Allerlei Strickerei
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BrigitteR


Sommer fertig - Sommerprojekt auch

Das leicht erzwungene Sommerprojekt ist fertig und ich gefalle mir darin nicht.
Das war abzusehen, denn dieses grau-beige ist nicht meine Farbe.
Der Vollständigkeit halber zeige ich es dennoch.


Modell
Sara von Marita Rolin

Material
Biolino von Lana Grossa
Linea Pura
500 gr - NS 4 mm

Ich habe dem Shirt eine leichte A-Linie gegeben, indem ich die Maschen für 2 Größen mehr angeschlagen und dann bis zur gewünschten Größe reduziert habe. Im Ganzen ist es länger gestrickt, als in der Anleitung angegeben.
Da ich noch 2 Knäuel des gleichen Garns in anderen Farebn hatte, habe ich das für die Taschen benutzt und sie in verschiedenen Farben gestrickt.
Als kleines Farbzitat habe ich am Kragen und auf dem Rücken Rechtecke in den gleichen Farben gestrickt. Das gefällt mir gut.



Zum Schluss noch ein Bild mit mir als Inhalt ... wie gesagt ... nicht meine Farbe. Vielleicht verkaufe ich es.

Brigitte 19.08.2014, 18.05 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Stricken | Tags: Tops, Tunika, fertig,

die verstrickte Dienstagsfrage

Wieviel Wolle braucht der Mensch?

Konstantin Wecker hat in einem Lied gesungen "Genug kann nie genügen." Darüber hätte er sich ausführlich mit meinem Vater, einem Sammler der alten Schule, austauschen können. Der hat oft gesagt: "Man kann irgendwannn zu viel haben aber man hat nie genug."

Ich würde sagen: "Der Mensch braucht immer genug Wolle für das nächste Projekt und weil man Entscheidungsfreiheit zur Entfaltung der Kreativität braucht, muss die Auswahl reichlich sein."

es fragte das Wollschaf

Brigitte 19.08.2014, 08.02 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Frage - Antwort | Tags: Dienstagsfrage

LAGA Zülpich

Gestern habe ich einen Ausflug nach Zülpich zur Landesgartenschau gemacht.
Der immer wieder einsetzende Regen hat uns den Ausflug etwas verleidet und so habe ich nicht viele Fotos gemacht.

Der Ort, oder die Location, wie man heute sagt, ist schön. Ein Eingang liegt etwas oberhalb eines kleinen Sees, dessen Ufer zum Teil in die Gartenschau einbezogen wurde. Es gibt einen Strand mit Strandkörben und großen Sitz- oder Liegekissen, nebenan Hängematten, in Sichtweite findet mehrmals täglich eine Greifvogelschau statt, Kunstobjekte und Installationen, Themengärten und natürlich Blumen, Blumen, Blumen.

Wegen des Regens habe ich nicht viele Fotos gemacht. Nur von der blühenden Artischocke habe ich ein schnelles Handybild gemacht. Sowas will ich auch im Garten haben. Ich werde mich schlau machen, ob das in unseren Breiten Sinn macht und dann eventuell einen geeigenten Platz im Garten suchen.



In der Nähe des Sees gab es, gleich neben einem herrlichen Saunagarten (hätte ich auch gerne und daran hätten bestimmt auch unsere Nachbarn Spaß, weil die mich sehen könnten ... ach, lassen wir das.) ein grünes Klassenzimmer, in dem eine simple Holzkiste meine Aufmerksamkeit erregte.


Der Blick in die Kiste ließ in mir allerdings nicht den Wunsch aufkeimen, Platz zu nehmen und weiter zu stricken. Polyacrylgarne und schreckliche Garne, alles total verheddert und kein Anfang oder Ende zu erkennen. Aber das bleibt wohl nicht aus, wenn jeder darin herumwühlt.

Wozu das Ganze?


War doch klar, oder?!
Das Umstricken von Bäumen scheint allerorts um sich zu greifen. Schon die Zufahrt zum Parkplatz war gesäumt von umstrickten Bäumen. Ich finde es langsam einfallslos, denn in beinahe jedem Garten findet sich inzwischen ein umstrickter Baum, und diese waren aus der Nähe betrachtet sehr nachlässig gemacht. Jaja, ich bin 'ne alte Meckertante.

