Handyfotos gemacht.

Wir haben 2 Wochen im Tiroler Lechtal verbracht, was ich sehr mag.
Nicht nur, weil mein erklärter Lieblingswollladen dort ist, sondern auch, weil ich die Landschaft mag, die wunderbaren Farben des Lech, der mal milchig grün, mal wunderbar türkis daherfließt.
An einem der ersten Tag wollten meine Tochter und ich die recht neue Hängebrücke überqueren, die das Tal zwischen der Burgruine Ehrenberg und der Ruine Fort Claudia überspannt. Es ist die weltlängste Hängebrücke im tibetischen Stil ... bei diesen Superlativen muss ich immer ein bisschen in mich hineinschmunzeln. Wenn es schon nicht die längste Hängebrücke der Welt ist, dann setzt man den tibetischen Stil davor und schwupps ... schon reicht für einen Eintrag ins Guiness Buch. Marketing ist alles. Sehen wert ist die Brücke trotzdem und wer sich traut und bereit ist 8 € für das Vergnügen auszugeben, der sollte sie auch überqueren. Zurück ist dann umsonst ;-)

Hier sehr ihr meine Tiochter und mich nach der Mutprobe ;-)
Die Hängebrücke ist am Bildrand links oben zu sehen.
Sie ist 406 m lang und 115 m hoch.
Der Boden ist aus Gittern und man kann durchsehen ... gewöhnungsbedürftig.


Dem manchmal schlechten Wetter und meiner schlimmen Bronchitis geschuldet haben wir auch so ganz normales Touristenprogramm gemacht. Meine Tochter wollte unbedingt die Königsschlösser besuchen und so sind wir nach Neuschwanstein gefahren, haben aber auf die Teilnahme an einer Führung verzichtet. Wir sind einfach so zum Schloss gegangen, haben von außen ein bißchen geguckt und sind dann wieder weiter gefahren nach Linderhof. Ich mag dieses kleine, verkitschte Schloss mit seinem schönen Park und der ziemlich albernen Wagner-Grotte. Als die Dame in der Grotte erzählte, dass der König sich in das Boot setzte und dort alleine den Klängen von Wagner lauschte, entfuhr meiner Tochter ein leises "Och herm!" (Aachener Ausdruck des Bedauerns)
Vor vielen Jahren war ich schon mal in der Grotte und da hat der Museumsguide erzählt, dass sich schon bei der ersten Aufführung herausstellte, das die Akustik (grotten)schlecht sei. Armer König! Allein in einer künstlichen Grotte mit schlimmer Akustik ... bedauernswert.


Einen weiteren Schlechtwettertag nutze ich für einen Egoshoppingtrip nach Murnau.
Wolle!
In Murnau gibt es den herrlichen Wollladen Strickpunkt und jedem, den es mal in diese Gegend verschlägt, empfehle ich einen Besuch dort. Nicht nur der Wollladen lohnt einen Besuch, Murnau ist eine schöne, kleine Stadt in schöner Umgebung.
Ich habe Wolle gekauft, bin gut und ausführlich beraten worden und bekam die Wolle in einen Strickpunkt Projektbeutel gepackt.
Dann bin ich noch etwas herumspaziert, habe mir ein Buch gekauft und Kaffee getrunken, bevor ich mich auf den Rückweg zur Familie gemacht habe. So ein Tag ohne Anhang ist auch ganz schön.


Am Abend habe ich sofort angefangen, die Wolle zu verstricken.
 

Vielleicht erinnert die ein oder andere von euch sich noch an diese Pomatomus Socken von CookieA. Im Tuch wird das gleiche Muster gearbeitet, wegen der Rückreihen auch viele links verschränkte Maschen. Das hält ziemlich auf, sieht aber schön aus.

Wir haben noch einige schöne Ausflüge gemacht aber leider lag die Kamera ja zu Hause. Wenn ich wieder in Urlaub fahre, nehme ich sie auf jeden Fall mit ... man könnte ja meinen, dass ich nur der Wolle hinterher renne ;-))

Brigitte 02.05.2016, 12.47| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Dies und Das

wieder daheim

Der Urlaub ist vorbei und, schon das zweite mal in diesem Jahr, komme ich einigermaßen krank aus dem Urlaub zurück :-(
So aktiv, wie ich sein wollte, konnte ich nicht sein. Nach ein paar Tagen erwischte mich eine üble Erkältung mit allem, was dazu gehört und man doch nicht brauchen kann ... doof.
So habe ich mir geschlafen als zu wandern und immer wieder mal gestrickt, was ich sonst im Urlaub auch nicht so oft mache.

