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Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Dienstagsfrage
die verstrickte Dienstagsfrage
Wie sehen deine Aufzeichnungen für Strickprojekte aus? Strichliste, Tabellenkalkulation, Skizzen? Oder notierst du gar nichts?
Ich mache Notizen.
Meine Aufzeichnungen sind eine Mischung aus Strichliste, Zahlen und Skizzen, die wahrscheinlich nur für mich eindeutig sind ... das allerdings noch nach Jahren, denn ich bewahre meine Notizen auf.
Ich schreibe in Hefte und Kladden aber nie (!) in Bücher. Anleitungen aus Büchern kopiere ich und beschrifte dann die Kopien, falls es nötog ist.
Hier ein Beispiel für meine Notizen.

Brigitte 15.05.2012, 08.26 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
die verstrickte Dienstagsfrage
Für viele ein leidiges Thema: die richtige Wollmenge abschätzen. Bleibt
bei dir immer zu viel übrig, oder ist das Garn in den letzten Reihen zu
Ende? Wie "ermittelst" du deinen Bedarf? Vertraust du auf die Anleitung,
sofern vorhanden? Hast du Faustregeln? Berichte doch mal!
Ich kaufe meist etwas mehr als ich brauchen würde. Was zuviel ist, kann ich zurückbringen, wenn ich das Garn zeitnah verarbeite.
Es ist noch nicht oft vorgekommen, dass ich zu wenig Garn hatte. Das letzte Projekt, bei dem mir das Garn ausgegangen ist, war der Sterne Pullover. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich ein anderes, als das Originalgarn verwendet habe und zusätzlich einen blöden Denkfehler gemacht habe.
In der Regel verlasse ich mich auf die Mengenangaben in den Anleitungen und bisher hat das Garn dann auch gereicht.
Nach meiner Erfahrung und nach der Menge der Wollreste, die ich in einer Kiste sammele, bleibt eher etwas übrig.
Eine Faustregel habe ich nicht.
es fragte das Wollschaf
Brigitte 08.05.2012, 07.35 | (0/0) Kommentare | PL
die verstrickte Dienstagsfrage
Alles Stricken beginnt mit dem Maschenanschlag.
Dank Internet haben sich unsere Möglichkeiten für den Beginn eines Strickprojekts fast unüberschaubar erweitert.
Einfaches Aufschlingen mit einem Faden, Kreuzanschlag, doppelter Kreuzanschlag, Italienischer oder runder Maschenanschlag, aufgestrickter Anschlag, aufgehäkelter Anschlag, offener Anschlag. Und noch einige exotischere Varianten: Channel Island Cast-On, türkischer Maschenanschlag, Magic Cast-On …
Das ist nur eine Auswahl, die von virtuosen Strickerinnen sicher reichhaltig ergänzt werden kann.
Welchen Maschenanschlag verwendest du am häufigsten oder am liebsten?
Am häufigsten und auch am liebsten verwende ich den Kreuzanschlag.
Wenn es zum Strickstück passt und/oder in der Anelitung verlang wird, stricke ich ab und zu einen anderen Anschlag.
Wenn ich Socken von der Spitze aufwärts stricke, gefällt mir "Judy's Magic Cast-on" besonders gut.
Ebenfalls sehr interessant fand ich den Moebius Anschlag von Cat Bordhi.
Für den Pullover, den ich im letzten Jahr für meinen Mann gestrickt habe, habe ich den "Channel-Island Cast on" verwendet. Er macht einen schönen Knötchenrand, ähnlich den Mäusezähnchen aber irgendwie robuster.
Nur ungern mache ich einen provisorischen Maschenanschlag. Ab und zu ist es nötig, dann schlage ich mein Gestrick auch so an ... aber nur dann ;-)
es fragte das Wollschaf
Brigitte 01.05.2012, 12.38 | (0/0) Kommentare | PL
die verstrickte Dienstagsfrage
Ich brauche manchmal ziemlich lange um eine schriftliche Anleitung zu
verstehen, weil viele kleine Details fehlen. Wie ergeht es Euch dabei?
Versteht Ihr Anleitungen auf Anhieb oder müsst Ihr diese manchmal
mehrere Tage studieren?