Insgesamt war mein Eindruck von der Landesgartenschau in Zülpich ganz gut auch wenn ich einen zweiten Besuch nicht in Erwägung ziehen würde. Der Eintritt ist mit 15,50 € pro Person recht hoch.
Es gibt zwei Orte, den Seepark und den Park am Wallgraben, an denen Gärten zu begehen und bestaunen sind. Man kann gut zu  Fuß von A nach B kommen aber auch ein kleiner Shuttlezug fährt hin und her. Der Weg führt durch das Zentrum von Zülpich, wo man Essen gehen kann oder sich auf einen Kaffee oder ein Eis hinsetzen kann. Die Gastronomen dort haben in diesem Jahr sicher den Sommer ihres Lebens :-)

Brigitte 15.08.2014, 08.24 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Dies und Das

die verstrickte Dienstagsfrage

Ich habe eine Frage an alle SockenstrickerInnen und -trägerInnen:
Was tut Ihr, wenn die Schublade eurer gestrickten Fußwärmer rappelvoll ist, Ihr aber schon neue Socken gefertigt habt und behalten möchtet (weil die ja sooo schön sind)?
Sortiert ihr aus und fällt euch das leicht?
Erweitert ihr die Lagermöglichkeiten oder gibt es für euch noch eine andere Lösung?


Ganz klar: ich erweitere die Lagerkapazität.

Mein Mann hat schon vor längerem die Behauptung aufgestellt, und sie seitdem auch oft wiederholt, dass ich die einzge Frau westlich des Rheins sei, die anstelle eines Schuhschrankes einen Sockenschrank hat. Ich habe einen Sockenschrank, das stimmt, aber ich widerspreche energisch, wenn er meint, ich sei die einzige.
Und, liebe Antje, deine heutige Frage lässt mich vermuten, dass ich nicht völlig falsch liege :-)

es fragte das Wollschaf

Brigitte 12.08.2014, 07.33 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Frage - Antwort | Tags: Dienstagsfrage

gekämmt

Ich habe eine halbe Stunde Locken gekämmt und auf dem Blending Board verteilt.
Das ist eine sehr schöne Arbeit, ein geradezu ästhetischer Vorgang, wie aus der recht kleinen kompakten Locke ein Fächer aus Fasern wird .... ich könnte glatt ins Schwärmen geraten.
 
locke1.jpg
Herrlich, wie flauschig und üppig sie werden und nebenbei werden meine Hände weich und riechen leicht nach Schaf, weil die Wolle noch Restfett enthält.

Dieses mal habe ich die Wolle mit dem Dizz vom Blending Board genommen, weil ich nicht so gerne die Rollags verspinne. So entsteht ein wunderbar weicher, lockerer Kammzug. Das gefällt mir besser, als meine immer etwas zu festen Rollags.

Brigitte 11.08.2014, 21.09 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Spinnen

Wollfestival Köln und ein wirklich schönes, neues Buch

Gestern haben die Aachener Strickerinnen einen "Betriebsausflug" nach Köln zum Wollfestival gemacht und ich war dabei.
Neben der lustigen Zugfahrt, der netten Gesellschaft und dem Geplapper, Geplauder und Austausch - immer ein großer Spaß - ist natürlich die dort angebotene Wolle ein ausschlaggebender Grund, zum Wollfestival zu fahren.
Da ich am Hamburger Wollfest nicht teilnehmen kann (Schade, schade!!) sollte es halt wenigstens Köln sein.
Köln ist immer einen Besuch wert und mit der Aussicht auf Wolle nur umso mehr.

Das Sport- und Olympiamuseum als Ausstellungsort ist nahezu perfekt. Es ist nicht weit vom Bahnhof entfernt, es gibt Platz satt, Außenterrasse am Rhein, lecker Kaffee und am vergangenen Wochenede eben auch Wolle, Wolle, Wolle.

Ich habe eingekauft ... was zu erwarten war :-))


Same, same but different. Die gleiche Färbung und doch ganz anders, mehr Glanz, weniger Glanz, anderes Material macht einen großen Unterschied.
Oben im Bild eine Mischung aus Bluefaces Leicester und Leinen 87,5/12,5 und unten Bluefaces Leicester/Tencel 50/50. Ich bin auf's Spinnen gespannt.


Cotswold Schaf

Ungekämmte Locken, die ich mit den Handkarden etwas aufkämmen werde vor dem Verspinnen.


