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    BrigitteR


    Blogeinträge (Tag-sortiert)

    Tag: Artyarn

    Artyarn - ein neuer Versuch

    Inspiriert durch einen wunderschönen Artyarn Workshop bei Frau Wiesensalat, an dem ich vor zwei Wochen teilnehmen durfte, habe ich mich mal wieder an meinen Country Spinner gesetzt um Corespinning zu üben.

    Ich habe mir ein schönes grünes Batt kardiert, ein paar Locken und Glitzerkram mit hineingelegt und ein dünnes, schwarzes Bouclégarn. das ich mal preiswert auf einer Kone gekauft habe, als Kern genommen. Ein bißchen rotes Blingbling durfte sich um den gesponnene Faden wickeln, das habe ich einfach so mitlaufen lassen.

    Der Country Spinner ist ein ziemlich zickiges Rad und ich muss mich jedesmal wieder neu eingewöhnen aber es klappt immer besser und zum Corespinning ist er einfach unschlagbar, der niedrigen Übersetzung wegen. So ist mir ein Garn gelungen, dass nach dem Bad tatsächlich ausgeglichen ist. Das freut mich sehr :-)



    Hier sind 100 Gramm auf der riesen Spulen des Country Spinners ... und wirken etwas verloren.
    Und das fertige Garn nochmal bei Tageslicht fotografiert.


    Brigitte 13.11.2016, 11.02 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

    wieder nur gesponnen

    Eigentlich sollte ich stricken und nichts anderes tun ... den Herbstmarkt im Kopf und all die Dinge, die dafür auf meiner ToDo Liste stehen ... langsam wird die Zeit doch knapp. Und was mache ich? Spinnen und spinnen und spinnen und nur ganz manchmal stricken.

    Gestern überkam mich die Lust, noch einmal Coils/Beehives, also absichtlich gesponnene, spiralförmige Knubbel, zu probieren. Ich habe schon zwei sehr klägliche Versuche gesponnen und wollte es nun, viele Video-Tutorials später, noch einmal wissen.

    Also habe ich einen ziemlich abgelagerten Kammzug aus den Tiefen meiner Spinnfasern gekramt und erst mal einen einfachen Single gesponnen, denn dieses Mal wollte ich kein industriell gefertigtes Garn verwenden. Den Single selbst zu spinnen hat den Vorteil, dass das Garn nicht so leicht überdreht wie bei der Verwendung eines ausgeglichenen fertigen Garns.
    Dann kurz das Spinnrad umbauen und mit dem großen Wirtel und der dickeren Spule habe ich ein dick-dünn Garn, oder wie die internetaffine Spinnerin sagt "Thick 'n Thin", gesponnen. Das dick-dünne Garn zu spinnen ist nicht so schwierig aber ich musste immer ziemlich aufpassen, das der Faden nicht reißt, weil ich oft zu viel ausgezogen habe. Nach ein paar Minuten hatte ich den Dreh aber raus und es klappte ganz gut.

    Mit dem Country Spinner und der extra niedrigen Übersetzung habe ich dann die Fäden verzwirnt und die dicken Stellen immer zu Coils oder Beehives gedreht. Anfangs waren die noch ziemlich luftig, was dazu führen kann, dass sie sich einfach in Wohlgefallen (eigentlich ist es das Gegenteil von Wohlgefallen ... hmm?!) auflösen. Je länger ich gezwirnt habe, desto mehr Ruhe kam auf und damit auch Sorgfalt.
    Verglichen mit Versuch 1 --> hier  und Versuch 2 --> dort  ist mein aktueller Versuch der bisher gelungenste.

    Die Farben sind nicht so mein Fall aber der Kammzug ist auch, wie gesagt, schon ziemlich alt und meine Farbpräverenz hat sich inzwischen geändert. Aber zu Übungszwecken taugt das allemal.

    Man erkennt ganz gut, dass die Coils sich im Volumen ziemlich unterscheiden. Die dickeren sind noch etwas zu locker. Ich habe sie fixiert, sodass sie wenigstens da bleiben, wo ich sie haben will. Bei den ersten Versuchen habe ich das ganz und gar ignoriert, weshalb sich alles immer aufgelöst hat.
    Das Garn ist herrlich ausgeglichen, gar nicht überdreht und ich vermute, die Mühe, den Single selbst zu spinnen, zahlt sich in diesem Fall aus.
    Es kann noch etwas gleichmäßiger werden ... also weiter üben!