Der fiesen Erkältung geschuldet sind ein Lace Schal und ein Paar Handschuhe fertig geworden.


Modell
Camino Waves von Kieran Foley
Material
Filigran von Zitron
NS 4 mm - 100 gr


Handschuhe aus einem alten Knäuel Sockenwolle
ich glaube irgendwas von Schoeller & Stahl
einfach drauf losgestrickt.

Brigitte 23.04.2016, 15.22| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Stricken

ich bin dann mal weg



Brigitte 09.04.2016, 11.16| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:

zwei neue Projekte

Gleich zwei neue Projekte habe ich angefangen.
Da mein Urlaub kurz bevor steht und ich im Urlaub wahrscheinlich Wolle kaufen werde, kam von meiner mitreisenden Tante der nicht unbegründete Einwand, erst mal etwas von der bereits vorhandenen Wolle zu verstricken, denn die habe ich am gleichen Urlaubsort gekauft .. und an diesem Wollgeschäft kann ich nur sehr schlecht vorbeigehen.
Ich habe schon öfter darüber geschrieben, dass ich dort schon vor 30 Jahren Wolle gekauft habe, diese von gleichbleibend guter Qualität ist und extrem robuste Jacken und Pullover ergibt.
Mein erklärtes Lieblingsgarn!

Also verstricke ich etwas von meinem Lagerbestand.
Es wird eine Jacke mit Zopfmuster auf dem Rücken, leichte A-Form und, ganz modern, hinten etwas länger als vorne. Sie bekommt Taschen und einen schönen Kragen.
Ich habe schon länger kein Kleidungsstück mehr für mich gestrickt und das macht mir gerade sehr viel Spaß. Wunderbar griffige Wolle und eine schöne Anleitung ...


Ganz anders ist das zweite Projekt.
Gar nicht robust, keine Zöpfe ... ein leichter Schal von Kieran Foley aus Lace Garn. Das Muster wird, wie auch bei diesem Schal, durch Fallmaschen erzeugt und es bereitet mit ein geradezu diebisches Vergnügen, die Maschen fallen zu lassen.
Zwei Musterstätze sind gestrickt, man kann schon leicht erahnen, wie es mal aussehen soll, auch wenn alles noch sehr verknautscht ist.


Gemeinsam ist beiden Projekten nur die Nadelstärke - beides stricke ich auf 4 mm Nadeln.

Brigitte 03.04.2016, 13.40| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Schal, Jacken, Tirolwolle,

Damask Cowl

Schon ein paar Tage fertig und heute auch mit Foto/Selfie, dem schönen Wetter sei Dank.


Nachdem ich bereits den Anschlag des Cowl besonders erwähnt habe - und ihn wirklich auch recht gelungen finde - will ich auch die Abkettkante nicht unerwähnt lassen.
Auch zum Abketten des zweifarbigen Patentmusters gibt es im Buch von Frau Marchant ein Foto-Tutorial aber das war mit meinem Hirn irgendwie nicht kompatibel ... viel zu umständlich. Aber wozu gibt es schließlich die einschlägigen Video Plattformen, auf denen man Tutorials mit bewegten Bildern zu Dingen findet, von denen man bisher nicht einmal etwas ahnte, glücklicherweise aber auch zum Abketten des zweifarbigen Patentmusters :-)

Nach diversen Suchaktionen fand ich ein Video, das das schöne(!) Abketten so erklären konnte, das auch mein nicht mehr ganz frisches und möglicherweise schon etwas träges Hirn damit klar kam. Warum auch sagt oder schreibt die Frau Marchant nicht einfach, dass es im Grunde das gleiche ist, wie der Kitchener Stitch, also das Zusammennähen von nicht abgeketteten Maschen mit dem Maschenstich. Bei dieser Methode hat man die Maschen halt auf einer und nicht auf zwei Nadeln. Als ich das einmal kapiert hatte, ging es dann auch fix und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Beides, Anschlag und Abkettkante, sind elastisch genug für zweifarbiges Patentmuster und stabil genug, um nicht so auseinandergefallen zu wirken. Sie sind beide schön rund und ordentlich.



Modell
Damask Cowl
von Many Marchant

Material
Epiphany von Cascade Yarns
NS 4,5 mm - 100 Gr je Farbe

Brigitte 01.04.2016, 11.49| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Schal, fertig, Brioche,