Ein Strang Aade Löng, dessen Farben sich hier nicht wiedergeben lassen. Das Rot ist dunkler, das Grün grüner und das Orange feuriger ...tja ... es ist ein wunderschöner Strang.
Mehr als 1000 m eines Lace-Singles für irgendwas Buntes.
Das war's auch schon.
Insgesamt gab es nicht so viele Aussteller wie im vergangenen Jahr aber vermutlich können viele der kleineren Händler nicht so viel färben, kardieren und sonstwie vorbereiten, dass sie genug für das Treffen in Hamburg und das Kölner Treffen haben. Kann man auch irgendwie verstehen.
Mir hat es gereicht und ich bin zufrieden nach Hause gefahren.

Dort lag mein neues Spinnbuch bereit, dass vorgestern schon angekommen ist.
Ich habe den Hinweis auf dieses Buch in einem Video von Chantimanou gesehen und da ich meine Spinnkenntnisse sowieso vertiefen möchte und dazu immer gerne ein bisschen Theorie habe, kam mir das Buch gerade recht. Ich weiß, ohne üben geht nix aber ohne Theorie auch nicht ;-))



Ein herrliches Buch. Ein fester Einband (ich alter Snob liebe das!), schöne Bilder und kurze, einfache aber gute Erklärungen.
Vom einfache Garn bis zu den Novelty oder Art Yarns ist alles drin.
In schlüssige Kapitel unterteilt,


und immer mit einer Schritt für Schritt Anleitung in ausführlicher Form, in der auch die nötigen Handgriffe gezeigt werden



und in ganz kurzer Bildform, die nur zeigt, welche Singles man spinnen muss und wie verzwirnt wird.


Das gefällt mir.
Wer ein wirklich gutes Buch zum Spinnen besonderer Garne sucht, dem lege ich dieses Buch ans Herz. Ich finds toll!

Das war's für heute. Nicht viel Text, dafür viele Bilder.
Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche :-)

Brigitte 11.08.2014, 14.16 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Spinnen | Tags: Spinnen

gefilzt und nicht zugenäht und ansonsten ... einfach keine Zeit

Ich komme zu nix mehr! So könnte das Motto dieser ersten Arbeitswoche heißen.

Aber wenn ich erst mal eingewöhnt bin, wenn die Eröffnung vorbei ist, wird alles wieder in ruhigeren Bahnen laufen und dann komm ich auch wieder zu was.

Obwohl ... so ganz schlimm ist mein Zeitmangel nicht.
Am letzten Wochenende habe ich einen Filzkurs gemacht. Wir habe Felle gefilzt, für die kein Schaf sein Leben lassen muss.
Dabei wird das Vlies, so wie es von der Schur kommt, von der Rückseite gefilzt und man erhält eine Art Flokati.
Ich habe ein Skudden Vlies gefilzt und bin von den herrlichen, langen Haaren schon sehr angetan.
So sieht das "vegetarische Fell" von vorne aus ....


... und so von hinten.


Im Vorfeld habe ich überlegt, was man wohl mit einem solchen gefilzten Fell machen kann, außer es als Sitzkissen auf Bank oder Stuhl zu legen, und hatte die Idee, es in kleinen Streifen zu filzen und damit die Umrandung für einen Art Hippiejacke zu machen. Ihr wisst schon, so einen Jacke, wie sie in den 70ern angesagt war. Ich habe noch wunderbare Tirolwolle, die ist perfekt für so eine Jacke. Der haarige Rand würde dann hinterher angenäht.

Ich habs versucht und es hat nicht geklappt. Hmm ... war ja auch mein erster Versuch und da sollte man nicht gleich den Riesenerfolg erwarten. Zum Annähen an eine Jacke viel zu dick und zu starr! Wobei das Voluminöse der aufgekämmten Fasern schon meinen Vorstellungen entspricht.
Die Rückseite, unten im Bild, ist allerdings viel zu breit, und an der Oberkante eben auch zu dick zum Vernähen. Schade!