    Brigitte 22.08.2016, 13.22 | (0/0) Kommentare | PL

    Farbe gegen Langeweile und Chaos auf der Spule

    Der heutige Sonntag war wie gemacht zum Spinnen.
    Nachdem ich am Morgen damit begann, ein grau-braunes Garn, dass ich auf einer Spule des Country Spinners hatte, weiter zu spinnen, fragte ich mich - nicht zum ersten Mal - warum ich mir dieses langweilige Zeug überhaupt noch antue. Mehr als 300 Gramm habe ich davon noch und ich weiß sowieso nicht, was ich daraus noch machen soll.
    Ich färbe es einfach und sehe, was daraus wird!

    Das, was schon auf der Spule war, habe ich zu einem Navajo-Zwirn gemacht und es gleich mit ins Farbbad gelegt.
    Ich habe aus den beiden Farben, die ich habe, einen schönen Rotton gemischt und Kammzug und fertig gesponnenes Garn reingelegt.
    In der Zwischenzeit konnte ich eine Spule des selben Materials verzwirnen. Ein deutlich dünnerer Faden.
    Auf dem Bild sind die Ergebnisse zu sehen. Oben das dicke Garn vom Country Spinner (30m/50gr), in der Mitte der dünnere, ungefärbte Faden (106m/70gr) und unten ein Stück des gefärbten Kammzuges, der nun nicht mehr langweilig graubraun ist.

    Auf dem Bild ist ganz gut zu erkennen, dass das fertig gesponnene Garn und der Kammzug die Farbe ganz unterschiedlich angenommen haben. Den Kammzug habe ich vor dem Färben in warmes Wasser mit etwas Babyshampoo gelegt, während ich das Garn noch verzwirnt habe. Das habe ich dann ohne Shampoo nur kurz gewässert vor dem Färben.


    Zwischendurch, während ich den Färbeprozess bewacht habe, konnte ich ein paar Locken waschen, dich ich auf dem Euskirchener Wollmarkt gekauft habe. Ich habe das noch nie gemacht und möchte gerne, dass die Locken auch Locken bleiben, also habe ich ein paar davon einzeln von Hand gewaschen. Das werde ich bestimmt nicht mit  dem ganzen Beutel machen. Das Ergebnis finde ich ganz hübsch. Die Locken will ich auch färben aber erst, wenn ich noch ein paar andere Farben habe. Bisher habe ich nur zwei Rottöne.



    ... und dann war da noch das Bouclé Garn.
    Seit Dezember hatte ich dieses türkisfarbene Mohair auf einer Spule. Die beiden anderen Fäden, die ich für das Bouclégarn brauche, waren auch schon länger fertig. So habe ich die Zeit, in der die gefärbte Wolle trocknete, alles verzwirnt und versucht, ein für mich zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.
    Zunächst sah es einfach nur nach Chaos auf der Spule aus und in mir wuchs die Skepsis.


    Aber nachdem dieses schlaufige Zeug noch einmal mit einem glatten Faden verzwirnt war, gefiel es mir ganz  gut (90m/50gr). Ich weiß zwar nicht, ob ich das nochmal mache, denn Bouclégarn ist nicht mein Lieblingsgarn und irgendwie auch total out ... obwohl mich das eigentlich weniger interessiert ... aber ich versticke es überhaupt nicht gerne!
    Mal sehen, wozu ich das benutzen werde .

    Ein sehr produktiver Sonntag war das ... und noch ist er nicht vorbei :-)

    Brigitte 26.07.2015, 20.20 | (0/0) Kommentare | PL

    ich mag diese dunklen Töne

    Ich hatte noch etwas dick und dünn Gesponnenes auf einer Spule und habe es mit einem grünen Garn umzwirnt. Das gefällt mir :-)


    Eigentlich wollte ich Coils üben, was man an dem einsamen Coil an der unteren Bildmitte erkennen kann, doch nach wenigen Metern fand ich es zu schade, dass grüne Garn zu verstecken.

    So gefällt es mir viel besser und Coils übe ich ein andres Mal :-)

    Brigitte 18.12.2014, 10.25 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

    wieder ein Test

    Ich teste wieder ... oder vielmehr: ich bereite einen Test vor.
    Denn ich möchte Bouclé Garn spinnen. Dazu bin ich beim ArtYAarn Workshop leider nicht mehr gekommen. Jetzt muss ich das anhand der Theorie lernen und mir dabei die Erklärungen von Claudia ins Gedächtnis rufen, die sie einer anderen Kursteilnehmerin gegeben hat, als diese Bouclé gesponnen hat.

    Eine der idealen Fasern fürs Bouclé sei Mohair, hat sie gesagt, also spinne ich jetzt Mohair ... so dünn ich kann, als Z-Single... und stelle fest, das Mohair nicht meine Lieblingsfaser ist und es wahrscheinlich auch nicht mehr wird. Locken sind ok aber Kammzug .... extrem glatt ... obwohl, hach, dieser Glanz .. schon schön ...


    Wenn der Kammzug komplett versponnen ist, werde ich noch zwei dünne Fäden Merino in einem ähnlichen Farbton spinnen.
    Ab jetzt sagen meine theoretischen Hilfen zwei unterschiedliche Sachen.
    Claudia schreibt, dass man zwei S-Singles spinnen soll, während Frau Anderson schreibt, dass man einen Z und einen S-Single braucht *haarerauf*
    Da ich den Ehrgeiz habe, meine Singles für das Garn wirklich selbst zu spinnen und nicht auf Konengarn zurückgreifen will, wovon ich sowieso nur eine einzige in naturweiß habe, komme ich wohl um den Versuch nicht herum.
    Aber erst mal muss der Mohair-Kammzug versponnen werden.

    Brigitte 14.12.2014, 17.23 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

    Art Yarn Workshop

    Am Wochenende habe ich einen Artyarn Workshop besuch. Das wollte ich schon lange machen und am Samstag früh habe ich dann zwei Spinnräder, alle meine Spulen und das sonstige Equipment ins Auto gepackt und bin losgefahren.
    Trübes Wetter, keine Sonnenstrahl zu sehen, da war die Aussicht auf ein Wochenende voller Farbe und Wolle doch sehr vielversprechend.

    Der Workshop war klasse. Claudia, die Kursleiterin, spinnt herrliche Garne und wenn sie sich ans Spinnrad setzt und mit Leichtigkeit das macht, was ich gerne tun möchte, dann ist es eine Freude, ihr dabei zuzusehen.
    Sie erklärte und zeigte die Technik und dann war man selbst an der Reihe. Wolle aus dem reichhaltigen Wollbuffet aussuchen, wenn nötig ein Batt kardieren, Fasern und Farben kombinieren und dann ab ans Spinnrad.

    "Brigitte, langsam treten.", den Satz habe ich an den zwei Workshoptagen oft gehört :-))


    Mit meinen Ergebnissen bin ich ganz zufrieden. Sicher, das muss ich noch üben, damit es genau so wird, wie ich es gerne hätte aber ich bin hoch motiviert.
    Jetzt heißt es üben ... das langsame Treten und die Handbewegungen und vor allem meine Geduld.

    Ich habe Corespun geübt, dass dann zu einem Spiralgarn gezwirnt wurde (grün), Supercoils, die ich unbedingt noch besser hinkriegen will orange-braun), Wölkchengarn, das mir so noch zu "unordentlich" ist (pink), Candystripes, für die ich dringend noch langsamer Treten üben muss, damit mein Single nicht so viel Drall hat (blau) und ganz zum Schluss hatte ich noch Zeit, ein paar Meter Coils zu spinnen, die mir nicht gelungen sind (petrol), aber da war ich auch gedankelich schon auf der Heimfahrt.

















    Stets übe deine Kunst,
    ist sie dir gleich bekannt:
    Das Denken stärkt den Sinn,
    das Üben stärkt die Hand.
    (MartinOpitz)

    Brigitte 08.12.2014, 10.52 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

    ein besseres Foto

    Meinen letzten Artyarn Versuch habe ich doch noch gebadet und bin nun, da das Garn fertig und trocken ist, sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
    Deshalb gibt es heute ein besseres Foto, ohne Blitz und bei Tageslicht.

    Ein neues Batt habe ich auch kardiert, um bald einen weiteren Versuch zu machen.

    Brigitte 18.11.2014, 12.27 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

    ArtYarn - ein neuer Versuch

    Heute hatte ich einen ruhigen Tag und konnte im Wohnzimmer meiner Woll-Leidenschaft nach Herzenslust nachgehen - Schlachtfeld, hätte meine Mutter das, was ich da veranstaltet habe, genannt.
    Ich habe Batts kardiert und einen weiteren Artyarn Versuch gemacht und dieses Mal ist das Garn so geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte.
    Ein kleines Erfolgserlebnis!

    Meine DarkBatts, ich habe viel schwarze Wolle und dunkle Farben verarbeitet aber auch Seide, Sarifäden, Leinen, Alpaka und ganz wenig Angelinafasern  miteinander kardiert, fand ich sehr schön. Sie haben nicht so lange gehalten, weil ich sie sofort weiter verarbeitet habe.
    Ich habe mich mal wieder im Corespinning versucht, das heißt, ich habe die Fasern sich um einen fertigen, industriell hergstellten Faden wickeln lassen. Gleichzeitig ist das restliche Mohairgarn meiner grünen Weihnachtsbaum-Tunika als Autowrap mitgelaufen.
    Bisher ist mir solches Garn immer nur hoffnungslos überdreht gelungen. Dieses Mal habe ich den Kernfaden auf eine Spindel gewickelt und diese beim Spinnen frei baumeln lassen, sodass der überfüssige Drall sich gleich wieder ausdrehen konnte. Das habe ich in einem Forum gelesen - ein guter Tipp und so kam meine schöne Golding Spindel mal wieder zum Einsatz.
    Mein Kernfaden ist ein recht dünnes Bouclégarn, wovon ich eine dicke Kone habe.



    Das Spinnen geht langsam - da kommt die Geduld ins Spiel, die mir oftsmals fehlt - denn mann kann immer nur kurze Stücke spinnen, eben genau so viel, wie man die Spindel herunterhängen lassen kann, denn dann muss man wieder etwas abwickeln.















    Ich lasse das fertige Garn erst mal auf der Haspel und entscheide morgen, ob es noch ein Wasserbad braucht.

    Brigitte 16.11.2014, 23.12 | (0/0) Kommentare | PL

    ausprobieren

    Weiterhin probiere ich unterschiedliche Dinge am Spinnrad aus. Dabei merke ich, dass mir oft die Geduld fehlt.
    Wenn ich mir hingegen Zeit lasse und in Ruhe und mit einer genauen Absicht das Spinnen vorbereite, dann sind die Ergebniss viel besser als beim 'schnell mal für ein Viertelstündchen ans Spinnrad setzen'.

    Die sehr niedrigen Übersetzungen des Country Spinners sind sehr hilfreich wenn ich langsam arbeiten muss, einfach weil mir die neuen Handgriffe noch nicht so gelingen, wie es mit mehr Übung hoffentlich der Fall sein wird.

    Für meinen letzen Versuch habe ich mir zwei Siongles gesponnen, einen etwas dickeren mit recht wenig Drall und einen dünneren mit mehr Drall. In den dünneren Faden habe ich farbige Stapel eingesponnen und diese die mit sehr wenig Drall ins Rad laufen lassen.

    Beides habe ich mit einer kleinen Übersetzung verzwirnt und dabei versucht, die dicken, bunten Stellen um den Faden laufen zu lassen und sie unmittelbar vor dem Einzugsloch zu kleinen Haufen zusammen zu schieben.


    Das hat mal mehr und mal weniger gut geklappt aber wenigstens ist das Garn nicht mehr soo überdreht, wie bei meinem erster Versuch.

    Brigitte 14.11.2014, 11.06 | (0/0) Kommentare | PL

    Ich hab's getan!

    Nein, nicht noch ein Tattoo aaaber noch ein Spinnrad - und zwar eins, dass ich schon laaange haben wollte. Seit es in überarbeiteter und verbesserter Form  auf den Markt kam und seit ich übe, dickere Garne und Artyarn zu spinnen, wollte ich das Ding haben.

    Gestern kam es an und ...



    ... nach dem Aufbau



    ... konnte ich gleich loslegen.


    (Der liegende Buddha im Hintergrund soll mich stets daran erinnern,
    dass Geduld eine Übug ist ... auch und gerade beim Spinnen!)


    Ich habe einfach etwas rumprobiert, mich im Corespinning versucht und ein paar Locken eingesponnen, ein Autowrap Yarn mit einem glänzenden Viskosefaden ausprobiert und den eher kläglichen Versuch gemacht, Coils zu spinnen *haarerauf* ... so teste ich die Flügelbremse, die Geschwindigkeit, das langsame Treten ... und irgendwann soll mein Artyarn ausgeglichen sein. Das kriege ich schon hin!
    Die ersten Versuche sind immerhin schon schön bunt :-)

    Das Rad läuft leicht und leise und langsam.
    Klasse!
    Die ersten Versuche sind auf der wirklich gigantischen Spule ...


    ... und ich probiere einfach noch ein bisschen weiter. Einige Wollsorten aus meinem Vorrat, die ich sicher nie und nimmer zu Pullovergarn verarbeiten werde, werden nun zu Übungszwecken auf dem neuen Rad verarbeitet.

    Brigitte 05.11.2014, 12.21 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL