Allerlei Strickerei
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    BrigitteR


    Blogeinträge (Tag-sortiert)

    Tag: Artyarn

    schon wieder ein Monat vergangen

    Das Bloggen kommt eindeutig zu kurz neben all dem Kram, der sonst so zu tun ist und getan wird.
    Eigentlich schade, dass ich nur ein oder zwei mal im Mona die Muße finde, einen Beitrag zu schreiben, ein paar Bilder dafür auszusuchen und zu bearbeiten.

    Hier kommt also der August Beitrag, das kann ich wohl schreiben, denn noch einen werde ich im August bestimmt nicht schaffen.
    Hm ...

    Wie meine Zeit es zulässt, handarbeite ich immer noch viel. Zur Zeit ist das Stricken etwas in den Hintergrund gerückt. Ich spinne viel und probiere verschiedene Techniken aus ... mit mehr oder weniger gutem Erfolg ;-)

    Zwischendurch stricke ich langsam an Socken, die bei mir bestellt wurden und manchmal wird tatsächlich ein Paar fertig.


    Unterhalb des aktuell fertiggestellten Sockenpaars liegt das Garn, dass ich in letzter Zeit gesponnen habe. Diese deutlich Pink und Lila lastigen Garne sind Testergebnisse, für die ich am liebsten Fasern verwende, die ich nicht mehr so mag, meisten der Farbe wegen. Wirklich gelungen und schön finde ich sie nicht aber ich werde sie irgendwie weiterverarbeiten oder verschenken und die geübte Technik nicht unbedingt weiter üben :-))
    Die beiden Stränge rechts sind in üblicher Strickstärke geesponnen und werden in einem bunten Projekt Verwendung finden ... vielleicht im neuen Westknits MKAL.

    Mein nächstes Spinnprojekt liegt schon bereit.
    Ich mag diese kleinen, zu Kokons gesponnen Knubbel in Garnen und habe geübt, sie zu spinnen. Auf dafür habe ich wieder Wolle verwendet, deren Anschaffung mir heute ein Rätsel ist ... aber zum Üben ist sie klasse!


    Im Bild oben rechts seht ihr meine Übungswolle, links das Vorbild aus dem Buch.
    Darunter sind all die Faserproben, die sich im Laufe der Zeit in meinem Vorrat angesammelt haben und die ich nun in einem uni grauen Garn zu kleinen Kokons verspinnen und dann zu Halos verzwirnen werde. Wenn es so wird, wie ich es mir vorstelle, freue ich mich schon jetzt auf das Ergebnis.
    Ich freue mich aufs Spinnen und weiß schon jetzt, dass hinterher wieder die Fragen aufkommen, was ich denn wohl daraus stricken werde :-))

    Einen schönen, entspannten Sonntag wünsche ich euch.

    Brigitte 27.08.2017, 12.44 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

    Super bulky - super schön

    Ich habe aus ein paar Batts, die ich schon länger im Vorrat habe, verarbeitet.
    Es sind die drei grünlastigen Batts auf dem Bild, das durchkreuzte habe ich ausgelassen.



    Daraus ist an mehreren Abenden ein Corespun Garn entsanden ...



    ... aus dem ich dann einen Navajozwirn gemacht und dabei allerhand Dinge mit eingearbeitet habe.
    Perlen, Locken, Pailletten, Glitzerband, Filzknubbel und Seidenkokons ... was halt so in meiner Kramkiste war.

    Und das Ergebnis finde ich sehr schön.



    Ein dicker, schwerer Strang ... hach ... ich mag ihn :-)

    Brigitte 29.07.2017, 18.41 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

    Artyarn - ein neuer Versuch

    Inspiriert durch einen wunderschönen Artyarn Workshop bei Frau Wiesensalat, an dem ich vor zwei Wochen teilnehmen durfte, habe ich mich mal wieder an meinen Country Spinner gesetzt um Corespinning zu üben.

    Ich habe mir ein schönes grünes Batt kardiert, ein paar Locken und Glitzerkram mit hineingelegt und ein dünnes, schwarzes Bouclégarn. das ich mal preiswert auf einer Kone gekauft habe, als Kern genommen. Ein bißchen rotes Blingbling durfte sich um den gesponnene Faden wickeln, das habe ich einfach so mitlaufen lassen.

    Der Country Spinner ist ein ziemlich zickiges Rad und ich muss mich jedesmal wieder neu eingewöhnen aber es klappt immer besser und zum Corespinning ist er einfach unschlagbar, der niedrigen Übersetzung wegen. So ist mir ein Garn gelungen, dass nach dem Bad tatsächlich ausgeglichen ist. Das freut mich sehr :-)



    Hier sind 100 Gramm auf der riesen Spulen des Country Spinners ... und wirken etwas verloren.
    Und das fertige Garn nochmal bei Tageslicht fotografiert.


    Brigitte 13.11.2016, 11.02 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

    wieder nur gesponnen

    Eigentlich sollte ich stricken und nichts anderes tun ... den Herbstmarkt im Kopf und all die Dinge, die dafür auf meiner ToDo Liste stehen ... langsam wird die Zeit doch knapp. Und was mache ich? Spinnen und spinnen und spinnen und nur ganz manchmal stricken.

    Gestern überkam mich die Lust, noch einmal Coils/Beehives, also absichtlich gesponnene, spiralförmige Knubbel, zu probieren. Ich habe schon zwei sehr klägliche Versuche gesponnen und wollte es nun, viele Video-Tutorials später, noch einmal wissen.

    Also habe ich einen ziemlich abgelagerten Kammzug aus den Tiefen meiner Spinnfasern gekramt und erst mal einen einfachen Single gesponnen, denn dieses Mal wollte ich kein industriell gefertigtes Garn verwenden. Den Single selbst zu spinnen hat den Vorteil, dass das Garn nicht so leicht überdreht wie bei der Verwendung eines ausgeglichenen fertigen Garns.
    Dann kurz das Spinnrad umbauen und mit dem großen Wirtel und der dickeren Spule habe ich ein dick-dünn Garn, oder wie die internetaffine Spinnerin sagt "Thick 'n Thin", gesponnen. Das dick-dünne Garn zu spinnen ist nicht so schwierig aber ich musste immer ziemlich aufpassen, das der Faden nicht reißt, weil ich oft zu viel ausgezogen habe. Nach ein paar Minuten hatte ich den Dreh aber raus und es klappte ganz gut.

    Mit dem Country Spinner und der extra niedrigen Übersetzung habe ich dann die Fäden verzwirnt und die dicken Stellen immer zu Coils oder Beehives gedreht. Anfangs waren die noch ziemlich luftig, was dazu führen kann, dass sie sich einfach in Wohlgefallen (eigentlich ist es das Gegenteil von Wohlgefallen ... hmm?!) auflösen. Je länger ich gezwirnt habe, desto mehr Ruhe kam auf und damit auch Sorgfalt.
    Verglichen mit Versuch 1 --> hier  und Versuch 2 --> dort  ist mein aktueller Versuch der bisher gelungenste.

    Die Farben sind nicht so mein Fall aber der Kammzug ist auch, wie gesagt, schon ziemlich alt und meine Farbpräverenz hat sich inzwischen geändert. Aber zu Übungszwecken taugt das allemal.

    Man erkennt ganz gut, dass die Coils sich im Volumen ziemlich unterscheiden. Die dickeren sind noch etwas zu locker. Ich habe sie fixiert, sodass sie wenigstens da bleiben, wo ich sie haben will. Bei den ersten Versuchen habe ich das ganz und gar ignoriert, weshalb sich alles immer aufgelöst hat.
    Das Garn ist herrlich ausgeglichen, gar nicht überdreht und ich vermute, die Mühe, den Single selbst zu spinnen, zahlt sich in diesem Fall aus.
    Es kann noch etwas gleichmäßiger werden ... also weiter üben!

    Brigitte 22.08.2016, 13.22 | (0/0) Kommentare | PL

    Farbe gegen Langeweile und Chaos auf der Spule

    Der heutige Sonntag war wie gemacht zum Spinnen.
    Nachdem ich am Morgen damit begann, ein grau-braunes Garn, dass ich auf einer Spule des Country Spinners hatte, weiter zu spinnen, fragte ich mich - nicht zum ersten Mal - warum ich mir dieses langweilige Zeug überhaupt noch antue. Mehr als 300 Gramm habe ich davon noch und ich weiß sowieso nicht, was ich daraus noch machen soll.
    Ich färbe es einfach und sehe, was daraus wird!

    Das, was schon auf der Spule war, habe ich zu einem Navajo-Zwirn gemacht und es gleich mit ins Farbbad gelegt.
    Ich habe aus den beiden Farben, die ich habe, einen schönen Rotton gemischt und Kammzug und fertig gesponnenes Garn reingelegt.
    In der Zwischenzeit konnte ich eine Spule des selben Materials verzwirnen. Ein deutlich dünnerer Faden.
    Auf dem Bild sind die Ergebnisse zu sehen. Oben das dicke Garn vom Country Spinner (30m/50gr), in der Mitte der dünnere, ungefärbte Faden (106m/70gr) und unten ein Stück des gefärbten Kammzuges, der nun nicht mehr langweilig graubraun ist.

    Auf dem Bild ist ganz gut zu erkennen, dass das fertig gesponnene Garn und der Kammzug die Farbe ganz unterschiedlich angenommen haben. Den Kammzug habe ich vor dem Färben in warmes Wasser mit etwas Babyshampoo gelegt, während ich das Garn noch verzwirnt habe. Das habe ich dann ohne Shampoo nur kurz gewässert vor dem Färben.


    Zwischendurch, während ich den Färbeprozess bewacht habe, konnte ich ein paar Locken waschen, dich ich auf dem Euskirchener Wollmarkt gekauft habe. Ich habe das noch nie gemacht und möchte gerne, dass die Locken auch Locken bleiben, also habe ich ein paar davon einzeln von Hand gewaschen. Das werde ich bestimmt nicht mit  dem ganzen Beutel machen. Das Ergebnis finde ich ganz hübsch. Die Locken will ich auch färben aber erst, wenn ich noch ein paar andere Farben habe. Bisher habe ich nur zwei Rottöne.



    ... und dann war da noch das Bouclé Garn.
    Seit Dezember hatte ich dieses türkisfarbene Mohair auf einer Spule. Die beiden anderen Fäden, die ich für das Bouclégarn brauche, waren auch schon länger fertig. So habe ich die Zeit, in der die gefärbte Wolle trocknete, alles verzwirnt und versucht, ein für mich zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.
    Zunächst sah es einfach nur nach Chaos auf der Spule aus und in mir wuchs die Skepsis.


    Aber nachdem dieses schlaufige Zeug noch einmal mit einem glatten Faden verzwirnt war, gefiel es mir ganz  gut (90m/50gr). Ich weiß zwar nicht, ob ich das nochmal mache, denn Bouclégarn ist nicht mein Lieblingsgarn und irgendwie auch total out ... obwohl mich das eigentlich weniger interessiert ... aber ich versticke es überhaupt nicht gerne!
    Mal sehen, wozu ich das benutzen werde .

    Ein sehr produktiver Sonntag war das ... und noch ist er nicht vorbei :-)

    Brigitte 26.07.2015, 20.20 | (0/0) Kommentare | PL

    ich mag diese dunklen Töne

    Ich hatte noch etwas dick und dünn Gesponnenes auf einer Spule und habe es mit einem grünen Garn umzwirnt. Das gefällt mir :-)


    Eigentlich wollte ich Coils üben, was man an dem einsamen Coil an der unteren Bildmitte erkennen kann, doch nach wenigen Metern fand ich es zu schade, dass grüne Garn zu verstecken.

    So gefällt es mir viel besser und Coils übe ich ein andres Mal :-)

    Brigitte 18.12.2014, 10.25 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

    wieder ein Test

    Ich teste wieder ... oder vielmehr: ich bereite einen Test vor.
    Denn ich möchte Bouclé Garn spinnen. Dazu bin ich beim ArtYAarn Workshop leider nicht mehr gekommen. Jetzt muss ich das anhand der Theorie lernen und mir dabei die Erklärungen von Claudia ins Gedächtnis rufen, die sie einer anderen Kursteilnehmerin gegeben hat, als diese Bouclé gesponnen hat.

    Eine der idealen Fasern fürs Bouclé sei Mohair, hat sie gesagt, also spinne ich jetzt Mohair ... so dünn ich kann, als Z-Single... und stelle fest, das Mohair nicht meine Lieblingsfaser ist und es wahrscheinlich auch nicht mehr wird. Locken sind ok aber Kammzug .... extrem glatt ... obwohl, hach, dieser Glanz .. schon schön ...


    Wenn der Kammzug komplett versponnen ist, werde ich noch zwei dünne Fäden Merino in einem ähnlichen Farbton spinnen.
    Ab jetzt sagen meine theoretischen Hilfen zwei unterschiedliche Sachen.
    Claudia schreibt, dass man zwei S-Singles spinnen soll, während Frau Anderson schreibt, dass man einen Z und einen S-Single braucht *haarerauf*
    Da ich den Ehrgeiz habe, meine Singles für das Garn wirklich selbst zu spinnen und nicht auf Konengarn zurückgreifen will, wovon ich sowieso nur eine einzige in naturweiß habe, komme ich wohl um den Versuch nicht herum.
    Aber erst mal muss der Mohair-Kammzug versponnen werden.

    Brigitte 14.12.2014, 17.23 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

    Art Yarn Workshop

    Am Wochenende habe ich einen Artyarn Workshop besuch. Das wollte ich schon lange machen und am Samstag früh habe ich dann zwei Spinnräder, alle meine Spulen und das sonstige Equipment ins Auto gepackt und bin losgefahren.
    Trübes Wetter, keine Sonnenstrahl zu sehen, da war die Aussicht auf ein Wochenende voller Farbe und Wolle doch sehr vielversprechend.

    Der Workshop war klasse. Claudia, die Kursleiterin, spinnt herrliche Garne und wenn sie sich ans Spinnrad setzt und mit Leichtigkeit das macht, was ich gerne tun möchte, dann ist es eine Freude, ihr dabei zuzusehen.
    Sie erklärte und zeigte die Technik und dann war man selbst an der Reihe. Wolle aus dem reichhaltigen Wollbuffet aussuchen, wenn nötig ein Batt kardieren, Fasern und Farben kombinieren und dann ab ans Spinnrad.

    "Brigitte, langsam treten.", den Satz habe ich an den zwei Workshoptagen oft gehört :-))


    Mit meinen Ergebnissen bin ich ganz zufrieden. Sicher, das muss ich noch üben, damit es genau so wird, wie ich es gerne hätte aber ich bin hoch motiviert.
    Jetzt heißt es üben ... das langsame Treten und die Handbewegungen und vor allem meine Geduld.

    Ich habe Corespun geübt, dass dann zu einem Spiralgarn gezwirnt wurde (grün), Supercoils, die ich unbedingt noch besser hinkriegen will orange-braun), Wölkchengarn, das mir so noch zu "unordentlich" ist (pink), Candystripes, für die ich dringend noch langsamer Treten üben muss, damit mein Single nicht so viel Drall hat (blau) und ganz zum Schluss hatte ich noch Zeit, ein paar Meter Coils zu spinnen, die mir nicht gelungen sind (petrol), aber da war ich auch gedankelich schon auf der Heimfahrt.

















    Stets übe deine Kunst,
    ist sie dir gleich bekannt:
    Das Denken stärkt den Sinn,
    das Üben stärkt die Hand.
    (MartinOpitz)

    Brigitte 08.12.2014, 10.52 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

    ein besseres Foto

    Meinen letzten Artyarn Versuch habe ich doch noch gebadet und bin nun, da das Garn fertig und trocken ist, sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
    Deshalb gibt es heute ein besseres Foto, ohne Blitz und bei Tageslicht.

    Ein neues Batt habe ich auch kardiert, um bald einen weiteren Versuch zu machen.

    Brigitte 18.11.2014, 12.27 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

    ArtYarn - ein neuer Versuch

    Heute hatte ich einen ruhigen Tag und konnte im Wohnzimmer meiner Woll-Leidenschaft nach Herzenslust nachgehen - Schlachtfeld, hätte meine Mutter das, was ich da veranstaltet habe, genannt.
    Ich habe Batts kardiert und einen weiteren Artyarn Versuch gemacht und dieses Mal ist das Garn so geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte.
    Ein kleines Erfolgserlebnis!

    Meine DarkBatts, ich habe viel schwarze Wolle und dunkle Farben verarbeitet aber auch Seide, Sarifäden, Leinen, Alpaka und ganz wenig Angelinafasern  miteinander kardiert, fand ich sehr schön. Sie haben nicht so lange gehalten, weil ich sie sofort weiter verarbeitet habe.
    Ich habe mich mal wieder im Corespinning versucht, das heißt, ich habe die Fasern sich um einen fertigen, industriell hergstellten Faden wickeln lassen. Gleichzeitig ist das restliche Mohairgarn meiner grünen Weihnachtsbaum-Tunika als Autowrap mitgelaufen.
    Bisher ist mir solches Garn immer nur hoffnungslos überdreht gelungen. Dieses Mal habe ich den Kernfaden auf eine Spindel gewickelt und diese beim Spinnen frei baumeln lassen, sodass der überfüssige Drall sich gleich wieder ausdrehen konnte. Das habe ich in einem Forum gelesen - ein guter Tipp und so kam meine schöne Golding Spindel mal wieder zum Einsatz.
    Mein Kernfaden ist ein recht dünnes Bouclégarn, wovon ich eine dicke Kone habe.



    Das Spinnen geht langsam - da kommt die Geduld ins Spiel, die mir oftsmals fehlt - denn mann kann immer nur kurze Stücke spinnen, eben genau so viel, wie man die Spindel herunterhängen lassen kann, denn dann muss man wieder etwas abwickeln.















    Ich lasse das fertige Garn erst mal auf der Haspel und entscheide morgen, ob es noch ein Wasserbad braucht.

    Brigitte 16.11.2014, 23.12 | (0/0) Kommentare | PL