Außerdem musste ich wieder mal feststellen, dass das Filzen ansich nicht meine Lieblingsbeschäftigung ist. Es erfordert einen gewisse Sorgfalt, die ich zwar beim Stricken unbedingt habe, bei dieser Art der Wollverarbeitung aber nicht aufbringen kann. Die anderen Damen konnten das sehr wohl und hatten deshalb auch mehr als vorzeigbare Sitzkissen. Mir dauert das alles zu lang und dann kommt in mir ein innerer Unmut hoch, der mir leicht den Spaß verdirbt. Immer und immer wieder den gleichen Vorgang machen und doch wird es nicht so, wie ich es gerne hätte. Ich kann ohne inneren Unmut zehntausende rechte Maschen stricken aber beim Filzen fehlt mir die Gelassenheit.
Es ist sehr zeitaufwändig und nass und in dem Fall auch echt dreckig, weil wir die ungewaschene Rohwolle verarbeitet haben, mit allem was so an einem Schaf hängen bleibt. Dazu kommt noch, dass meine Ergebnisse mich nicht vom Hocker gehauen haben und ich mir nun eine andere Lösung für meine Hippiejacke überlegen muss.
Wensleydale-Locken könnte ich nehmen, sie ordentlich nebeneinander legen und in einen dünnen Seidenstoff einfilzen. Das wäre dann auch nicht so dick und ließe sich leichter an eine Jacke nähen, wurde mir empfohlen. Kann ich mir sogar ganz gut vorstellen.
Aber nein!
Ich will nicht mehr filzen!
Bis das gefilzt und fertig zur Weiterverarbeitung ist, habe ich eine Umrandung aus irgendeiner passenden, haarigen Wolle zweimal gestrickt, inclusive einer Maschenprobe.

Jetzt bin auf der Suchen nach passender haariger Wolle, die nicht zu 100% aus Kunststoff besteht. Das Filzprojekt ist gecancelt!

Hat jemand 'ne Idee für passende Wolle?

Brigitte 07.08.2014, 16.39 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Dies und Das

Sinnpflanze

Gestern habe ich mir eine Mimose gekauft.
Das ist wahrscheinlich eine Herausforderung für meinen nur rudimentär ausgeprägten grünen Daumen aber ich freue mich trotzdem darüber.

Brigitte 06.08.2014, 08.42 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Dies und Das

die verstrickte Dienstagsfrage

“Selbstgestrickte Sachen brauchen nicht perfekt zu sein, es ist schließlich Handarbeit” – stimmst Du dieser Aussage zu?

Grundsätzlich stimme ich dieser Aussage zu.
Perfekt muss es nicht sein, denn was ist schon perfekt?
Aber ganz ehrlich ... so perfekt wie möglich .. das mag ich schon ;-)

Wer hier ab und zu mitliest weiß, dass ich gerne an meinen fertige Strickstücken herummäkele, dass mir dies nicht schön und das nicht gut genug ist. Im Grunde zeigt das schon einen gewissen Perfektionismus.
Es gibt aber "Mängel" die kann ich mir verzeihen und solche, die ich ganz und gar nicht zulassen würde.
Ich mag ordentliche Kanten am Anschlag und am Abkettrand.
Ich mag gut ausgearbeitete Strickstücke mit ordentlichen Nähten.
Ich lege absoluten Wert auf identische Ärmel, identische Socken bei einem Sockenpaar und zähle Reihen und Maschen. Einfach nur Aufeinanderlegen und Reihen schätzen ... ein Greuel! (Ehrlich, ich kenne Leute, denen ist Reihenzählen fremd.)
Dazu gehört auch, dass ich mir akribisch Notizen mache und IMMER Stift und Papier neben dem Strickzeug liegen.

Ich gebe mir Mühe wenn ich ein Kleidungsstück stricke und arbeite so perfekt, wie es mir möglich ist.
Mein Gestrickt soll einen Absicht erkennen lassen, egal ob ich fest oder locker stricke, Struktur- oder Farbmuster ... es muss absichtlich passieren und das soll man auch sehen.

Ich mag keine zu lockeren oder zu festen Nähte.
Unordentliche Kanten und Ränder sind mir ein Greuel.
Muster, die keine sind, Verzopfungen nach Augenmaß ... ach, was soll ich noch alles aufzählen ...

Bitte, wer das mag oder damit leben kann, der soll es gerne tun aber meins ist das nicht.
Alles, was gschlampert ausschaut mag ich nicht 

es fragte das Wollschaf

Brigitte 05.08.2014, 21.53 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Frage - Antwort | Tags: Dienstagsfrage

erster Arbeitstag

Heute ist mein erster Arbeitstag an meiner neuen Stelle.
Zwar ist mein eigentlicher Arbeitsplatz noch nicht ganz fertig, weshalb ich zunächst im Büro arbeiten werde aber auch da ist genug zu tun.
Sieht alles noch ein bisschen kahl und nicht eingerichtet aus aber das kommt in den nächsten Wochen.



Es muss viel geräumt und eingerichtet werden und wenn die Computer angeschlossen sind, muss ich mich mit den ungewohnten Programmen auseinandersetzten.

Ganz schön aufregend für einen mittelalte Frau ;-)

Brigitte 01.08.2014, 08.06 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Dies und Das