Wenn sich mir eine Anleitung nach dem ersten Überfliegen nicht gleich erschließt, fange ich meist einfach mit dem Stricken an. Während der Arbeit an dem Teil erklärt sich dann meist alles von selbst.
Eine Anleitung mehrere Tage studieren ... nein .. dazu fehlt mit die Geduld und wenn eine Anleitung so kompliziert verfasst ist, dass das nötig wäre, dann ist es eine schlechte Anleitung und ich gehe dazu über, das gewünschte Ergebnis durch Improvisation zu erreichen. Klappt auch gut.
Es gibt nur selten Anleitungen, die mir rätselhaft bleiben.
es fragte das Wollschaf
Brigitte 24.04.2012, 07.08 | (0/0) Kommentare | PL
die verstrickte Dienstagsfrage
Erinnert Ihr euch noch an Dinge, die Ihr im Handarbeitsunterricht gemacht habt.
Habt Ihr vielleicht sogar noch einige, damals gefertigte Sachen?
Ich erinnere mich gut an den Handarbeitsunterricht, obwohl ich nur im letzten Grundschuljahr in Handarbeiten unterrichtet wurde. Die Klasse wurde damals noch aufgeteilt und die Jungs hatten Werkunterricht ... wie habe ich die Jungs beneidet!!!
Im Handarbeitsunterricht haben wir in erster Linie Häkeln gelernt sollten wir Häkeln lernen.
Ich hab's nicht gelernt und ich war so mit dieser Schmach beschäftigt, dass ich mich nicht erinnern kann, ob es noch andere handarbeitstechnische Blindgägerinnen gab. Nach meterlangen Luftschlangenketten und mehreren, völlig missglückten Topflappenversuchen, brettharte und immer schmaler werdende Lappen, durfte ich sticken. Die anderen Mädchen haben später auch gestickt, hatten allerdings vorher wunderbare Topflappen für ihre Mütter gehäkelt.
Das Sticken ging leichter. Wir bekamen Stramin und Stickgarn und mussten alle möglichen Stiche probieren. Durch die ordentliche Struktur des Stramin konnte ich auch ordentlich Sticken.
Der Streifen wurde hinterher doppelt geschlagen, zusammengenäht und mit geflochtenen Bändern versehen. Uns wurde das als Indianergürtel schmackhaft gemacht.
Ich war jedenfalls so stolz auf das endlich gelungenen Handarbeitsstück, dass ich es tatsächlich immer noch hüte ... und für das Foto extra nochmal gebügelt habe.



Brigitte 17.04.2012, 07.29 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL
die verstrickten Dienstagsfragen
Die Bienchen summen, die Vöglein zwitschern, der Frühling hat Einzug
gehalten. Was planst du für den Frühling? Neue Wolle? Neue
Strickprojekte? Vielleicht sogar einen Frühjahrs-Woll-Putz?
Neue Wolle ist in jeder Jahreszeit gut aber ich plane das selten.
Neue Strickprojekte gibt es immer wieder und Frühjahrsputz im Wollschrank mache ich nie.
Mein Strickverhalten ist Jahreszeiten unabhängig.
Besitzt Du eigentlich überhaupt noch gekaufte Stricksachen? Oder strickst Du inzwischen alles selbst? Oder trägst Du Deine gestrickten Sachen gar überhaupt nicht?
Ja, ich besitze auch gekaufte Stricksachen, allerdings weniger als noch vor einigen Jahren, als ich die Frage schon mal beantwortet habe.
Inzwischen habe ich den Kleiderschrank wenigstens 2 mal ausgeräumt und, dank einer größeren Gewichtsreduktion, konnte ich viele Kleidungsstücke, darunter auch gekauften Strick, entsorgen.
Seitdem stricke ich wenigstens Pullis und Jacken fast ausschließlich selbst.
Ich trage meine Stricksachen gerne und aus Überzeugung.
es fragte das Wollschaf
Brigitte 11.04.2012, 09.58 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
die verstrickte Dienstagsfrage
Sieht man eigentlich euren Händen an, dass ihr strickt? Habt ihr z.B.
Schwielen, oder Hornhaut an den Fingern? Oder gar schon "verbogene"
Finger? Und was macht ihr dagegen? Wie pflegt ihr eure Hände?
Es gibt eine kleine, leicht schräge Rille über dem zweiten Glied meines linken Zeigefingers, dem Finger, über den beim Stricken das Garn läuft. Je nach verarbeitetem Material ist sie manchmal etwas breiter und wenn ich länger gestrickt habe, ist sie ziemlich tief. Das verschwindet aber rasch wieder und es bleibt die kleine, schräge Rille.
Brigitte 27.03.2012, 08.22 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
die verstrickte Dienstagsfrage
Einmal vom Virus des Stricken´s angesteckt, legt man nicht so schnell die Nadeln wieder zur Seite. Mit viel Geduld testet man auch gern mal etwas Neues aus.
Doch habt ihr schon einmal ein Muster versucht, und seit kläglich daran gescheitert?
Trotz immer wieder erneuter Versuche, hat es vorne und hinten nicht so aus geschaut wie es sollte, oder die Maschen wollten nicht so wie beschrieben?
Wie viel Ausdauer habt ihr, bis ihr aufgebt?
Sucht ihr nach einiger Zeit nach einem ähnlich ausschauenden Muster oder legt ihr das Projekt ad acta?
Wie händelt Ihr diese Situation?
Es kommt ganz darauf an, wie sehr ich das komplizierte Teil oder das anstrengende Muster haben will.
Wenn ich es un_be_dingt haben will, beiße ich mich durch, bis ich zum gewünschten Ergebnis komme, anderenfalls suche ich recht schnell nach einer Alternative oder lasse es einfach sein.
Ich unterschiede da zwischen Qual und Herausforderung ... und quälen will ich mich nicht beim Stricken.
es fragte das Wollschaf
Brigitte 20.03.2012, 07.29 | (0/0) Kommentare | PL
die verstrickte Dienstagsfrage
Kauft ihr Nadeln im Set, habt ihr Nadeln doppelt und welches sind eure Lieblingsnadeln?
Ich habe zwei Nadelsets gekauft, die ich gerne und oft nutze. Ob ich noch einmal ein Nadelset kaufe, weiß ich nicht. Schließlich habe ich zwei :-)
Die Frage nach doppelten Nadeln kann ich mit einem ganz lauten JA beantworten. Ich habe Nadeln nicht nur doppelt sondern mitunter dreifach. 60 cm lange Rundstricknadeln kaufe ich fast immer im Doppelpack, weil ich Ärmel oft auf 2 Rundstricknadeln stricke. Inzwischen habe ich allerdings beinahe alle Nadelstärken vorrätig und kaufe nur noch selten neue Nadeln.
Ausgemachte Lieblingsnadeln habe ich nicht. Bei Rundstricknadeln ist mir wichtig, dass sie spitz genug sind, dass das Seil flexibel und nicht so starr ist, wie bei alten Nadeln, und dass der Übergang von der Nadel zum Seil gut ist. Solange eine Rundstricknadel diese Kritereien erfüllt, stricke ich gerne mit ihr.
Bei Nadelspielen bis 3 mm sind mir Metallnadeln am liebsten. Dickere Nadeln dürfen gerne aus Holz sein.
es fragte das Wollschaf
Brigitte 13.03.2012, 07.55 | (0/0) Kommentare | PL
die verstrickte Dienstagsfrage
Ich hab mich seit neuestem mal an Toe-Up-Socken probiert und finde das ganz herrlich, weil mir nie mehr das Garn ausgehen kann. Ich bin mit meinen zwei bisherigen Exemplaren auch eigentlich soweit zufrieden, nur die Ferse gefällt mir noch nicht so richtig, weil da kleine Löcherchen entstehen.
Deshalb meine Frage:
Wie strickt ihr bei euren Toe-Up-Socken die Fersen am liebsten?
Ich stricke selten Toe-Up-Socken aber wenn ich es mache, stricke ich am liebsten die Ferse, wie sie in den Anleitungen von Yarnissima angegeben ist.
Es ist ein Kombination aus verkürzten Reihen und einer Fersenrückwand, die sofort an den Fuß angestrickt wird.
Diese Lösung gefällt und passt mir am besten.
Auf dem Bild ist die Ferse ganz gut zu erkennen.

es fragte das Wollschaf
Brigitte 06.03.2012, 07.52 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL








